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Das war ein knappes Rennen in Horn – Bad Meinberg! Ein Sieg im letzten Spiel hätte Juliane Kunz gereicht, um den Turniersieg einzufahren. Doch die „Seuche“ beim Buchstabenziehen und ein glückliches Händchen ihres Gegenübers verhinderten den Triumph. So landete sie auf dem zweiten Platz – dank der besseren Punktedifferenz noch vor der Lokalmatadorin Lea Gettys, die die gleiche Anzahl von Siegen aufweisen konnte. In die Siegerinnenliste eintragen lassen konnte sich erneut Uschi Müller, die exakt zehn Jahre nach ihrem letzten Erfolg an ebenjener Stelle wieder reüssierte. (Bild von Michael Weiand)
Großes Lob für die liebevolle und perfekte Ausrichtung gab es von den 40 Beteiligten für das Organisationsteam Britta Sanders, Lea Gettys und Theo Kardel. Wenn nichts dazwischenkommt, gibt es im Herbst 2027 ein Wiedersehen in OWL – vermutlich mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieses Jahres, die die familiäre Atmosphäre des gastgebenden Hotels Bärenstein genießen konnten.
„Wir werden heute ein entspanntes und freudvolles Turnier verleben“ – so eröffnete Turnierleiter und Schiedsrichter Wolfram Inngauer das Eintages-Turnier. Die 22 Teilnehmenden waren sogar aus Hamburg, Wien und Brixen angereist. Steffi aus München spielte ihr erstes Turnier.
Sportlich war das Turnier ein „Durchmarsch“ von Nikolaus, der alle 6 Partien gewann. Hinter ihm gesellten sich Nadja Dobesch (5:1 Siege) und Johannes Leitner (4:2) Siege.
Die Siegenden (v.l.) Nadja, Nikolaus, Johannes – Turnierleiter Wolfram
Noch etwas Statistik: Susi Pirner-Leeb spielte den besten Schnitt mit 480, Ute Heinrich landete den höchsten Überraschungssieg. Bei Elo-Verbesserung hatte Anna Klimovich mit +74 die Nase vor Martina Beumelburg +69.
Die Spitzenbegegnung in Runde 5: Nikolaus vs. Johannes
Ansonsten war das Turnier entspannt, der Schiedsrichter hatte zwei Fälle zu lösen, die eher Regelanfragen waren. Da war es auch zu verkraften, dass das auf der Terrasse im Sonnenschein eingenommene Mittagessen 30 Minuten länger dauerte als geplant und Christoph aus Wien die letzte Runde passen musste, um noch mit dem Zug nach Hause zu kommen. Auch die erste Runde ohne Angelika und Christoph wegen Zugausfall war schnell vergessen.
Karola vs. SteffiMichael vs. UteBeate T. vs. NikolaChristoph A. vs. SusiLukas vs. MartinaAnna vs. SybilleJutta vs. JohannesDeborah vs. NadjaNikolaus vs. ElisabethPeter vs. Beate d.N.
Und dann noch eine Besonderheit, die von Elisabeth und Deborah in nächtlicher Arbeit produzierten Lebkuchenherzen als Siegerpreise: Käufliche Wiesn-Herzen, der sonst übliche Siegerpreis beim Oktoberfestturnier, nehmen sich daneben wahrlich profan aus.
Update: (Sonntag, 13:30 Uhr) Während das Oktoberfestturnier gerade gut gestartet ist, ist der Extersteinecop schon beendet. Um Ende stand Uschi Müller genz oben auf dem Siegerpodest. Für Uschi die zweite Treppchenplatzierung innerhalb einer Woche. Von Beginn an mischte sie an der Tabellenspitze mit und traf in Runde 6 im Duell der Ungeschlagenen auf Friedrich Engelke. Beide blieben ungeschlagen – Remis! Uschi blieb sogar 9 Runden lang unbesiegt, ehe Sebastian Herzog und Alexander Bergmann ihr zwei Niederlagen zufügten. Die Führung wechselte an Juliane Kunz, ehe auch hier Sebastian Herzog den Lauf beendete – das allerletzte Ergebnis des Tages bedeutete für Juliane eine weitere Niederlag und damit Platz 2 im finalen Klassement. Uschi stand nun einen halben Siegpunkt besser da. Auf Platz 3 – sieggleich mit Juliane – beendete Lea Gettys das Turnier.
Zuvor:
Am bevorstehenden Wochenende stehen gleich zwei Turniere auf dem Programm – der Externsteine Cup und das Rosenheimer Oktoberfestturnier. Bereits im August gab es ein Wochenende mit zwei Turnieren – da fand sowohl in Esslingen als auch in Oldenburg ein Zwei-Tages-Turnier statt; auch diesmal wird es insgesamt vier Scrabbletage geben, aber nicht so gleichmäßig verteilt.
In Horn-Bad Meinberg wird wie immer von Freitag bis Sonntag gespielt, wohingegen das Oktoberfestturnier am Sonntag traditionell als Ein-Tages-Turnier stattfindet.
Trotz der doppelten Turnier-Portion wird sich an der Elo-Spitze nicht viel tun, denn die Top 10 ist auf den Teilnehmerlisten nicht zu finden. Mit Theo Kardel (4-facher Sieger des Turniers), Uschi Müller (1), Patricia Mang, Martina Wedel und Sebastian Herzog (1) ist der nächste „Zehner“ aber bei den Externsteinen stark vertreten – das Feld garantiert Hochspannung; können andere das Quintett sprengen oder gar die Nachfolge von Titelverteidiger Heinz-Jürgen Michel antreten?
Der höchst eingestufte Spieler des Wochenendes ist mit Nikolaus Ruzicska jedoch in Rosenheim am Start. Wolfram Inngauer, Nadja Dobesch, Beate de Nijs, Ute Kneist und Sybille Wackerle erweitern den Favoritenkreis. Aber dass bei Ein-Tages-Turnieren die Chance für Überraschungen besonders groß ist, haben wir gerade erst gesehen.
Das diesjährige „Scrabbeln am Ostkreuz“ in Berin wurde gerade erst ausgetragen, da erscheint die Ausschreibung für das kommende Jahr, in dem das Turnier dann einige Monate früher (06.03.-08.03.) ausgetragen wird. Für 2027 ist ein „Round-Robin-Turnier“ mit 24 Personen vorgesehen. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Ausschreibung Berlin-Ostkreuz 2027
Und auch für den Münchener Wolpertinger Cup (02.-04.04.2027) hat die Ausschreibung das Licht der Welt erblickt. Auch hier kann das Anmelden beginnen. Ausschreibung Wolpertinger Cup 2027
Der Campunni-Cup in Kempen zeigt sich auch bei seiner zweiten Austragung als hervorragender Boden für aufstrebende Talente. „Das Eintagesturnier als dritte Turnierteilnahme; dort sechs Siege in sechs Spielen – und damit natürlich der erste Turniersieg“ – so hieß es im letzten Jahr für Valentin Promies. Und ganz genauso heißt es in diesem Jahr wieder für Edith Weidner, die beim letztjährigen Turnier ihre Turnierpremiere feierte.
Dazwischen lag für sie eine Turnierteilnahme in Köln, bei der offenbar genau das Glück fehlte, das sie nun in Kempen hatte. Tatsächlich ging sie mit der zweitniedrigsten Elozahl aller 21 Teilnehmer an den Start – der Turniersieg sorgt hier natürlich für einen kräftigen Aufschwung.
In Runde 3 besiegt Edith den Vorjahressieger Valentin, der bis dahin seine weiße Kempen-Weste weiter getragen hatte. In Runde 4 kam es zum Aufeinandertreffen mit Elo-Favoritin Uschi Müller – 475:416. Es folgte die Partie der beiden bis dahin Ungeschlagenen, aber auch Barbara Neidel musste ihre erste Niederlage hinnehmen. Zum Abschluss noch ein Sieg gegen Monika Weber.
Für Barbara Neidel blieb die Niederlage gegen Edith die einzige des Tages; somit wurde auch Platz 2 von einem Namen besetzt, den man nicht vom Siegertreppchen kennt. Mit Ausnahme eines Eintagesturniers 2024 war es Barbaras erstes Turnier seit 2014.
Hinter den beiden ordnete sich ein sieggleiches Sextett mit einer 4:2-Bilanz ein. An der Spitze hiervon landete Uschi Müller. Mit Barbara und Uschi plazierte somit zum ersten mal ein Schwesternpaar im Spitzentrio.
Und nicht nur das Siegertreppchen war rein weiblich besetzt. Sogar die ersten sieben Plätze gingen an die Spielerinnen, obwohl acht männliche Teilnehmer ihr Glück versuchten.
Für das kommende Jahr konnte eine Fortsetzung am gleichen Ort noch nicht zugesagt werden, da die Zukunft des Spielortes noch nicht geklärt ist.
Wie aufmerksamen Lesern vielleicht schon aufgefallen ist, wurde die Terminankündigung für die nächstjährigen Scrabble Masters in Düsseldorf vor einigen Tagen um zwei Wochen verschoben. Gastgeber Borussia Düsseldorf hatte darum gebeten. Gespielt wird nun vom 12. bis 14. März 2027. Die Ausschreibung erscheint in Kürze.
Ganz frisch sind die Nachrichten aus Köln:
Köln legt nach: Der 2. Kölner Scrabble-Cup für nächstes Jahr steht fest! Vom 16. bis 18. April 2027 heißt es wieder: Wörter legen, Punkte sammeln und gemeinsam diesmal an drei Tagen die Freude am Scrabble feiern. Mit einer neuen Location: Die Evangelische Kirchengemeinde in Köln-Kalk bietet uns großzügige Räumlichkeiten – zentrumsnah, barrierefrei und mit kostenfreien Parkplätzen. Also: Termin vormerken, Buchstaben polieren und dabei sein! Et kütt, et wird jespillt – un et wird jepunktet! Ausschreibung folgt.
Derzeit haben wir eine dichte Turnierfolge; am letzten Wochenende das Ostkreuz-Turnier in Berlin, am Ende der kommenden Woche gleich zwei Turniere (Externsteine-Cup und Oktoberfestturnier) – und zwischendrin die 2. Auflage des Campunni-Cups, der als Eintagesturnier in Kempen am Niederrhein ausgetragen wird.
Bei der Turnierpremiere im vorigen Jahr überraschte Valentin Promies die Konkurrenz mit einer makellosen Bilanz, die seinen ersten Turniersieg zur Folge hatte. Kann er diese starke Leistung wiederholen bzw. seinen Titel verteidigen? Als Elo-Favoritin geht Ausrichterin Uschi Müller an den Start. Zum erweiterten Favoritenkreis darf man auch Stefan Merx, Maria Feige, Michael Weiand und Ute Kneist zählen. Aber gerade bei einem Eintagesturnier ist auch immer möglich, dass sich jemand nach ganz vorne spielt, den im Vorfeld niemand auf dem Schirm hatte. Nach sechs Runden wissen wir mehr.
Manuel Müller hat die diesjährige Auflage des Turniers am Berliner Ostkreuz für sich entschieden. In einem bis zur letzten Runde äußerst spannenden Wettkampf behielt der Lokalmatador am abschließenden Sonntag die Nerven und verwies die hoch gehandelte Konkurrenz in Gestalt von Christoph Farkas, Claudia Aumüller und Timon Boerner auf die weiteren Plätze. Den entscheidenden Unterschied machte am Ende ein halber Siegpunkt, den Manuel durch ein Unentschieden im Duell mit Marie Hoffmann errang.
Für Manuel war es der zweite Turniersieg und der erste seit dem Syker Scrabble-Herbst 2017.
Neben einer ungewöhnlich hohen Remis-Quote (unter anderem gab es das allererste Unentschieden, bei dem die doppelt erreichte Punktzahl über 500 lag) zeichnete sich das Turnier auch durch zwei Additionen zur Liste der 700er-Spiele aus. Die Neuauflage im kommenden Jahr ist bereits terminiert:
Vom 06. bis 08. März 2027 wird wieder zum Ostkreuz eingeladen.
Es steht wieder einmal ein Turnier in der Bundeshauptstadt bevor. Da dies erfreulicherweise mehrfach im Jahr vorkommt, ist es manchmal gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten, zumal sich auch Parameter wie Zahl der Spiele oder Kalenderposition schon einmal ändern. Zum vierten Mal und später als sonst im Jahr heißt es nun „Scrabbeln am Ostkreuz“ – bevor dieses Turnier im Jahr 2027 in den März zurückkehrt, wo es bei den ersten Austragungen 2023 und 2024 stattfand. In den letzten beiden Jahren fanden mit 21 bzw. 27 Runden XXL-Versionen des Turniers statt, diesmal bewegt man sich mit 15 Runden im üblichen Bereich. Die bisherigen Austragungen waren fest in Boerner-Hand, zweimal Timon, einmal Livia. Es ist diesmal allein an Timon, den Familiennimbus aufrecht zu halten, denn er ist der einzige Boerner im (Stand jetzt) 27-köpfigen Feld.
Christoph Farkas, Claudia Aumüller und Manuel Müller sind laut Elo-Rangliste die größten Herausforderer, doch auch aus dem restlichen Teilnehmerfeld sind positive Überraschungen nicht auszuschließen.
Mit Khan Nguyen und Johannes Naumann prägten die gleichen Mitspieler wie 2025 das 16. S(CH)RABBLE vom Wochenende. Dritte wurde Nadja Dobesch; denselben Rang hatte sie auch 2025 belegt. Bereits in der 2. Runde duellierten sich die beiden Dominatoren; Khan siegte mit 551:521; es war das erste von insgesamt sechs (!) Tausenderspielen im Turnier. Die 1072 Punkte wurden nicht mehr übertroffen. Khan erzielte in den total 19 Spielen einen fabelhaften Schnitt von 506 Punkten. Mit 689 Punkten erreichte er zudem den höchsten Wert in einem einzelnen Spiel.
Khan hat in St. Gallen schon 2023 gewonnen; letztes Jahr schnappte ihm Johannes den Sieg um einen Punkt weg. Bei je 16 Siegen holte Khan deutlich mehr Differenzpunkte, was diesmal den Ausschlag zu seinen Gunsten gab. Der 46-jährige ist nun Doppelsieger am einzigen Turnier mit Elo-Punkten in der Schweiz. Er versprach, nächstes Jahr am ersten Septemberwochenende wieder dabei zu sein.
Das Gastgeberland stellte mit zehn Leuten einen Drittel im Teilnehmerfeld. Am besten schlug sich Blanca Gröbli mit Rang neun, direkt gefolgt von Organisator Lorenz Knöpfli und Regula Schilling. Spektakulär die Niederlage, die Blanca dem späteren Sieger Khan in Runde 4 zufügte: 502:499 lautete das Ergebnis und damit war es zugleich eines der Tausenderspiele. Als Austragungsort bewährt hat sich wiederum der Rosenbergsaal des Migros-Restaurants im Hauptbahnhof.
Das 17. S(CH)RABBLE wird vom 03.09. bis zm 05.09.2027 am gleichen Ort ausgetragen, die Ausschreibung folgt zu gegebener Zeit