Normalerweise sind Zwei-Tages-Turniere eher selten im Terminkalender anzutreffen, doch am bevorstehenden Wochenende ist das ganz anders. Es finden zwei Turniere gleichzeitig statt – und beide starten am Samstag und enden am Sonntag.
Für das Maultäschle-Turnier in Esslingen ist es die Premiere – und auch an ein Turnier in Oldenburg können sich viele Scrabbler gar nicht mehr erinnern, denn dafür müsste man ins Jahr 2014 zurückschauen, um die Erstausgabe des Oldenburger Sommerscrabbles zu entdecken.
11 Runden werden im niedersächsichen Oldenburg ausgetragen; eine Runde weniger wird in Esslingen am Neckar bestritten; dafür ist in Esslingen die Teilnehmerzahl mit (aktueller Stand) 30 etwas höher als in Oldenburg (derzeit 27).
Die Favoritenrolle, um als neuer Sommerscrabble-Sieger Martin Gahlow (diesmal nicht am Start) nach 12 Jahren abzulösen, hat Christoph Farkas inne. U. a. Claudia Aumüller und Patricia Mang werden aber dafür sorgen, dass es für ihn nicht zu einfach wird. Ein ähnliches Bild beim Maultäschle-Turnier. Auch hier lassen die Elozahlen einen klaren Favoriten erkennen: Ben Berger. Deutlich dahinter Uschi Müller, die aber einen noch größeren Vorsprung auf des weitere Feld hat.
Aber zum Glück richten sich die Ergebnisse ja nicht nach den Elozahlen, so dass man bei beiden Turnieren auf Spannung hoffen darf.
Während bei einigen Turnieren in den nächsten Monaten die Teilnehmerliste gefüllt ist und die Hoffnung der noch nicht Angemeldeten nur über die Warteliste führt, sind bei anderen Turnieren noch freie Plätze zu ergattern:
Noch zahlreiche zusätzliche Teilnehmer könnten das parallel zur Liga der Champions stattfindende Open-Turnier in Minden (10.-12. Juli), der Campunni-Cup in Kempen (26. September) und das Freiburger Bächle-Turnier (24./25. Oktober) vertragen. Einzelne Plätze gibt es auch noch in Oldenburg (1./2. August), St. Gallen (4.-6. September) und Berlin (18.-20. September).
Alle Veranstalter freuen sich über weitere Anmeldungen, ob von Turnier-„Profis“ oder von Turnierneulingen.
Nachdem sich Bayreuth als hervorragender Austragungsort der Deutschen Meisterschaften in diesem Jahr bewährt hat, darf sich die Stadt auch über die Austragung der Deutschen Meisterschaft 2027 freuen. Gespielt wird vom 15. bis zum 18. Mai 2027. Dabei handelt es sich um das Pfingstwochenende – wobei der Start am Samstag(!) vor Pfingsten erfolgt und die letzten Spiele (darunter die Final-Partien) am Dienstag ausgetragen werden. Die Ausschreibung folgt.
Auch der Wolpertinger Cup 2027 wurde terminiert. Er findet vom 2. bis zum 4. April 2027 statt. Auch hier folgt die Ausschreibung.
Das Turnier ist – dank des Einsatzes von Stefan Merx – bereits Elo-ausgewertet.
Herzlich willkommen zum Scrabble-Event des Jahres!
Erstmals findet die Deutsche Scrabble-Meisterschaft in Bayreuth statt. Hier erfahren Sie über die 4 Tage alles Wesentliche zum Turnier. Gut nachgefragtes Angebot ist die Live-Übertragung vom Kameratisch. Hier werden auch die Finalspiele übertragen.
v.l.: Timon Boerner, Deutscher Meister Alexander Dings, Livia Boerner
14.20 Uhr – Finale
Alexander Dings siegte nach einem spannenden Finale mit 2:1 Siegen gegen Livia Boerner. In der 3. Partie wogte der Vorteil hin und her, der letzte der insgesamt 6 Bingos in der Partie entschied zugunsten von Alex. Endstand 440:440, Livia zweifelte dann noch KADIS an, denn bei einem Remis hätte in der Gesamtaddition der Partien Alex vorne gelegen. So war es ihre letzte Chance auf den Titelgewinn, die aber durch die Gültigkeit von KADIS dann auch hinfällig war. Herzlichen Glückwunsch an Alexander!Stream ab 3:59:28.
12.20 Uhr – 2. Finalspiel
Das 2. Finalspiel entschied dann Alexander mit für sich. Stream ab 2:58:45.
Für die Final-Partien 2 und 3 gab es im Nebenraum „Public Viewing“, fachkundig erläutert von Ben und Timon.
12.00 Uhr – Siegerehrung (1)
Nachdem Bayreuth nicht von jedem Ort Deutschlands, Österreich und der Schweiz gut zu erreichen ist, wurde die Ehrung der Besten und die Würdigung der Leistungsträger des Turniers vorgezogen.
Beste Newcomerin Angelika Hanisch„Ironman“ Thomas Knopf auf Rang 70Beste Elo-Verbesserung Peter Thiel (+138)Rangverbesserung Adrian Müller (+38)Griselda bedankte sich im Namen aller bei Sybille Wackerle …… und Eva Rundholz für die perfekte Organisation des Turniers.Laura wurde für ihr perfektes Catering mit einem Scrabblespiel bedacht, nachdem sie während der Online-Spiele schon bemerkenswertes Spielverständnis zeigte.
11.45 Uhr – 21. Runde und erstes Finalspiel
Livia gewann das erste Finalspiel mit 439:419. Stream ab 1:17:16.
Im Hauptturnier sicherte sich Timon Boerner Rang 3 vor Khan Nguyen, Ulla Trappe und Ben Berger. Alle vier Spielenden haben 15:6 Punkte erspielt.
10:30 Uhr – 20. Runde
Ulla Trappe hatte zwar die Nerven, in dieser entscheidenden Partie aber Buchstabenpech: Sie verlor 401:445 gegen Beate de Nijs und fiel auf den 4. Platz zurück – nachdem sie das ganze Turnier vorne mitgespielt hatte. Die anderen behielten die Nerven und hatten die Buchstaben: Livia Boerner gewann gegen Nadja Dobesch mit 428:388. Alexander Dings machte mit seinem hohen 537:250 gegen Juliane Kunz alles klar. Timon Boerner nutzte da sein 502:393 gegen Jakob Grebert nichts.
Also das Finale – unbedingt im Livestream anschauen:
Vor der 1. Finalpartie: Alexander & Livia
9:25 Uhr
Alle an Bord … die Flamingos und die Graugänse im Bayreuther Tierpark genießen die Sonne. Die Kängurus schlafen noch … (gibt es wirklich!)
In der 20. Runde geht es heute um den Finaleinzug. Werden Ulla und Livia die Nerven behalten im Windhundrennen?
Tag 3 – Samstag 16.05.2026
19.20 Uhr – 19. Runde
Blick in den Spielsaal von der Empore – im Hintergrund der Kameratisch
Noch ist nichts entschieden: Ulla und Livia gewannen ihre Partien und liegen mit 14:5 gemeinsam an der Spitze. Alexander verlor eine höchst hochpreisige Partie mit 466:546 gegen Jakob Grebert und reiht sich in das 13:6-Verfolgerfeld ein.
Seit etwa zwei Jahren hieß es nach jedem Berliner Turnier: „Platz 1 für Livia Boerner“. Sechsmal in Folge konnte Livia in der Hauptstadt triumphieren – doch am Wochende wird diese Serie reißen: Denn Livia ist beim 4. Lankwitz-Cup nicht am Start. Nach der letzten Scrabbinale 2019 gelang bei 14 Turnieren in Berlin nur zwei Nicht-Boernern ein Turniersieg; dies war jeweils beim Lankwitz-Cup: Nikolaus Ruzicska (2023) und Christoph Farkas (2024). Nikolaus gehört auch diesmal gemeinsam mit Manuel Müller und Martina Wedel zum (nach Elo-Rangliste) Favoritentrio. Sofern es bei der aktuell erwarteten Teilnehmerzahl 16 bleibt, wird am Samstag und Sonntag „jeder gegen jeden“ gespielt – wir erwarten gespannt, wer das Turnier diesmal gewinnen kann.
Am Freitag startet bereits zum 11. Mal die Jagd auf den Wolpertinger beim nach ebenjenem benannten Cup. Wie im Vorjahr ist München-Pasing der Austragungsort dieses Scrabble-Turniers. Nach aktuellem Stand wird mit 41 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gerechnet. Als Titelverteidigerin geht Uschi Müller an den Start. Auch ihr härtester Verfolger des Vorjahres, Christoph Farkas, ist auch wieder mit dabei. Die Favoritenrolle aber hat Timon Boerner inne, der Sieger von 2018 und 2023. Dieser wird nicht nur auf den Turniersieg schielen, sondern auch auf die Spitze der Elo-Rangliste, die er gerne von seiner in München nicht startenden Schwester zurückerobern würde. Auch Liesbeth Schön (Siegerin 2019) wird erneut versuchen, vorne mitzumischen. Bis Sonntagmittag werden 15 Runden ausgetragen.
Am Wochenende steht zum 6. Mal der Saarland-Cup auf dem Programm, wie im Vorjahr wird im saarländischen Homburg gespielt. Wird Ben Berger seinen Tiel verteidigen können? Oder wird Rekordsieger und Lokalmatador Alex Dings seinen 4. Sieg bei diesem Turnier holen? Oder wird doch ein neuer Name in der Siegerliste auftauchen? Von Freitag bis Sonntag werden 14 Runden ausgetragen. Wir werden das Turnier natürlich verfolgen.
Es wurde eine neue Ausschreibung veröffentlicht, und zwar für die 20. Westerwald Open (14.-16.08.2026). Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
Dazu gibt es einen neuen Termin zum Vormerken: Die 2. Ausgabe des Campunni-Cups findet am 26.09.2026 in Kempen statt.
Und für Kurzentschlossene: Beim Scrabble Masters Düsseldorf (27.02.-01.03.2026) sind zwei Plätze freigeworden. Interessenten melden sich bitte möglichst umgehend.
Bereits am 21.02. und 22.02. treffen sich in Heilbronn Freundinnen und Freunde des englischsprachigen Scrabbles, um an jedem der beiden Tage ein kleines Turnier auszutragen. Die tsh-Seiten für das Turnier am Samstag sind über den Link zu finden. Zum Sonntagsturnier gibt es leider keine tsh-Seiten.
Update: Von den hier vor dem Turnier Genannten konnte sich lediglich Fabian Kester im C-Turnier durchsetzen, der in einem Quasi-Finale Norbert Ükermann vom Spitzenplatz verdrängen konnte. Vor Norbert auf Platz 2 landete Sven Zimmermann. Das B-Turnier war weniger von der Spannung geprägt, wer am Ende vorne liegt. Hier übernahm Udo Kampen schon nach Runde 2 die Führung und gab sie nicht mehr ab. Vor dem letzten Durchgang stand er bereits als Sieger fest – durch seine zweite „Qualifikationsplatzierung“ (nach Platz 2 bei der SeHer-Woche) sicherte er seinen Platz bei der Liga der Champions weiter ab. Umrahmt wurde er auf dem Treppchen von Manuela Hilgenkamp und Michael Weiand.
Für Michael war nicht nur der 3. Platz ein Grund zur Freude, sondern auch seine Aufnahme in den „Club der 1000er“. Im Laufe des Turniers hat er diese runde Zahl an Turnierspielen erreichen können.
In der A-Konkurrenz lief es für Ben Berger zunächst rund. Er startete mit sechs gewonnenen Partien, musste dann aber zweimal in Folge erfolglos vom Tisch gehen, wodurch Christoph Farkas – sein erster Bezwinger – an ihm vorbeizog. Christoph hielt sich bis vor der letzten Runde bei einer Niederlage. Dass er in Runde 12 dann doch noch einmal verlor, änderte nichts an seinem Turniersieg, denn gegenüber Ben hatte er die bessere Punktedifferenz. Platz 3 ging an Titelverteidigerin Martina Wedel.
Zuvor: Das 2. Münsteraner Round-Robin-Turnier ist gestartet. 40 Scrabblerinnen und Scrabbler treten in drei Divisionen an, um in 13 Runden die Divisions-Sieger bzw. -Siegerinnen zu ermitteln. Titelverteidigerin in der höchsten Klasse ist Martina Wedel; ihre stärksten Konkurrenten sollten Alexander Dings und Ben Berger sein, die sie im Vorjahr deutlich abhängen konnte. Im B- und C-Turnier wird es keine Titelverteidigung geben. Der letztjährige B-Sieger Friedrich Engelke ist diesmal in der A-Klasse am Start. Sonja Mahler, die 2024 die C-Konkurrenz gewann, ist in diesem Jahr nicht dabei. Laut Elo-Rangliste liegt die Favoritenrolle beim B-Turnier bei Johann Dengel und Manuela Hilgenkamp, wohingegen bei „C“ (hier werden wegen der kleineren Gruppengröße nach dem „Jeder-gegen-jeden“ noch zwei Runden gespielt) Fabian Kester und Andreas Kanz hoch im Kurs stehen.
Zu den Halbfinal- und Finalspielen werden an dieser Stelle die Schlussbretter, Durchklickspiele mit Quackle-Analyse und Links zu den (von Alex Dings) in Woogles aufbereiteten Partien zur Verfügung gestellt.
Hinweise: Bei Woogles erfolgt die Punkteberechnung leicht abweichend: Anstelle von Punktabzügen (falsche Anzweiflung; Restbuchstaben) erfolgt eine Punktgutschrift beim Gegner. Die Differenz stimmt somit mit unserer Zählweise überein. Bei den Quackle-Analysen werden beim 1. Spiel jeweils die Siegwahrscheinlichkeiten angezeigt, die sich auf die einzelne Partie bezieht; bei den 2. Spielen ist es die Wahrscheinlichkeit, das K.o.-Duell über 2 Spiele für sich zu entscheiden.