Nachtrag Wilma-Turnier Berlin

9. März 2020

Nachstehend noch eine Fotogalerie von dem kleinen, aber feinen Turnier in der Hauptstadt. Veranstalter Manuel Müller übersandte diese mit dem Begleittext:

Zwei bemerkenswerte Fakten sollten noch hinzugefügt werden zur Wilma-Berichterstattung: Der hohe Sieg von Khan Nguyen gegen Udo Kampen, der in die Hall of Fame kommt: 681-331. Und eben jener Udo, der von den ersten 14 Spielen kein einziges gewinnen konnte, der aber trotzdem nicht aufgegeben hat und dann von den letzten drei Spielen dann noch zwei gewann.

Der Veranstalter bedankt sich bei den Teilnehmern und bei den vielen fleißigen Helfern, die das Turnier zu einem wunderbaren Erlebnis für alle gemacht haben! Die Stimmung war hervorragend, alle waren mit Freude dabei – und der Modus „Jeder-gegen-jeden“ fand einen großen Anklang bei den Teilnehmern. „Nachahmer“ in anderen Städten sind sehr gerne willkommen…

 

Überragender Timon holt Wilma-Titel und Elo-Spitze

8. März 2020


In überragender Manier absolvierte Timon Boerner die „Round Robin“ beim zweiten Wilma-Cup in Berlin und besiegte 16 der 17 angetretenen Gegner; lediglich Tatjana Beckmann fügte ihm eine Niederlage zu. Mit gebührendem Abstand, aber dennoch einer sehr starken Leistung schaffte es Martina Wedel auf Platz 2. Dritte wurde Claudia Aumüller.
Beim vierten Turnier seit Anfang Februar kommt es zum vierten Mal zu einem Wechsel an der Spitze der Elo-Rangliste. Timon steht nun wieder vorne. In der kommenden Woche ist der derzeitige Dritte Ben Berger in St. Gallen im Einsatz – kann er die kuriose Serie fortsetzen?
Aber nicht nur Timon war überragend, auch das gesamte Teilnehmerfeld sorgte für einen Rekord: Der Punkteschnitt von über 407 Punkten löst den gerade erst in Mannheim aufgestellten Rekord für „normale Turniere“ schon wieder ab, lediglich die Ligen der Champions 2017 und 2019 erzielten einen noch besseren Wert.

Wilma-Cup mit besonderem Modus

5. März 2020

Betrachtet man die Teilnehmerzahl, so ist der Wilma-Cup weiterhin das „kleine“ Berliner Turnier. Schon der Blick auf die Zahl der Spielrunden relativiert aber diesen Eindruck. Und in der Kombination ermöglichen 18 Teilnehmer und 17 Runden sogar eine besondere Möglichkeit; es kann „jeder gegen jeden“ spielen, fairer kann ein Modus nicht sein.

Das Siegertreppchen muss komplett neu besetzt werden, denn Martin Gahlow, Jürgen Miguletz und Rolf Yadig sind diesmal allesamt nicht am Start.
Favorit ist diesmal Timon Boerner, der seinen im Februar zurückeroberten Platz an der Elo-Spitze schon wieder hergeben musste. Geht das muntere Wechselspiel weiter und kann Timon schon in Berlin wieder die Nummer 1 werden?

Bei seinen letzten vier Turnieren landete Timon jeweils auf dem Treppchen, stand aber nie ganz oben. Es wird mit Sicherheit spannend!

Bericht zum Südwest-Cup-Abschluss

2. März 2020

von Günter Krämer

Die letzte Runde des Südwest-Cups in Saarbrücken war eigentlich recht spannend – wenn die Frankfurter im zweiten Spieleblock nicht wieder ihren berüchtigten Black-out mit fünf Niederlagen erlebt hätten (gegen Heidelberg/Mannheim war es ähnlich). Dennoch war noch bis zum Ende ein Unentschieden möglich, aber Alexander Dings ließ natürlich nichts anbrennen und setzte seine imposante Siegesserie weiter fort.

Monika Weber, die rührige Organisatorin aus Saarbrücken, hatte mit ihren Mitstreitern alles perfekt vorbereitet. so dass auch diese dritte Runde zu einer rundum gelungenen Veranstaltung wurde. Im Nachhinein hat Monika uns noch ihre ausgeklügelte Strategie für das Match gegen Frankfurt verraten:

„Es war mit unseren Frankfurter Gästen in Runde 3 des 1. Südwest-Cups sehr schön gestern in Saarbrücken! Tatsächlich war’s ein toller, kleiner Scrabble-Krimi. Wir hatten ja nicht mit dem 2. Platz gerechnet und hatten deshalb mit allen Tricks gearbeitet. Erst einmal haben wir unsere lieben Gäste mit einem Begrüßungs-Mittagessen eingelullt. Saarländer kennen ja nach solchen Gelagen absolut keinen postprandialen Kollaps, im Gegenteil, und was der Gegner nicht weiß, sie fahren danach zu geistiger Höchstform auf („Hauptsach, gudd gess, geschafft hann mer schnell!“)! Dazu unsere erfolgreiche Strategie der „Bestechung“ der Gäste, z. B. mit PomBär-Chips für Bär Martin, lecker saarländischem Kuchen und niedlichem Mini-„Frankfurter-Kranz“-Kuchen. Da dachten sie, sie hielten die Siegeskrone bereits in Händen (siehe Geschichte vom „Frankfurter Kranz“). So wirkten sich gegen Ende sogar freundliche Espresso-Spenden von Seiten der Gäste noch kontraproduktiv als Doping für die Saarländer aus und das Schicksal nahm seinen Lauf … Und auch nicht zu vergessen: wie beim FCS: die absolut treue, heimische Fangemeinde an den vorderen Tischen. Hoffentlich zieht dies keine nachträgliche Disqualifikation nach sich (zum Glück für uns evtl. eine Lücke im Turnierreglement?). Aber, und nun das Wichtigste: Die wahren Sieger vom 1. Scrabble-Südwest-Cup sind dennoch unsere Frankfurter! Ich denke, das sieht das MA/HD-Team genauso. Denn die geniale Idee des Turniers kommt ja von dort, nämlich von Günter und Karin. So steht Ihnen doch die wahre Krone zu. Okay, Euch Mannheimern/Heidelbergern natürlich auch eine schöne Krone und uns gerne auch eine klitzekleine. Demnächst bei der Siegerehrung können wir uns also ALLE feiern!“

Nürnberg: „Durchklickspiel“

2. März 2020

Eines der punktreichsten Spiele des Nürnberger Turniers lässt sich nun Wort für Wort durchklicken – die Quackle-Analyse ist integriert. Wer selbst denken möchte, lässt sie sich natürlich nicht direkt anzeigen:

Südwest-Cup: Abschluss mit kleinem Finale

26. Februar 2020

Der Südwest-Cup wird am Samstag mit dem kleinen Finale abgeschlossen: Während Mannheim/Heidelberg bereits feiert, empfängt der Scrabble-Treff Saarland das Team aus Frankfurt, um den 2. Platz auszuspielen. Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen sind bereits einsehbar.

Neues zur Online-Liga

24. Februar 2020

Die Saison 2019-20 der Online-Liga ist seit einer Weile beendet. Bald soll es mit der neuen Saison weitergehen.

Wie zu Beginn der abgelaufenen Saison mitgeteilt wurde, wird zur neuen Saison planmäßig auf 14er-Gruppen umgestellt, um bei der ungebrochenen Beliebtheit der Liga alle Mitspielwilligen unterbringen zu können.

Meister wurde wieder einmal Friedrich Engelke als „Elise“.

Aufgrund der Umstellung der Gruppengröße ergibt sich für Auf-/Abstieg Folgendes:

  • Abstieg 1. Liga -> 2. Liga: Martin, Raymond, Nadja, Ulrike
  • Aufstieg 2. Liga A -> 1. Liga: Lizzy, Heide, Aysel
  • Aufstieg 2. Liga B -> 1. Liga: Giraffe, Dietlind, Gerlind
  • Abstieg 2. Liga A -> 3. Liga: Verena, Margot, Scarabea
  • Abstieg 2. Liga B -> 3. Liga: Barbara, Wolfram, Norbert
  • Aufstieg 3. Liga A -> 2. Liga: Uschi, Therese, Daniela
  • Aufstieg 3. Liga B -> 2. Liga: Michael, Christoph, Kiboko
  • Aufstieg 3. Liga C -> 2. Liga: Doris M., Ingelore, Mixy
  • Aufstieg 3. Liga D -> 2. Liga: HeikeL, GabiH, Konrad

Durch Spielerausstiege sind hier noch zusätzliche Aufstiege bzw. Klassenerhalte möglich.

Erneuter Wechsel an der Elo-Spitze

24. Februar 2020

Das Nürnberger Turnier brachte einen erneuten Führungswechsel in der Elo-Rangliste. Der Turniersieg ohne Niederlage macht Alexander Dings zur neuen Nummer 1. Seit März 2014 gab es ein Hin und Her zwischen Ben Berger und Timon Boerner. Nun steht nach langer Zeit wieder ein anderer Name ganz vorne. Können B & B noch einmal zurückschlagen? Timon hat die Gelegenheit beim Wilma-Cup Anfang März, Ben (spätestens) eine Woche später in St. Gallen.

Trichter-Ticker

21. Februar 2020

nach dem Turnier
Alex kann seine beeindruckende Siegesserie bis zum Schluss verteidigen. Herzlichen Glückwunsch zum souveränen Turniersieg. Ebenfalls unangefochten auf Platz 2 landet Ingrid Nöth (12:2). Mit weiteren 3 Siegpunkten Abstand folgt ein Sextett, von dem Stefan Merx die beste Differenzpunktbilanz aufweist und somit den 3. Platz belegt.
Zuvor durfte er schon die Ehrung für sein 1000. Turnierspiel entgegennehmen.
Sehr erfreulich war auch das Abschneiden der beiden Turnierneulinge: Ulrike erreicht eine ausgeglichene Bilanz, Pia verpasst sie mit 6:8 nur knapp.

nach Tag 2 (11 von 14 Runden)
Die Rollen unter den Top 4 sind klar verteilt. Alex Dings kann fast schon durchatmen, hat 2 Siege Vorsprung; noch einmal ging es ganz knapp zu: Mit 7 Punkten Differenz bezwang er in der Tagesschlussrunde Inessa Hellwig-Fabian im Duell der bis dahin am Samstag Ungeschlagenen. Nur Ingrid Nöth (9:2) kann noch mit halbwegs realistischen Hoffnungen in den Schlusstag gehen, ihn einzufangen. Dahinter zwei Spieler mit einer Bilanz von 8:3, aber die sehr unterschiedliche Differenz ist hier auch fast einen Siegpunkt wert: Khan Nguyen steht um 600 Punkte besser da als Agnes Ehrlich.

nach 9 von 14 Runden
Alex Dings lässt sich keine Flecken auf die weiße Weste machen. 9 Runden hat er nun schon schadlos überstanden. Am knappsten war es gegen Agnes Ehrlich (487:482); einen 5-Punkte-Vorsprung rettet er ins Ziel. Auf den Fersen bleibt ihm lediglich Ingrid Nöth, die bislang nur gegen Alex verlor.
Leider mussten nach Tag 1 zwei Spieler aus gesundheitlichen Gründen aufgeben: Uschi Müller und Claude Rabineau.

nach Tag 1 (4 von 14 Runden)
Mit Abschluss des 1. Tages hat Favorit Alex Dings die Führung übernommen. Ebenfalls schadlos überstanden den ersten Tag Ingrid Nöth und Uschi Müller.
Das Spiel der Tages aber lieferten sich Friedrich Engelke und Günter Krämer. 525:515 lautete das Endergebnis (siehe Bild rechts) – ohne einen Anzweifelabzug bei Günter wäre es das historisch höchste Remis gewesen.
Die höchste Punktzahl des Tages erzielte Regula Schilling (576).
Die beiden Neulinge (Pia Fürsich und Ulrike Pfeifenberger) führten sich gleich jeweils mit einem Sieg ein.

Nürnberg: Zweiter Trichter

19. Februar 2020

Das Nürnberger Turnier wird am Wochenende zwar erst zum zweiten Mal auszutragen, dennoch gehört es zu den ganz großen. Mit 52 gemeldeten Teilnehmern ist es wohl das derzeit „meistbesuchte“ reguläre Turnier, nur bei der Deutschen Meisterschaft kommen noch mehr Scrabblerinnen und Scrabbler zusammen.
Mit am Start ist Titelverteidigerin Claudia Aumüller. Im Vorjahr konnte die Routinierin (gültig! Aber der Duden drückt sich um eine konkrete Ausspracheangabe) die „jungen Wilden“ und die sonstige Konkurrenz im Zaum halten. Günter Krämer holte 2019 ebenso viele Siege wie Claudia und belegt Platz 2. Auch er gehört wieder zum Favoritenkreis.
Topfavorit ist aber Alexander Dings, der in diesem Jahr bei zwei Turnierteilnahmen bei starker Besetzung zweimal oben auf dem Treppchen landete, nachdem er bei den beiden Turniere zuvor jeweils den 2. Platz belegte.
Auch Österreich und die Schweiz schicken wieder ihre Besten; Spannung ist garantiert.
Erfreulich sind auch zwei Neulinge auf der Liste: Pia Fürsich und Ulrike Pfeifenberger. Wir wünschen beiden einen guten Einstand ins „Turnierleben“.
Nach 14 Runden wissen wir am Sonntag mehr.