Kategorie Archive: Aktuelles

RocketbeansTV zeigt wieder Scrabble

1. Dezember 2022

Nachdem bereits im vergangenen Jahr Scrabble über drei Stunden live auf rocketbeans.tv gezeigt wurde, wird es am Freitag, 02.12.2022 eine weitere Sendung geben. Ab 20:00 wird die Sendung übertragen. Wie im letzten Jahr wird neben einigen Mitarbeitern des Senders auch die Scrabbleszene wieder vertreten sein. Ben Berger und Alexander Dings werden beide auftreten und voraussichtlich auch gegeneinander spielen.

Wir wünschen viel Spaß beim Zusehen. DIe Sendung wird im Nachgang wieder auf Youtube abzurufen sein. Wer sich bis dahin die Sendung aus dem vorigen Jahr anschauen mag, kann dies unter diesem Link tun.

Online-Liga: Saisonabschluss

24. November 2022

Die letzten Spiele der Saison 2022 in der Scrabble-Online-Liga sind absolviert. Der Meistertitel geht wieder einmal an Elise, diesmal mit recht deutlichem Vorsprung. Auf Rang 2 landete Titelverteidigerin Elisabeth, und wieder mit deutlichem Abstand folgen Waltraut und Kiboko.

Aus den Abschlusstabellen geht zudem hervor, wer den Spung in eine höhere Liga geschafft hat und wer in der kommenden Saison tieferklassig antreten muss.

Absteiger Liga 1 -> Liga 2: Giraffe, Martina, HeikeL, Heide
Aufsteiger Liga 2A -> Liga 1: Claude, Mixy
Aufsteiger Liga 2B -> Liga 1: Martin, Margot
Absteiger Liga 2A -> Liga 3: Raimund, Nils, Wolfram
Absteiger Liga 2B -> Liga 3: Barbara, Edelgard
Aufsteiger Liga 3A -> Liga 2: Birgit, Verena, Blanca
Aufsteiger Liga 3B -> Liga 2: Ute, Beate, Doris M.
Absteiger Liga 3A -> Liga 4: Meggie, Tatjana
Absteiger Liga 3B -> Liga 4: Sabine, Ingelore, Klaus
Aufsteiger Liga 4A -> Liga 3: Yogibear, Sascha
Aufsteiger Liga 4B -> Liga 3: Schwaffel, Helmut
Aufsteiger Liga 4C -> Liga 3: Inez, Thomas
(Durch ausscheidende Spieler/-innen kann es zu Verschiebungen (nach oben) kommen.)

Den Erfolgreichen herzlichen Glückwunsch! Allen anderen mehr Erfolg in der nächsten Saison. Die nächste Saison 22/23 wird in den nächsten Wochen starten.

Die Scrabble-Gemeinde trauert um Wolfgang Herrmann

31. Oktober 2022

Im September starb Wolfgang Herrmann 89-jährig in Berlin. Man könnte nun anfügen „nach langer, schwerer Krankheit“. Das stimmt zwar, aber es zeigte nur eine Seite der Medaille. Denn wann immer Wolfgang gefragt wurde, wie es ihm ginge, lautete die fröhlich vorgetragene Antwort „Ganz gut.“

Frohsinn und Optimismus machten Wolfgang aus, aber auch Nachdenklichkeit und ein ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit und Toleranz. Die Lehren aus den Schrecken der Nazizeit ließen Wolfgang zu einem Philanthropen werden, er begegnete jedermann mit Respekt. Und: Israel und der freundschaftliche Austausch mit den Menschen dort waren ihm eine Herzensangelegenheit.

Nach einer Bäckerlehre, die Wolfgang absolvierte, um die Familie zu unterstützen, besuchte er die Abendschule und schlug schließlich eine Laufbahn bei der Polizei ein. Dort engagierte er sich u. a. gegen Rassismus und für den Frieden – „Nie wieder Krieg“, das war seine Prämisse.

Mit Wolfgang verliert die Szene ein Gründungsmitglied. Er nahm im Jahr 2000 beim ersten „ZEIT-Turnier“ am Wörthersee teil, spielte in der Berliner Scrabblegruppe und täglich mit seiner Frau Ingrid. Sein Ehrgeiz war überschaubar, Wolfgang hatte einfach Spaß am Scrabble. Während andere sich sträubten, spielte er mit Engelsgeduld an Dreiertischen mit Anfängern.

Wer je Gelegenheit hatte, Wolfgang zu beobachten, wenn er neben Ingrid saß, wird dieses liebevolle Funkeln in seinen Augen nicht vergessen. Sein Blick sprach Bände. Um es mal salopp zu formulieren: Wolfgang war auch nach 65 Ehejahren noch total verknallt in Ingrid.

Ihr gemeinsames Leben war gefüllt mit vielen Reisen, Gartenpflege, Rätseln, Lesen, Wandern und Russisch lernen. Und natürlich Musik. Vor allem Mahler lauschten sie beide gleich gern.

Wolfgang erzählte oft von seinen Spaziergängen mit Freunden durch Berlin und Brandenburg. Er konnte sich der Muße hingeben, strotzte aber auch vor fundiertem Geschichtswissen, das er gern teilte; sicherlich auch, um dem oben genannten Leitsatz Nachdruck zu verleihen.

Zudem war Wolfgang ein großartiger Gastgeber. Mit stets offenem Ohr, offenen Armen und offenem Herzen. Ein liebenswerter Mensch durch und durch.

Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt Ingrid und den drei Kindern.

Wolfgangs Andenken zu wahren, ist uns eine selbstverständliche Verpflichtung.

Claudia Aumüller, Jürgen Miguletz, Sebastian Herzog

Töddenland Newsticker

1. Oktober 2022

tsh-Ergebnisseiten

Montag, 3.10.

12.05 h

Nach gemütlichen 27 km bei sonnigem Wetter und einem Abschluss-Heißgetränk kam der Abschied kurz vor Ibbenbüren. Die Teilnehmer freuen sich schon auf die Fahrradtouren 2023.

Töddenland over and out …

Sonntag, 2.10.

22.15 h

Theo Kardel war nicht zu stoppen und gewannt alle 9 Partien. Die „Finalpartie“ gegen Wolfram war wiederum überzeugend. Zweite des Turniers wurde Mixy Feige, die nur in der 8. Runde gegen Theo verlor.

Wolfram Inngauer vs. Theo Kardel (403:470)

Geehrt wurde mit dem Ehren-Grappa der Turnierleitung neben Theo Kardel auch Josef Hubertz, der sein erstes Turnier spielte und tapfer durchhielt – und seine letzte Partie gewann.

links: Josef Hubertz bei seinem ersten Turnier – rechts: Turniersieger Theo Kardel. Er gewann bereits 2018 bei der Altmühl-Scrabble-Radltour.
Die Partie mit den meisten Punkten aus der 8. Runde: Martin vs. Wolfram (466:526=992)

19.50 h

Die Finalrunden beginnen, wiederum nach exzellenter Küche im Hotel.

Nachmittags entstand noch ein Gruppenbild mit Tödden in Recke.

v.l. Martin, Mixy, Theo, Lea, Andrea F., Wolfram, Andrea H., Josef, Andreas, Adolf

11:30 h

Um die ausgefallene Runde des Vorabends zu kompensieren, wurde heute vorgesessen: 2 Runden im Speiseraum der Deula, einem neu renovierten Fortbildungshaus. Der Regenbogen des Vorabends ist allerdings nicht Hintergrund-Standard.

An der Spitze hat sich nichts geändert: Theo und Mixy liegen verlustpunktfrei an der Spitze. Das Turnier entscheidet sich in den beiden Schlussrunden, wenn Theo gegen Mixy und Wolfram spielt. Letzterer hat sich auf Rang 3 etabliert.

Ein wunderbarer Regenbogen nach einem fulminanten Regenguss, den wir aber schon im Hause verbrachten.

Samstag, 1.10.

22:05 h

Die Gruppe teilte sich am Nachmittag, die wahren Biker fuhren 72 km bis zum Zielort (incl. falsche Route), der Rest der Gruppe begnügte sich mit 46 km.

Der Spielplan wurde Opfer des guten Essens und des süffigen Kellerbiers in der Pizzeria Milano in Freren. Nur die 5. Runde wurde absolviert, an der Spitze hat sich nichts geändert: Theo und Mixy verlustpunktfrei.

13:45 h

10 Spieler, gnadenloser Radweg, strömender Regen …

Zum Glück war es nur ein ernstzunehmender Anstieg (22 Höhenmeter) auf den ersten 30 km durch eine vielseitige Landschaft. Und es regnete nur, wenn wir lecker aßen oder die Nachmittagsrunde spielten. Bisher brauchten wir also keine Regenkleidung.

Die Gruppe beim Überqueren des Mittellandkanals bei Uffeln

Inzwischen sind vier Runden des nicht gewerteten Freizeitturniers gespielt. An der Spitze liegen ungeschlagen Theo Kardel und Mixy Feige.

Scrabble-Radtouren sind Improvisation. Das ungewöhnlich geräumige Bistro eines Modehauses in Schapen war Spielort der 3. und dann – wegen Regenschauer – 4. Runde. Sehr wohlschmeckend der selbstgebackene Kuchen und die Töddenland-Tapas.

Radeln und Scrabbeln

29. September 2022

Am morgigen Freitag treffen sich wieder einige Scrabblerinnen und Scrabbler, um die folgenden Tage wechselweise auf dem Fahrrad und am Scrabblebrett zu verbringen.
Die Fahrstrecke verläuft diesmal durch das Töddenland im nördlichen Westfalen. Das Teilnehmerfeld des begleitenden Turniers (ohne Elo-Relevanz) ist nach aktuellem Stand neunköpfig. Der genaue Modus wird vor Ort festgelegt.

12. S(CH)RABBLE St. Gallen – Die hohen Erwartungen voll erfüllt

12. September 2022

von Hans Trachsel

Ohne Superlative kam man im Vorfeld beim besten Willen nicht aus: Die Besetzung dieses 12. S(CH)RABBLE war einfach grandios. Von den 12 besten auf der Elo-Liste waren 9 dabei, darunter die vier Vordersten.
Dazu jede Menge Cracks und mehrfache Turniersieger. Und die Erwartungen wurden voll erfüllt; es wurde gefightet, dass es eine Freude war, die definitive Entscheidung über die Finalteilnahme fiel spät. Doch schliesslich war klar: Wieder einmal heisst es „Ben gegen Timon“.

Und dann kam die wohl einzige Enttäuschung, für die aber niemand etwas kann. Denn das Finale war nach wenigen Minuten faktisch entschieden, die Spannung weg. Ben kriegte Superbuchstaben und wusste sie optimal zu nutzen, Timon hatte nie den Hauch einer Chance. Das kann mal passieren, aber es ist nun schon das dritte von drei Endspielen der beiden, das so läuft. Ben wartete kurz nach Beginn mit dem bemerkenswerten Bingo TYMPANUM auf, das viele, wenn überhaupt, doch eher als TYMPANON kennen. Fast nach Belieben konnte er weiter powern, während sich Timon keine Möglichkeit bot, das Blatt zu wenden. Das Finale kann in Kürze im Netz nachgespielt werden.

Bis es so weit war, bot das Turnier jede Menge begeisternde Wortkunst.
32 Scrabblerinnen und Scrabbler aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien waren in die Bischofsstadt angereist, darunter drei Newcomer.
Für den späteren Sieger Ben begann es schlecht: Blanca zeigte ihm die Meisterin, auch weil sie zweimal erfolgreich anzweifelte. Die gewagte Partizipform, mit der er eine dreistellige Punktzahl anstrebte, verfing bei der Pionierin des Turnierscrabbles nicht. In Runde 7 gewann Timon gegen Ben; er hat nämlich als einer von sehr Wenigen gegen den 36-fachen Turniersieger mit 13:10 eine positive Bilanz. Noch jemand schaffte es gegen Ben: Andrea Sievers bezwang ihn in Runde 16 und heizte damit die Spannung nochmal so richtig an. In einem rasanten Endspurt tat es ihr Johannes Naumann gleich: Er bezwang sowohl Timon als auch Ulla und arbeitete sich auf Platz vier vor; hinter ihm folgt mit Alexander Dings einer der meist genannten Favoriten. Seinen Vormarsch stoppte in Runde 16 aus dem Nichts heraus Hans Trachsel; laut Statistik die grösste Überraschung des Turniers.

Mit Rang 7 erzielte Hans eines seiner besten Ergebnisse, unmittelbar hinter Ute Kneist. Sie hatte ein Hammerspiel gegen Alexander; sagenhafte 622 Punkte holte sie gegen den Deutschen Meister von 2021, unter anderem dank der als Schlussbingo platzierten HEPTODE. Niemand schaffte in St. Gallen mehr Punkte. Auch noch in die Top Ten gelangten Livia Boerner, Wolfram Inngauer und Andrea Sievers.

Punkterausch

Fünf Tausenderspiele – das ist eine tolle Marke und sogar Rekord. Die höchste Punktsumme erreichten am Turnier Ute Kneist und Ulrike Brodkorb (1081), gefolgt von den Geschwistern Boerner gleich in Runde 1 (1037); Timon folgt auf Platz drei bei seinem Sieg gegen Nadja (1029), beim Rekordspiel mit 622 Punkten von Ute resultierte ein Total von 1019. Die Tausendermarke knackten auch Livia und Etienne mit 1014.

Grosses Lob verdient hat das OK mit Lorenz Knöpfli und Frank Förster an der Spitze. Zu hoffen ist, dass sich nach diesem Erfolg das einzige Schweizer Elo-Turnier nicht mehr zu sorgen braucht um das Erreichen einer minimal erforderlichen Teilnehmerzahl. St. Gallen gehört einfach in die Agenda der «bösen» Scrabbler, um einen Ausdruck aus dem Schweizer Nationalsport Schwingen zu verwenden, wo die Bösen die Guten sind. In St. Gallen wird man regelrecht umhegt, und für die Teilnahmegebühr wird echt etwas geboten. Wir sind zuversichtlich, dass sich das S(CH)RABBLE fest etabliert hat; es brauchte dafür Lorenz’ Hartnäckigkeit und die dem Turnier sehr gewogene Stadt St. Gallen. Sie sieht das Turnier richtigerweise als kulturelle Bereicherung.

Ben siegt in St. Gallen

11. September 2022

Im Finale des S(CH)RABBLE-Turniers siegte Ben Berger gegen Timon Boerner. Herzlichen Glückwunsch!
Weitere Infos zum Finale folgen.

Dietmar Schönhoff: Willkommen im Club der 1000er!

16. Juli 2022
Vorstandsmitglied Ben Berger gratulierte Dietmar Schönhoff aus Düsseldorf zum 1.000sten Turnierspiel – vor seiner Partie gegen Beate de Nijs in Rosenheim. In seiner Laudatio würdigte er Dietmar für 15 Jahre hoch aktives Mitglied der Scrabble-Bewegung. „Er organisierte sich sogar sein erstes Turnier selbst“. Die Düsseldorf Masters waren von 2007 bis 2015 ein fester Bestandteil des Turnierkalenders von Scrabble Deutschland. Anschließend war er auch federführend bei der Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften 2016 und 2017 am selben Ort.