Herzlich willkommen

1. März 2021

Liebe Scrabble-Freunde und -Freundinnen,

wir begrüßen euch herzlich auf unserem Blog für Scrabble-Interessierte. Hier findet ihr nützliche Informationen zum Verein, zu den Turnieren, Regeln, Wortlisten, Scrabble-Treffs, Spielpartnervermittlung und vieles mehr. Weiterlesen

Online-Liga: Saisonabschluss

24. November 2022

Die letzten Spiele der Saison 2022 in der Scrabble-Online-Liga sind absolviert. Der Meistertitel geht wieder einmal an Elise, diesmal mit recht deutlichem Vorsprung. Auf Rang 2 landete Titelverteidigerin Elisabeth, und wieder mit deutlichem Abstand folgen Waltraut und Kiboko.

Aus den Abschlusstabellen geht zudem hervor, wer den Spung in eine höhere Liga geschafft hat und wer in der kommenden Saison tieferklassig antreten muss.

Absteiger Liga 1 -> Liga 2: Giraffe, Martina, HeikeL, Heide
Aufsteiger Liga 2A -> Liga 1: Claude, Mixy
Aufsteiger Liga 2B -> Liga 1: Martin, Margot
Absteiger Liga 2A -> Liga 3: Raimund, Nils, Wolfram
Absteiger Liga 2B -> Liga 3: Barbara, Edelgard
Aufsteiger Liga 3A -> Liga 2: Birgit, Verena, Blanca
Aufsteiger Liga 3B -> Liga 2: Ute, Beate, Doris M.
Absteiger Liga 3A -> Liga 4: Meggie, Tatjana
Absteiger Liga 3B -> Liga 4: Sabine, Ingelore, Klaus
Aufsteiger Liga 4A -> Liga 3: Yogibear, Sascha
Aufsteiger Liga 4B -> Liga 3: Schwaffel, Helmut
Aufsteiger Liga 4C -> Liga 3: Inez, Thomas
(Durch ausscheidende Spieler/-innen kann es zu Verschiebungen (nach oben) kommen.)

Den Erfolgreichen herzlichen Glückwunsch! Allen anderen mehr Erfolg in der nächsten Saison. Die nächste Saison 22/23 wird in den nächsten Wochen starten.

MV-Mini

19. November 2022

Anschließend an die Mitgliederversammlung am 25./26.03.2023 wird erneut ein kleines Turnier ausgetragen, das „MV Mini“. Gespielt wird am Samstag bis ca. 18.30 Uhr und am Sonntag von 10.00 bis 15.30 Uhr in Hannover.

Die Ausschreibung (Teilnahme nur für Mitglieder) findet ihr hier:
Ausschreibung MV Mini
Turnierseite

BST: Timon wieder ganz vorne

13. November 2022

Timon Boerner verteidigt seinen Titel beim Berliner Speed-Turnier. Er kann schon vor der Schlussrunde feiern. Wir gratulieren herzlich!
Mit zwei Siegen Rückstand landen die sieggleichen Ben Berger, Johann-Georg Dengel, Jakob Grebert und Jörg Diersen auf den Folgeplätzen! Dabei überzeugte Jakob bei seinem 3. Turnier unter anderem mit einem 706-Punkte-Spiel (dem vierthöchsten je erzielten Turnierergebnis).

Die Elo-Rangliste ist aktualisiert.

Das letzte Turnier des Jahres

10. November 2022

Am Wochenende findet das 2. Berliner Speed-Turnier statt, wobei der Name die mit 25 statt sonst meist 30 Minuten leicht reduzierte Bedenkzeit pro Spieler andeutet. Die Premiere im Vorjahr wurde noch als Ein-Tages-Turnier ausgetragen, in diesem Jahr wird über zwei Tage gescrabbelt (12. und 13. November); 14 Runden stehen auf dem Programm und beschließen die diesjährige Turniersaison. Am Sonntag ist also quasi „Scrabblesilvester“, zumindest auf den Turnierbetrieb bezogen.
Wird Titelverteidiger Timon Boerner (der das Turnier zusammen mit Ulrike Brodkorb ausrichtet) seinen Titel verteidigen können, oder macht ihm Ben Berger oder aber jemand anders aus dem insgesamt 27-köpfigen Teilnehmerfeld (darunter erfreulicherweise zwei Turnierneulinge) einen Strich durch die Rechnung?
Wir werden berichten.

Freier Platz in Berlin

8. November 2022

Während die beiden neu ausgeschriebenen Turniere in kürzester Zeit voll besetzt waren und schon die Warteliste eröffnen mussten, ist in Berlin kurzfristig ein Platz frei geworden für das an diesem Samstag und Sonntag stattfindende Berliner Speed-Turnier.

Nacharbeiten zur Scrabblewoche abgeschlossen

8. November 2022

Die Nacharbeiten zu SeHers Scrabblewoche sind inzwischen abgeschlossen:
Neben der inzwischen vollständigen Aufbereitung der Halbfinalspiele

(Die Siegwahrscheinlichkeiten beim 1. Spiel beziehen sich auf das einzelne Spiel, beim 2. Spiel auf den Gesamtsieg.)

sind auch die „Hall of Fame – Rekorde“ und die Spielerhistorie auf aktuellem Stand.

8. Wolpertinger Cup und 10. Scrabble Masters ausgeschrieben

4. November 2022

Zu zwei angekündigten Turnieren sind nun die Ausschreibungen online:

  • 8. Wolpertinger Cup in München (zum zweiten Mal in der Mathildenstraße),
    vom 14. bis 16.04.:
    Ausschreibung / Turnierseite

  • 10. Scrabble Masters Düsseldorf (zum ersten Mal im Sporthotel Borussia Düsseldorf),
    vom 03. bis 05.02.:
    Ausschreibung / Turnierseite

Die Ausrichterteams nehmen Eure Anmeldungen ab sofort (den Ausschreibungen entsprechend) gern entgegen.

Die Scrabble-Gemeinde trauert um Wolfgang Herrmann

31. Oktober 2022

Im September starb Wolfgang Herrmann 89-jährig in Berlin. Man könnte nun anfügen „nach langer, schwerer Krankheit“. Das stimmt zwar, aber es zeigte nur eine Seite der Medaille. Denn wann immer Wolfgang gefragt wurde, wie es ihm ginge, lautete die fröhlich vorgetragene Antwort „Ganz gut.“

Frohsinn und Optimismus machten Wolfgang aus, aber auch Nachdenklichkeit und ein ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit und Toleranz. Die Lehren aus den Schrecken der Nazizeit ließen Wolfgang zu einem Philanthropen werden, er begegnete jedermann mit Respekt. Und: Israel und der freundschaftliche Austausch mit den Menschen dort waren ihm eine Herzensangelegenheit.

Nach einer Bäckerlehre, die Wolfgang absolvierte, um die Familie zu unterstützen, besuchte er die Abendschule und schlug schließlich eine Laufbahn bei der Polizei ein. Dort engagierte er sich u. a. gegen Rassismus und für den Frieden – „Nie wieder Krieg“, das war seine Prämisse.

Mit Wolfgang verliert die Szene ein Gründungsmitglied. Er nahm im Jahr 2000 beim ersten „ZEIT-Turnier“ am Wörthersee teil, spielte in der Berliner Scrabblegruppe und täglich mit seiner Frau Ingrid. Sein Ehrgeiz war überschaubar, Wolfgang hatte einfach Spaß am Scrabble. Während andere sich sträubten, spielte er mit Engelsgeduld an Dreiertischen mit Anfängern.

Wer je Gelegenheit hatte, Wolfgang zu beobachten, wenn er neben Ingrid saß, wird dieses liebevolle Funkeln in seinen Augen nicht vergessen. Sein Blick sprach Bände. Um es mal salopp zu formulieren: Wolfgang war auch nach 65 Ehejahren noch total verknallt in Ingrid.

Ihr gemeinsames Leben war gefüllt mit vielen Reisen, Gartenpflege, Rätseln, Lesen, Wandern und Russisch lernen. Und natürlich Musik. Vor allem Mahler lauschten sie beide gleich gern.

Wolfgang erzählte oft von seinen Spaziergängen mit Freunden durch Berlin und Brandenburg. Er konnte sich der Muße hingeben, strotzte aber auch vor fundiertem Geschichtswissen, das er gern teilte; sicherlich auch, um dem oben genannten Leitsatz Nachdruck zu verleihen.

Zudem war Wolfgang ein großartiger Gastgeber. Mit stets offenem Ohr, offenen Armen und offenem Herzen. Ein liebenswerter Mensch durch und durch.

Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt Ingrid und den drei Kindern.

Wolfgangs Andenken zu wahren, ist uns eine selbstverständliche Verpflichtung.

Claudia Aumüller, Jürgen Miguletz, Sebastian Herzog

4. SeHer-Turnier in Rotenburg an der Fulda:
Claudia verpasste beinahe den Siegeszug

24. Oktober 2022

von Hans Trachsel

Blanca stand schon drei Runden vor Schluss als Finalistin fest, für Claudia Aumüller sah es auch sehr gut aus: Gerade noch ein halber Punkt fehlte. Sie hatte drei Matchbälle, wie das im Jargon der Sportjournalisten heisst. Da würde die Ausnahmekönnerin doch bestimmt einen verwerten – denn hat sie überhaupt je dreimal nacheinander verloren? Doch diesmal passierte es. Rund ein halbes Dutzend Anwärter gab es auf den begehrten vierten Platz im Halbfinale – und erreicht hat ihn als lucky loser die bereits dreifache Gewinnerin des ZEIT- und des danach ins Leben gerufenen SeHer-Turniers Claudia Aumüller.

Dazu bedurfte sie für einmal jeder Menge Schützenhilfe. Theo verwertete seinen zweiten Matchball, das war erwartet worden. Die unglaubliche Karola Hoffmann legte nach missratenem Start zuletzt eine Serie von elf Siegen hin und holte sich ihr Ticket für die Vorschlussrunde. Dies gelang weder Gabi, Doris, Dieter noch Lea, so dass Claudia, was sie selbst nicht mehr erwartete, doch noch um den Sieg mitkämpfen durfte. Und den holte sie letztlich auf souveräne Art. Zwar verlor sie die erste Halbfinalbegegnung gegen Blanca um 50 Punkte, drehte danach aber den Spiess um und zwar mit doppelt so hohem Abstand. Theo verlor ebenfalls den ersten Halbfinal, doch holte er im Rückspiel einen klaren Sieg und war qualifiziert.

Im Final erlebte man dann wieder die Claudia, wie man sie seit über zwei Jahrzehnten kennt: Souveräne Wortkunst vom feinsten. Sie gewann bereits das Hinspiel um 28 Punkte, das wollte noch wenig bis gar nichts besagen. Im Rückspiel gelangen beiden recht früh zwei Bingos, Theo mit ERAHNTEN und STURMES Begriffe aus dem täglichen Leben, Claudia fand CLUSTERN und HÄRESIE, beides wohl selten auf dem Brett anzutreffen. Danach wogte das Spiel hin und her, Theo fand nur die zweitbeste Lösung für das Y und verlor erneut ziemlich knapp mit 385:409. Damit erreichte Claudia nach drei ZEIT-Turnier-Gewinnen ihren ersten Sieg beim SeHer und ist nun erste Vierfachgewinnerin, für Theo bleibt es bei zwei Siegen. Beiden Finalisten herzliche Gratulation, sie zeigten zwei nicht enorm punktreiche, aber dennoch hochstehende Finalspiele.

Die grosse Dominatorin der Hauptrunde, die Schweizerin Blanca Gröbli-Canonica, grämte sich nicht allzu sehr, dass es nicht fürs Finale reichte. Alle freuten sich, dass sie nach längerer Krise wieder da ist – und wie. Noch selten, wenn überhaupt jemals, stand eine Halbfinalistin so früh fest. Sie aber gewann 18 von 24 Spielen, zwei mehr als alle andern. Und die Mitspielenden freuten sich ausnahmslos, dass diese grosse Persönlichkeit der Scrabbleszene auf so überzeugende Weise wieder an der Spitze mittun kann.

Vor dem letzten Spiel der Hauptrunde standen als Halbfinalisten erst Blanca und Theo fest. Um die zwei weiteren Plätze kämpften Doris Methner, Lea Gettys, Gabi Chapus und Karola Hoffmann. Und natürlich Claudia, die aber hoch verlor gegen Andrea Sievers, der dies beinahe leidtat. Karola packte die für sie erstmalige Gelegenheit mit einem Sieg gegen Dieter Kästner, der ein tolles Turnier gespielt hat und erst gegen Schluss etwas unter die Räder geriet. Dagegen verlor Doris gegen Patricia Mang, die sich im Turnier gross steigerte und zuletzt gar Schicksal spielte. Das gleiche gilt für die Schweizerin Nesa Wyss, die Lea Gettys der Chance beraubte, möglicherweise gegen ihren Mann Theo ums Finale zu kämpfen. Auch Gabi erging es gleich, ihre Bezwingerin heisst Uta Ehlers. Bei all den genannten Favoritenschrecken kann sich Claudia bedanken. Für die unglücklichen Verliererinnen bleibt das gute Gefühl, ein tolles Turnier gespielt zu haben.

Nicht gut lief es der Siegerin vom Vorjahr, Regula Schilling. Wiederholtes Buchstabenpech warf die grosse Kämpferin zurück.

Ausser den Genannten erreichte noch Raimund Dillmann einen Platz unter den ersten zehn, ein grosser Könner, der für jeden zum Stolperstein werden kann. Auf den nächsten Plätzen folgen Rolf Yadig und Andrea Sievers. 44 Wortkünstler, darunter etliche Neulinge, sind nach Rotenburg an der Fulda gereist, ein Städtchen mit rund 14000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Sie genossen den Aufenthalt in Göbel’s Hotel, das sich etwas oberhalb des Ortskerns befindet. Mit zum angenehmen Aufenthalt trug ein klug zusammengestelltes Rahmenprogramm bei mit Kulturabend, kniffligem Quiz, unbeschwertem Kegelabend und Simultanturnier. Auf grosses Interesse stiess auch der Vortrag der Leiterin der Duden-Redaktion, Kathrin Kunkel-Razum, der zu sehr engagierten Voten aus dem Kreis der Mitspielenden führte. Es ist dem Präsidenten von Scrabble e.V., Sebastian Herzog, hoch anzurechnen, dass er das ZEIT-Turnier nicht hat sterben lassen, sondern mit viel Initiative und Können in neuer Form weiterführt.