Herzlich willkommen

15. März 2016

Liebe Scrabble-Freunde und -Freundinnen,

wir begrüßen euch herzlich auf unserem Blog für Scrabble-Interessierte. Hier findet ihr nützliche Informationen zum Verein, zu den Turnieren, Regeln, Wortlisten, Scrabble-Treffs, Spielpartnervermittlung und vieles mehr. Weiterlesen

SeHers Scrabble-Woche in Fulda

24. März 2019

Es hat sich mittlerweile wohl herumgesprochen: Sowohl der ZEIT-Scrabble-Sommer als auch das ZEIT-Scrabble-Turnier werden eingestellt.

Sebastian Herzog, Scrabble-Kolumnist bei der ZEIT und Organisator des Turniers, möchte die Tradition der einwöchigen Veranstaltung jedoch fortführen – nicht zuletzt wegen der großen Zahl von Interessenten, die seit Jahren Stammgäste bei diesem Event sind. Wegen des Rückzugs der ZEIT lautet der Name nun „SeHers Scrabble-Woche“, Details zu diesem Turnier, das vom 6.10. bis zum 13.10.2019 in Fulda stattfinden wird, findet ihr hier.

Noch ein Hinweis am Rande: Allein aus datenrechtlichen Gründen konnten bislang nur die Teilnehmer der letzten Jahre informiert werden.

Regelempfehlungen für Speed-Scrabble veröffentlicht

20. März 2019

Der Vorstand von Scrabble-Deutschland e.V. veröffentlicht auf der Seite http://scrabble-info.de/regeln/speed-scrabble/ nunmehr eine Regelempfehlung. Wir wollen sie im Jahr 2019 erproben in der Erwartung, damit unser unerschöpfliches Spiel um eine rasante Variante zu erweitern.

Die ersten Turniere hierzu finden statt am 02.05.19 in Schwarzenbach und im Rahmen der Deutschen Meisterschaft am 30.05.19 in Stuttgart.

Die wesentlichen Abweichungen zur TSO sind:

  • 10:00 Minuten je Spieler und Partie
  • verkürzte Zeit zur Reklamation unzulässiger Wörter
  • Regelung bei Zeitüberschreitung

Wir weichen damit bewusst von den Speed-Scrabble-Regeln in Amerika ab, die mit 3:00 Minuten Bedenkzeit und Scorekeeper spielen. Wir glauben, dass unser Regelwerk besser in unseren Spielbetrieb passt.

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Mitwirkenden, die – vor allem am Rande des Turniers im Februar 2019 in Nürnberg – ihr Wissen und ihre Erfahrungen eingebracht haben. Auf der Seite befindet sich auch ein Videoclip als Appetitanreger …

Regelkunde aus der Praxis

20. März 2019

Während im Finale von St. Gallen Nadja frühes NITRINS* vom Brett gezweifelt wurde, blieben Bens nicht in der Wörterliste aufgeführten Formen UNGESEHN* und OCKERM* liegen und trugen entscheidend zu seinem Erfolg bei.

Dass beide Züge unangetastet blieben, ist jedoch nicht so verwunderlich, wenn man weiß, dass die scheinbar analog gebildeten Formen GESEHN und LOCKERM zulässig sind.
Wohl niemand im Saal hätte ohne Nachschlagen sicher sagen können, dass es sich um „Phoneys“ handelt und auch noch die passende Begründung liefern können.
Manch einer vermutete nach dem Endspiel Fehler in der Wörterliste, und erst ein genaueres Nachschlagen in den ORZ und den Duden-Werken brachte Licht ins Dunkel. Weiterlesen …

S(CH)RABBLE-Nacharbeiten

20. März 2019

Das Finalspiel kann nun Schritt für Schritt – inklusive der Computeranalyse – nachvollzogen werden; auch zwei wietere Spiele der Finalisten wurden protokolliert und analysiert

Die Elo-Rangliste wurde inzwischen aktualisiert. Ben ist wieder um einige Punkte an Timon herangerutscht.

Ebenso ist die Auflistung des 1000er-Club um den neusten Eintrag Ulrike Brodkorb erweitert worden. Ben betonte in der Ehrung, dass sie nicht nur selbst bereits die tolle Zahl an Spielen erreicht hat, sondern durch ihren Einsatz bei vielen Turnieren für uns alle viele, viele Spiele möglich gemacht hat.

Ben siegt in St. Gallen nach fulminanter Aufholjagd

18. März 2019

Das Siegertrio des diesjährigen Turniers in St. Gallen: (v.l.) Nadja Dobesch, Ben Berger, Stefan Merx

Von Hans Trachsel

Der Riese wankte, aber er fiel nicht. Als Ben Berger am St. Galler S(CH)RABBLE in Runde 3 bereits die zweite Niederlage gegen eine Schweizerin erlitt, schien der Turniersieg für ihn in weiter Ferne. Doch von da weg gab er sich keine Blösse mehr und konnte am Schluss seinen ersten Sieg in St. Gallen feiern.

Ins Stolpern brachte ihn zunächst Regula Schilling mit 456:399. Das war noch nicht aussergewöhnlich, denn eine oder zwei Verlustpartien gegen Mitfavorit(inn)en muss auch ein Champion wie Ben einkalkulieren. Für die Sensation war gleich danach die Bündnerin Nesa Wyss besorgt, die den Ausnahmekönner mit 464:274 abfertigte – ungläubiges Staunen allenthalben. Die beiden liegen in der Elo-Liste 684 Punkte auseinander.

Danach liess Ben jedoch 11 Siege folgen, womit das Finale geschafft war. Nur noch die Münchnerin Nadja Dobesch blieb elfmal erfolgreich, und somit waren wie erwartet zwei bekannte Scrabblegrössen auf dem Podest. Und hier hatte Nadja durchaus Siegchancen. Ungewöhnlich war, dass sie kurz nach Beginn für einen Routine-Bingo mit Blanko zweimal ansetzen musste. Sie probierte es zunächst mit NITRINS, was Ben zu Recht anfocht – es gibt nur NITRID. Im nächsten Zug schaffte sie es mit ERSINNT; RINNEST wär auch gegangen. Ben kontert mit WULSTIGE, die Partie wogt hin und her.

Ben setzt sich etwas ab, allerdings mit dem eigentlich ungültigen UNGESEHN, das Nadja dann prompt zu punktereichem UNGESEHNER verlängerte. Dass Ben anstelle des Phoneys den einwandfreien SHOGUNEN nicht getraut hatte, zeigt, dass selbst er nicht immer ganz sattelfest ist. Kurz vor Schluss legte Nadja ein harmloses MILDEM, wo sie mit dem viel teureren VISUM das V elegant losgeworden wäre. Dann die Situation, die so recht nach dem Geschmack des Fachpublikums, erfreulicherweise ergänzt durch etliche Kiebitze aus Stadt und Umgebung, war: Ben stand da mit einer fürchterlichen Restbank und kaum mehr Anlegemöglichkeiten; Nadja hatte dank einfachen Buchstaben keine solchen Sorgen, ihr Rückstand schien aufholbar. Ben brütet, die Zeit wird knapp und legt dann mit unbewegter Miene OCKERM. Manche im Publikum hatten mit und ohne Hilfen längst erkannt, dass es ungültig ist, es geht nur OCKEREM. Würde Nadja anzweifeln? Sie liess es gelten. Es wär ihre Chance gewesen, doch in einem Finalspiel schleichen sich häufig nervositätsbedingte Unsicherheiten ein. Ben meinte nach dem Coup: „Solche Sachen muss man machen, das gehört zum Spiel“. Da hat er völlig recht; anzweifeln ist immer erlaubt. Die Kunst des richtigen Anzweifelns – niemand beherrscht sie perfekt! – Weiterlesen …

Neues Turnier in Strobl / AUT – September 2019

13. März 2019

Erfreulicherweise können wir hier noch ein neues Championat ankündigen: Johannes Leitner aus Graz möchte die österreichische Turnierszene aktivieren und veranstaltet im Salzburger Land  28./29.09.19 das 1. Wolfgangsee-Turnier. An 2 Tagen werden 10 Runden Schweizer System gespielt.

Ausschreibung

Wer im goldenen Herbst in legendärer Urlaubsgegend schöne Tage mit Scrabble erleben will: bitte rechtzeitig vor dem 28.06.19 anmelden. Bei der erstmaligen Austragung ist der Veranstalter darauf angewiesen, die Nachfrage zu kennen. Das Turnier findet ab 25 Teilnehmern statt.

Rosenheim verzichtet zugunsten des neuen Turniers auf das Oktoberfest-Championat.

Altes und Neues in St. Gallen

13. März 2019

Das seit 2011 jährlich ausgetragene Turnier in der Schweiz hat Tradition. Einiges aber ist diesmal anders. Die beliebte Sprachheilschule steht als Spielort nicht mehr zur Verfügung; hoffen wir, dass der Adlersaal ähnliche Beliebtheit erlangen wird. Regula und Blanca, die das Turnier 2011 ins Leben riefen und seitdem stets hervorragend organisierten, können sich diesmal auf das Spielen konzentrieren.

Die Favoritenrolle geht wieder einmal an Ben Berger, dem aber das St. Galler Turnier auf der Vistenkarte noch fehlt. Das Turnierformat mit Endspiel sorgt aber dafür, dass er sich keinesfalls vor dem letzten Spiel sicher sein kann. Aber er könnte, nachdem Timon zuletzt in Nürnberg einige Punkte eingebüsst hat, vielleicht auch Platz 1 der Rangliste zurückerobern.

Es fehlen die beiden letzten Sieger, Ulla Trappe und Josef Esser – doch alle anderen früheren Gewinner des Turniers sind wieder da.

Vier Spielerinnen geben ihr Turnierdebüt; wir wünschen viel Spaß und Erfolg und dass sie sich so wohl fühlen, dass wir sie auch zukünftig bei Turnieren sehen werden.