Herzlich willkommen

15. März 2016

Liebe Scrabble-Freunde und -Freundinnen,

wir begrüßen euch herzlich auf unserem Blog für Scrabble-Interessierte. Hier findet ihr nützliche Informationen zum Verein, zu den Turnieren, Regeln, Wortlisten, Scrabble-Treffs, Spielpartnervermittlung und vieles mehr. Weiterlesen

tsh-Seiten zum Goa-Weltturnier

15. Oktober 2019

Heute wurden in Goa bereits ein „Warm-Up“-Turnier sowie der „Last Chance Qualifier“ gespielt.
Alle Ergebnisse vom WESPA-Turnier in Form der uns vertrauten (aber hier etwas aufgehübschten) tsh-Ergebnisseiten gibt es beim indischen Scrabble-Verband.

Annelise und Migu im „Club der 1000er“

13. Oktober 2019

Der Club der 1000er hat zwei neue Mitglieder: In Fulda erreichten Anna Elisabeth Grabbe und Jürgen Miguletz diese besondere Zahl von Spielen. Beide spielten in Bonn 2005 ihr erstes Elo-gewertetes Turnier.

WESPA-Weltturnier in Goa

13. Oktober 2019

Ab Dienstag schaut die Scrabble-Welt nach Indien. In Goa wird das diesjährige Groß-Event des Weltverbands des englischsprachigen Scrabbles (WESPA) ausgetragen, das zwar offiziell nicht mehr den Namen „Weltmeisterschaft“ trägt, aber in Tradition der früheren WESPA-Weltmeisterschaften steht und vielfach als die „wahre WM“ angesehen wird.
Das eigentliche Turnier beginnt am Mittwoch; 32 Runden werden bis Samstag gespielt – am Sonntag folgt das Finale im Modus „Best of 7“.

Deutschland wird bei diesem Turnier vertreten durch Brigitte Brath, Englisch-Dozentin aus Künzelsau. Wir wünschen ihr viel Erfolg!
Mit dabei sind auch die top-gesetzten Ganesh Asirvatham (Malaysia) und Nigel Richards (Neuseeland) sowie weitere illustre Namen wie Jesse Day (USA), Paul Allen (England) und Anand Buddhev (Niederlande). Evan Cohen und Omri Rosenkrantz vertreten Israel.

Kommentierte Live-Übertragungen sind über die offizielle Turnierseite zu verfolgen.

Weiter geht’s: Miniturnier im Westerwald

12. Oktober 2019

SeHers Scrabblewoche ist noch nicht ganz abgeschlossen, da startet andernorts bereits das nächste Turnier.
Anlässlich des 80. Geburtstags von Ellen Regenbogen-Horak – wir gratulieren sehr herzlich! – wird (sofern nach der Feier noch alle scrabbletauglich sind) am Sonntag das „Mini-Westerwald-Open-Turnier“ ausgetragen. Leider sank die Teilnehmerzahl in den letzten Tagen auf 8, was dem Spaß keinen Abbruch tun sollte, aber gemäß SDeV-Regelment bedeutet, dass keine Elo-Auswertung stattfinden wird. Die Turnierlänge wurde auf 6 Runden verkürzt.

Aktuell: Martin Bär gewinnt das Mini-Turnier vor dem sieggleichen Kasimir Lissek (je 5:1). Eine Niederlage gegen Ernie Dembowski brachte Martins Turniersieg fast in Gefahr. „Turnieranlass“ Ellen belegte mit ausgeglichener Bilanz Rang 4; sie kann es also immer noch!

Nachbereitung: SeHers Scrabble-Woche

12. Oktober 2019

Durchklickspiele mit Quackle-Analyse:

  • Finale, 1. Spiel
  • Finale, 2. Spiel
  • Halbfinale Migu – Regula, 1. Spiel (Endstand)
  • Halbfinale Migu – Regula, 2. Spiel (Endstand)
  • Halbfinale Claudia – Theo, 1. Spiel (Endstand)
  • Halbfinale Claudia – Theo, 2. Spiel (Endstand)
  • Im „1. Spiel“ beziehen sich die angegebenen Quackle-Siegwahrscheinlichkeiten auf die einzelne Partie; beim „2. Spiel“ steht die Zahl für die Gewinnwahrscheinlichkeit in der Summerwertung über beide Partien.

    Theo gewinnt erneut – in einem knappen Finale mit Regula

    12. Oktober 2019

    von Hans Trachsel

    Letztes Jahr war es noch das Turnier der ZEIT, dieses Jahr SeHers Scrabble-Woche, doch die Finalpaarung blieb sich gleich: Theo Kardel gegen Regula Schilling. Sie lieferten sich ein packendes Duell voller Raffinessen, garniert mit ein paar Irrtümern und verpassten Chancen. Am Schluss hatte Theo die Nase mit 857:839 knapp vorne. Er ist damit nach Blanca Gröbli-Canonica, Claudia Aumüller und Ulla Trappe der vierte Mehrfachsieger dieses traditionsreichen Turniers.

    Der Präsident von Scrabble e.V., Sebastian Herzog, hat das Turnier mit geradezu bewundernswerter Initiative vor dem Untergang bewahrt. Nach dem Ausstieg der Wochenzeitung ZEIT musste man annehmen, dass es kurz vor der zwanzigsten Auflage am Ende sei. Als Sebastian (SeHer) dann eingriff und den Neustart verkündete, meldeten sich genügend Wortkünstler an. In Fulda gingen dann 44 Spielerinnen und Spieler an den Start.

    Die Hauptrunde ging über 24 Spiele, vier mehr als bisher. Den meisten Teilnehmern gefiel dies, ebenso wie das Weglassen der ominösen Nennung der Grundform bei Anfechtungen. Am besten lief es letztlich für dieselben erfahrenen Hasen wie 2018 in Gelsenkirchen: Theo und Regula. Nach einem nicht ganz gelungenen Start kam Theo immer besser in Fahrt; schliesslich erreichte er als Vierter mit einem Sieg im 24. Spiel das Halbfinale. Regula blieb praktisch über die ganze Dauer in Tuchfühlung mit der Spitze.

    Ein grandioses Turnier spielten «MiguMüllers», also Claudia Aumüller und Jürgen Miguletz. Nach Abschluss der Hauptrunde lagen die beiden in Führung. Doch wie es schon häufig passierte an diesem Turnier: Im Halbfinale setzten sich dann die andern Halbfinalisten durch. Claudia scheiterte klar an Theo: Deutliche Niederlage im Hinspiel und knappe Niederlage im zweiten Spiel. Regula legte gegen Migu deutlich vor, doch musste sie schliesslich froh sein, dass er nicht ganz herankam: 824:819 ging es hier aus.

    Das Finale bot zwei unterschiedliche Partien. Die erste entwickelte sich nach Theos tollem Start mit dem Bingo UHRZEIT zu einem Abnützungskampf, in welchem beide subtile Wortkunst boten. Theo schleppte für längere Zeit den einen Blanko mit, ehe er mit MONSUNE als zweitem Bingo zum Zug kam. Das Q blieb ihm aber auf den Fersen und zum Schluss kam’s in Abzug. Regulas Buchstaben gaben einfach keinen Bingo her, doch sie brachte das Kunststück fertig, die Partie mit elf Punkten Differenz zu gewinnen.

    Feuerwerk dann in der zweiten Partie: Regula eröffnete mit MEIERTE, kurz darauf egalisierte Theo mit RANKERES, worauf Regula mit gewagtem EINAUGES wieder Punkte sammelte; das Publikum hatte dank Hilfe aus dem Netz schon gesehen, dass dieses Wort nicht erlaubt ist, doch Theo focht nicht an. Er konnte dann mit dem nächsten Bingo BERICHTE einen Vorsprung herausholen, den er nicht mehr preisgab. Regula fand etwas später die teure ULMERIN nicht, aber immerhin INTIMER, doch es reichte um ganze 18 Punkte nicht.

    Insgesamt bot die Woche hohe Spielkunst und einen spannenden Verlauf. Dabei mischte auch Sebastian tüchtig mit, der wegen ungerader Zahl eingesprungen ist und zeitweise die Tabelle anführte. Am Ende der Hauptrunde belegte er Platz 5. Eine Riesenüberraschung lieferte Hans Trachsel, der die Finalrunde nur knapp verfehlte. Sebastian hätte dort nicht mitgemacht, wie er vor dem Turnier erklärt hatte. Falls Theo in seinem letzten Spiel gegen Friedrich verloren hätte, wäre Hans unverhofft in die Finalrunde geschlüpft.

    Bei den höchsten Durchschnittspunktzahlen setzte sich Claudia an die Spitze mit 458, vor Regula und Theo mit 445 respektive 437. Regula erlitt zudem die Niederlage mit der höchsten Punktzahl von 483. Dietmar Schönhoff kam in diesem Spiel auf 551 Punkte. Es war das höchste von insgesamt 3 Tausenderspielen.

    Die Orangerie der barocken Residenz aus dem 18. Jahrhundert, umgeben vom Schlossgarten mit Springbrunnen, bot einen prächtigen Rahmen für das gelungene Turnier. Sebastian ist nach dem vollauf geglückten Start geneigt, im kommenden Jahr fortzufahren. Die Teilnehmer freuen sich bereits jetzt darauf.

    Aktuelles von der SSW Fulda

    8. Oktober 2019

    Nach dem Finale
    Ist das nun ein Bild von 2018 oder 2019? Dieselben Finalisten sitzen bereit, und vermutlich sind auch die Protokollantinnen identisch. Ulrike Brodkorb am Computer fehlte im Vorjahr allerdings.
    Das Déjà-vu (nicht scrabbletauglich!) war damit aber noch nicht komplett, denn auch der Finalausgang stimmte überein. Nach zwei überaus knappen Partien hat erneut Theo Kardel die Nase vorne behalten: 857:839.
    Wertet man dies trotz des Wechsels von ZEIT-Turnier zu SeHers Scrabblewoche als Titelverteidigung, ist Theo der Dritte, dem dies gelingt. 2005/2006 hatte Blanca Gröbli-Canonica sich mit einem Doppelpack in der Szene vorgestellt, 2012/2013 schaffte Ulla Trappe das Kunststück.
    Herzlichen Glückwunsch an Theo, aber natürlich auch an Regula sowie Claudia und Migu, die nach starker Vorrunde ebenso ins Halbfinale eingezogen waren.

    Finale (Samstag, ab 10 Uhr)
    Im über zwei Spiele ausgetragenen Endspiel stehen sich Theo Kardel und Regula Schilling gegenüber – die Neuauflage des ZEIT-Endspiels von 2018; damals siegte Theo. Wie geht es wohl diesmal aus?
    Eine LIVE-Übertragung an dieser Stelle in der gewohnten Weise ist vorgesehen. Allerdings: Die fleißigen Helfer vor Ort melden schlechte Netzanbindung. Inwieweit alles wie geplant über die Bühne gehen kann, steht somit ewas in den Sternen. Wir hoffen das Beste …

    Tag 5 – nach der Vorrunde (Freitag)
    Migu gewinnt sein 1001. Spiel und folgt seiner Frau somit ins Halbfinale! Regula siegt und erzielt dabei 483 Punkte – wenn Theo gegen Friedrich kein 600er-Spiel gelingt, bedeutet das auch für sie: Halbfinale. Claudia hat sich zwischenzeitlich Platz 1 nach der Vorrunde gesichert. Sebastian verliert; wenn Theo gewinnt, zieht er an Sebastian vorbei und komplettiert das Halbfinalquartett.
    Und so kommt es, die Halbfinalpartien lauten:

    Claudia Aumüller Theo Kardel 331:488 406:417 Ges: 737:905

    Jürgen Miguletz Regula Schilling 301:423 518:401 Ges: 819:824

    Damit haben es drei der ZEIT-Halbfinalisten von 2018 erneut geschafft! Und auch für Claudia, dreifache Siegerin des ZEIT-Turniers (2002, 2009, 2015) ist die Situation alles andere als neu.

    Weiterlesen

    Premiere für SeHers Scrabblewoche

    6. Oktober 2019

    Das legendäre ZEIT-Turnier ist Geschichte – doch der Geist des Turniers soll erhalten bleiben. Und so schickt sich die Privatveranstaltung „SeHers Scrabble-Woche“ an, als würdige Nachfolgeveranstaltung die Rolle als „Wochenturnier“ zu übernehmen.
    Einige Sonderregelungen des ZEIT-Turniers, insbesondere beim Anzweifeln, aber auch die 35-minütige Bedenkzeit, die aus Zeiten stammten, als von einer einheitlichen Turnierspielordnung noch nicht die Rede war, wurden nun aufgehoben, so dass das Turnier fortan komplett SDeV-konform ablaufen wird.
    Gemäßigt erhöht wurde das Pensum an den „Voll-Spieltagen“: Sechs statt fünf Partien stehen auf dem Programm, wodurch das Turnier nun mit 24 Durchgängen in der Vorrunde ein Alleinstellungsmerkmal – nicht nur, was die zeitliche Ausdehnung anbetrifft – hat. Wie gewohnt, folgen Halbfinale und Finale in Doppelpartien. Die Finalpartien am Samstag können – wenn alles wie geplant verläuft – an dieser Stelle live verfolgt werden.

    Was unverändert bleibt: Zwar ist der Turnierzeitraum von Sonntag bis Sonntag angegeben, doch die Sonntage bleiben jeweils spielfrei und dienen als An-/Abreisetage. Der „Ernst des Turniers“ startet für die nach aktuellem Stand 43 Teilnehmer in Fulda am Montagmorgen um 9:15 Uhr. Die weiteren Startzeiten sind jeweils 10:30 Uhr, 12 Uhr, 15 Uhr, 16.15 Uhr und 17:30 Uhr. Der Mittwochnachmittag ist spielfrei. Der Freitagnachmittag ist den Halbfinals vorbehalten – und am Samstag findet das Turnier mit den beiden Finalpartien seinen spielerischen Abschluss. Es folgt das abendliche Galadiner mit Siegerehrung.

    Oktoberfest-Turnier 2020: klein, familiär und spannend

    3. Oktober 2019

    Neue Gesichter auf dem Siegerfoto: Beate de Nijs aus München, die ihr erstes Turnier gewann, wird von den nächstplazierten Johannes Leitner aus Graz (links) und Wolfram Inngauer aus Rosenheim (r.) umrahmt. Das Sieger-Lebkuchenherz stammt tatsächlich vom Münchner Oktoberfest. Leider gab es keines mit dem Text „Du bist unsere Nummer 1“. Foto: Edith Riedl

    Dieses Jahr war vieles anders beim Oktoberfestturnier: Ein neues Spiellokal direkt am Bahnhof, nur eine Teilnehmerin aus den TOP 20 der Deutschen Rangliste, mit Susi Pirner-Leeb eine Turnierleiterin mit ihrem ersten Turnier – und eine Journalistin war die ganze Zeit dabei. Sie hatte für eine Vorankündigung in der örtlichen Zeitung gesorgt, die sogar Zuschauer anlockte.

    Es klappte hervorragend: Als die 14 Teilnehmer mit der Journalistin Frau Riedl gemeinsam an einem runden Tisch in der Vereinsgaststätte der Freien Turnerschaft Rosenheim saßen, spürte man das Familiäre und Integrierende bei unseren Turnieren. Und das neu errichtete Vereinsheim ist eine gute Alternative zum „Kulinarischen Seepferdchen“.

    Susi Pirner-Leeb meisterte ihr Noviziat als Turnierleiterin umsichtig und selbstbewusst – und empfiehlt sich für weitere Aufgaben.

    Die Scrabble-interessierte Journalistin Frau Riedl hatte noch einmal einen ganz anderen Blick auf die Geschehnisse und könnte die Rosenheimer Scrabblefreunde beim Weg aus dem weitgehend unsichtbaren Nischendasein unterstützen. Herausragend war ein halbseitiger Presseartikel mit Foto im größten Rosenheimer Blatt. Die beiden Zuschauer, die durch den Zeitungsbericht aufmerksam geworden sind und eine Runde lang interessiert zuschauten, waren ein weiterer Fingerzeig hierfür. Wir haben gleich die Seite des Treffs entsprechend aufgemotzt.

    Es zeigte sich, dass auch ein Turnier mit einem Elo-Schnitt von 857 „sportlich“, interessant und spannend sein kann. Nicht nur, dass die favorisierte Nadja Dobesch zwei Niederlagen quittieren musste; 12 der 42 Partien verzeichneten Überraschungssiege: Neuling Sybille Wackerle holte 50%  und Imre Molnar aus Salzburg gelang in seiner 18. Turnierpartie der erste Sieg. Zahl der Streitfälle: Null.

    So macht es viel Spaß, ein Scrabble-Turnier zu organisieren!

    Wolfram Inngauer