Herzlich willkommen

15. März 2016

Liebe Scrabble-Freunde und -Freundinnen,

wir begrüßen euch herzlich auf unserem Blog für Scrabble-Interessierte. Hier findet ihr nützliche Informationen zum Verein, zu den Turnieren, Regeln, Wortlisten, Scrabble-Treffs, Spielpartnervermittlung und vieles mehr. Weiterlesen

Scrabble-Wissenslücken im TV

17. Mai 2018

Es ist erfreulich, wenn Scrabble ein Thema in Quizshows ist. Nicht ganz so erfreulich sind dann zu Tage tretende Wissenslücken.
In der beliebten ARD-Quizsendung „Gefragt – Gejagt“ musste der äls Jäger fungierende Profi-Quizzer Sebastian Klussmann folgende Frage beantworten: „Laut den deutschen Scrabble-Regeln von 1987 bekommt jeder Spieler wie viele Spielsteine?“ – „10“, lautete seine spontane Antwort. Nun hatte der Kandidat seine Chance, den Fehler des Profis auszunutzen: „12“.
Wir müssen also offenbar noch etwas Öffentlichkeitsarbeit leisten.

Die Folge ist noch für einige Tage in der ARD-Mediathek abrufbar. Die Scrabble-Frage wird bei 43:28 Minuten gestellt:

DM in Stuttgart: Spannend, bewegt und mit logischem Sieger

15. Mai 2018

von Hans Tachsel

Dank der ausgezeichneten aktuellen Berichterstattung von Wolfram Inngauer und dem trotz kleiner Irrtümer höchst lesenswerten Bericht in den Stuttgarter Nachrichten kann es hier nur noch darum gehen, ein paar Anmerkungen zu dieser „Deutschen Meisterschaft des Aufbruchs“ zu machen. Der Sieger ist zwar der grosse Favorit, die Finalpaarung zwischen der Nummer 1 und 2 der Elo-Liste ist ebenfalls nur logisch, dennoch gab es viele erfreuliche Novitäten.

Zuallererst überraschte die grosse Zahl an jungen Mitspielenden. Das ist bemerkenswerterweise ebenfalls zu einem guten Teil ein Verdienst der beiden Finalisten. Ben nahm vor ein paar Jahren den verheissungsvollen Timon unter seine Fittiche. Der erfüllte und übertraf die Erwartungen, wurde gar Champion und die Nummer eins und somit eine „Gefahr“ für Ben. Doch Fairness und Sportsgeist  leiden darunter nicht, im Gegenteil. Und somit dürfen wir feststellen: Rund ein Dutzend junge Leute haben in Stuttgart mitgespielt, bravourös gekämpft, das Bild auch optisch aufgehellt und sich sympathisch und ohne Allüren eingefügt. Um die Zukunft des Turnierscrabbelns muss uns nicht bange sein, die Jungen fordern schon jetzt alle und werden es noch mehr tun.

Die Art wie das Finale inszeniert wurde, hat mir sehr gefallen und fand zurecht viel Anerkennung. Im Moment scheint es utopisch, doch so könnte sich die Scrabbleszene auch einem grossen Publikum präsentieren. Im Schach klappt das ja auch. Die Kommentare waren erhellend und gaben Einblicke in die von raffinierter Taktik geprägte Gedankenwelt von Spitzenspieler(inne)n.

Ein Vorschlag

Eigentlich ist es verrückt: Es gibt nun nach 9 DM’s bereits zwei Leute, die diesen Anlass dreimal gewonnen haben: Ulla und Ben. Erstaunlich, weil doch das Buchstabenglück eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Aber mit überdurchschnittlichem Können bahnt man sich eben doch immer wieder den Weg nach oben.

Wäre es angesichts solcher Überlegenheit nicht diskussionswürdig, zwei Kategorien zu schaffen? Nicht um das grosse Mittelfeld an ausgezeichneten Spielern herabzusetzen, im Gegenteil. Es böte einen Ansporn, alles zu versuchen, um in die oberste Liga aufzusteigen. Die Champions League ist da zwar bereits ein gelungener Anfang. Doch Turniere, bei denen man um den Aufstieg in die oberste Klasse kämpfen könnte, wären sicher eine spannende Sache und ein zusätzlicher Motivator.

Dabei möchte ich realistisch bleiben und allen, die schon jetzt in der Organisation unter Opferung von viel Zeit und Kraft mitwirken, mehr als ein Kränzchen winden. Dank ihnen profitieren alle von einem Regelwerk, das nicht von abgehobenen Funktionären manipuliert wird, sondern von aktiven Mitstreitern, die den Turnieralltag bestens kennen. Eine Neuordnung im skizzierten Sinn würde natürlich viel zusätzliche Arbeit bescheren.

Wer mehr wissen will über die eben gespielte DM findet im Netz alles, was das Scrabbleherz begehrt. Und ganz viele erstaunliche Ergebnisse. Auch diese ausgezeichnete Dokumentation ist ein Verdienst ehrenamtlichen Helferwillens. Unser Spiel lebt und gedeiht – dank allen, die sich trauen, es auch wettkampfmässig zu betreiben.

 

DM 2018: Nachbearbeitung

14. Mai 2018

Wer die Finalspiele nicht mitverfolgt hat oder sie gerne noch einmal Schritt für Schritt erleben möchte, hat in der Durchklick-Variante nun auch diese Möglichkeit, bei der die Quackle-Analyse gleich mit angezeigt wird (sofern der Mauszeiger an der entsprechenden Stelle ist).

Auch die Presse berichtet:

Ben Berger holte sich nicht nur den Meistertitel zurück, sondern auch die Spitze der Elo-Rangliste.
Auch die „Hall of Fame – Rekorde“ hat einige neue Einträge: Gleich viermal wurde die 600er-Marke übertroffen, dreimal wurde die Punktesumme 1000 übertoffen. Der Punkteschnitt war trotz einiger Neulinge und Spielern mit noch wenig Turniererfahrung noch etwas höher als bei der letzten DM, außer den Liga-der-Champions-Turnier kann nur der Wolpertinger Cup 2017 einen höheren Punkteschnitt bieten.

Hinweis: Noch sind nicht alle Aktualisierungen erfolgt – insbesondere die Spieler-Historie muss noch gefüllt werden.

Deutsche Meisterschaft – aktuelle Meldungen

13. Mai 2018

Abschlusstabelle 

Sonntag, 13. Mai – Finaltag

13:45 h

Siegerehrung: Präsident Sebastian Herzog bedankt sich zuerst bei den drei Organisatorinnen vor Ort für die mustergültige Ausrichtung der Meisterschaft.

Dank an die Stuttgarter Organisatorinnen: (v.l.) Präsident Sebastian Herzog, Betti Disselkamp, Susanne Rabente, Sabine Becker

Dann erhalten die 10 erstplatzierten Spielerinnen und Spieler Urkunden, die ersten drei ihren zusätzlichen Preis.

So sehen Sieger aus: (v.l.) Timon Boerner, Ben Berger, Uschi Müller.

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9. Deutsche Meisterschaft

7. Mai 2018

In wenigen Tagen ist es wieder so weit: Zahlreiche deutschsprachige Scrabbler kommen zusammen, um auszuspielen, wer sich für ein Jahr Deutsche Meisterin oder Deutscher Meister nennen darf. Traditionell geht es in einem Jahr mit gerader Jahreszahl an einen neuen Spielort, das Werkhaus Feuerbach in Stuttgart wird Nachfolger der bisherigen Austragungsstätten in Bad Kissingen, Nienburg, Detmold und Düsseldorf.

Unter den aktuell gemeldeten 66 Teilnehmern befinden sich fast alle bisherigen Titelträger: Rekordmeisterin Ulla Trappe (2010, 2012, 2015), der zuletzt in geraden Jahren dominierende Ben Berger (2014, 2016), Uschi Müller (2013) sowie Stefan Merx (2017); lediglich Maria Feige, Meisterin 2011, muss diesmal passen.
Hinzu kommen der Elo-Ranglisten-Führende Timon Boerner, der „ewige DM-Finalist“ Theo Kardel (2012, 2015, 2017), Präsident und Externsteine-Sieger Sebastian Herzog – allesamt zur „Top 5“ der Rangliste gehörend.

Und damit sind noch lange nicht alle Titelkandidatinnen und -kandidaten genannt, auch Österreich und die Schweiz schicken natürlich wieder die besten Kräfte.
Besonderes Augenmerk ziehen auch vier Turnierdebütanten auf sich. Können sie auf Anhieb in vordere Regionen vordringen?
Eine Premiere ist das Turnier auch für die Vor-Ort-Organisatorinnen Susanne Rabente, Betti Disselkamp und Sabine Becker. Ihnen und allen Starterinnen und Startern wünschen wir ein rundum gelungenes Turnier, wenn auch naturgemäß nicht jeder mit positiver Bilanz abschneiden kann.

Die Finalspiele am Sonntag werden an dieser Stelle natürlich wieder in der gewohnten Form übertragen.

Noch ein Mini: Premiere in Oberfranken

19. April 2018

Nur eine Woche nach dem MV-Mini steht erneut ein 6-Runden-Turnier im Terminkalender. Der „Scrabble-Grand-Prix Oberfranken“ wird erstmals ausgetragen. Bei 12 Anmeldungen gilt das Motto „klein, aber fein“!

Aktuell:

Wir gratulieren Wolfram Inngauer zu Platz 1!

Das von Johannes Naumann organisierte erste Oberfranken-Grandprix Schwarzenbach war ein gelungener Auftakt für ein sich hoffentlich etablierendes Turnier. Ein sehr nettes Spiellokal mit guter Küche vor dem Hintergrund des Fichtelgebirges war ein schöner Rahmen. Das durch kurzfristige Absagen dezimierte Teilnehmerfeld reiste quer durch die Republik, scrabbelte sich Freitag warm und genoss auch den Frühsommerabend am Samstag.

Das Spielergebnis – 6 Runden Schweizer System bei 9 Teilnehmer/-innen – brachte einen eindeutigen Sieger: Wolfram Inngauer gewann alle 6 Partien, zog dabei aber auch 9 Blankos. Martina Wedel aus dem Fläming wurde Zweite vor Gastgeber Johannes Naumann. Den Preis für das wertvollste Wort – QUESEST für 108 Punkte – gewann Daniel Mutter aus Freiburg. Den ebenfalls ausgelobten Preis für den niedrigsten Sieg gewann Ulla Biederer mit 367 Zählern.

Die Teilnehmer des Oberfranken-Grand-Prix: (v.l.) Martina Wedel, Claudia Mansfeldt, Daniel Mutter, Inessa Hellwig-Fabian, Hannes Dworak, Gabriele Seifert, Ulrike Biederer, Wolfram Inngauer, Johannes Naumann.

Altbewährtes neu aufgelegt:
S(CH)RABBLE-Turnier St. Gallen 2019

17. April 2018

Unter einem neuen Ausrichterteam und an einem neuen Ort findet das St. Galler Turnier 2019 vom 15. bis 17. März statt. Wir freuen uns, dass Lorenz Knöpfli sich mit grossem Elan an die Aufgabe machte und sogar die Stadt St. Gallen gewinnen konnte, einen grosszügigen Preis zu sponsern. Zusammen mit Ursi Zurflüh und Stefan Merx wird er ein tolles Turnier ausrichten.

Ausschreibung

MV-Mini: Erfolg für den Kassenwart

17. April 2018

Bei der Mitgliederversammlung konnte Kassenwart Eckhard Brekenkamp einen gesunden Kassenstand vermelden und eine erfolgreiche Wiederwahl verbuchen, beim anschließenden Mini-Turnier gelang ihm dann zum ersten mal ein Turniersieg! Bislang war der Halbfinaleinzug bei seinem Turnierdebüt 2007 in Düsseldorf noch immer sein bestes Ergebnis.

Vor der letzten Runde hatte mit Milo Classen ein anderer Überraschungskandidat als einzig Ungeschlagener noch vorne gelegen – er hatte zuvor zwei Turnierteilnahmen (jeweils in Hamburg) mit Ergebnissen im mittleren Bereich. Nun musste er sich in der entscheidenden Partie dem Turniersieger mit mageren 7 Punkten geschlagen geben.

Und so wurde er noch von Ben Berger überholt, der das Turnier spektakulär begonnen hatte – im Duell zweier neuer „Vizes“ unterlag er Jutta Wittmann mit mehr als 200 Punkten Differenz. War auf der Versammlung zuvor noch ein diskutiertes Thema, dass Freilose bei der derzeitigen Regelung die starken Spieler doch fast immer verschonen, so zeigte sich hier, dass es auch den Top-Gesetzten einmal „erwischen“ kann – die Startniederlage hatte Ben auf den letzten Platz gespült. Eine weitere Niederlage erlaubte er sich nicht mehr – und schaffte auch einen Sieg, der fast punktgenau seine Startniederlage ausmerzte; so reichte es noch für Platz 2.

Die Idee, die Anreise zur Mitgliederversammlung durch ein kleines Turnier attraktiver zu machen, hat sich vollends bewährt – nicht unbedingt für die Vereinskasse, aber in jedem Fall für den Kassenwart!

Schichtwechsel bei SDeV

17. April 2018

Schon vor der Mitgliederversammlung am vergangenen Samstag stand fest, dass die drei Stellvertreterinnen und Vorstandskolleginnen des Vereinspräsidenten Sebastian Herzog ihr Amt in diesem Jahr weiterreichen wollen.

Claudia Aumüller und Regula Schilling bekleideten ihr Amt in den letzten vier Jahren, Claudia Benning für zwei Jahre – Zeit für einen Schichtwechsel, denn immerhin zählt der Verein derzeit knapp 150 Mitglieder.

Zur Wahl stellten sich Ben Berger, Wolfram Inngauer und Jutta Wittmann, die alle langjährige Vereinsmitglieder, erfahrene Turnierausrichter/innen und Spieler/innen sind. Es gab 44 Stimmrechte, alle drei wurden mit großer Mehrheit gewählt, und sie freuen sich auf die neuen Aufgaben.

Eckhard Brekenkamp kandidierte erneut für das Amt des Schatzmeisters und wurde ebenfalls im Amt bestätigt. Als Kassenprüfer werden in den nächsten zwei Jahren Milo Classen und Werner Tiede fungieren.

Ein Protokoll der Versammlung geht den Mitgliedern demnächst zu.

Auf dem oberen Foto: Die Verabschiedung der Vorstandsmitglieder Claudia Benning (Mitte) und Claudia Aumüller (rechts) durch Schatzmeister Eckhard Brekenkamp (links). Regula Schilling konnte nicht teilnehmen und wird im Rahmen der DM an Himmelfahrt in Stuttgart verabschiedet werden.

Unteres Foto: Das neue Vorstandsteam mit Präsident Sebastian Herzog (rechts) und Schatzmeister Eckhard Brekenkamp (links) bilden Ben Berger (2. von links), Jutta Wittmann (Mitte) und Wolfram Inngauer (2. von rechts).

SDeV-Mitgliederversammlung mit Mini-Turnier

12. April 2018

Erstmals wird in diesem Jahr die Mitgliederversammlung von „Scrabble Deutschland e. V.“ mit einem kleinen Turnier garniert: Drei Runden werden im Anschluss an die Sitzung, drei weitere am Sonntag gespielt. Derzeit stehen 23 Namen auf der Teilnehmerliste; auch für die Versammlung ist also eine gesteigerte Teilnehmerzahl zu erwarten.

Aktuell: Wir gratulieren unserem Vereinsschatzmeister Eckhard Brekenkamp (Bildmitte) ganz herzlich zu seinem ersten Turniersieg! In der 6. und letzten Runde ging es für ihn und Milo Classen (rechts im Bild) um Platz 1, und Eckhard konnte sich mit nur 7 Punkten Differenz durchsetzen. Milo, auch ein Erstling auf dem Siegertreppchen, wurde letztlich von Ben Berger (links im Bild) auf Platz 3 verwiesen, weil dieser die besseren Differenzpunkte erspielt hatte. Unsere Glückwünsche auch an Ben und Milo!