Herzlich willkommen

15. März 2016

Liebe Scrabble-Freunde und -Freundinnen,

wir begrüßen euch herzlich auf unserem Blog für Scrabble-Interessierte. Hier findet ihr nützliche Informationen zum Verein, zu den Turnieren, Regeln, Wortlisten, Scrabble-Treffs, Spielpartnervermittlung und vieles mehr. Weiterlesen

Neues von Ben

24. Februar 2017

Passenderweise auf wortathleten.de ist der erste von zwei Teilen über den „ultimativen Wortathleten“ Ben Berger erschienen.

Derzeit spielt Ben bei den Israeli Open in Akkon. Nach fünf Runden kann er eine ordentliche 3:2-Bilanz vorweisen. Weitere Vertreter aus dem deutschsprachigen Raum sind Brigitte Brath (D, 2:3) und Pam Morris (A, 3:2).

Update nach 14 von 22 Runden: Ben (9:5, Platz 8); Pam (8:6, Platz 11), Brigitte (7:7, Platz 26). Spitzenreiter ist David Webb (England; 11:3).

TV-Hinweis: Sebastian Herzog beim NDR-Quiz

12. Februar 2017

Am heutigen Sonntagabend gehört Sebastian Herzog zu den Kandidaten beim NDR-Quiz (ab 22:05 Uhr im NDR-Fernsehen).

Als Vertreter Niedersachsens spielt er gegen Mitpieler aus vier anderen Nord-Bundesländern. Sicher wird er auch Gelegenheit haben, etwas Werbung für unser Lieblingsspiel zu machen.

Wer den Auftritt der neuen „Leuchte des Nordens“ verpasst hat, kann ihn unter diesem youtube-Link finden.

Externsteine: Zum siebten Mal Scrabblesteine

25. Januar 2017

Weiter geht es im Turnierjahr 2017. Zum siebten Mal wird ab Freitag der Externsteine Cup ausgetragen, das erste Wochenendturnier des Jahres.
Kann Theo Kardel die Serie halten, das Turnier in jedem ungeraden Jahr zu gewinnen? Oder verteidigt Uschi Müller ihren Titel? Einige weitere sehr stark einzuschätzende Spielerinnen und Spieler sind am Start. Wir werden hier wie gewohnt berichten.
Für Sonntag ist dann auch die Live-Übertragung des Finalspiels geplant. Voraussetzung ist wie immer, dass die technischen Gegebenheiten dies erlauben – wir sind zuversichtlich.
Den Organisatoren und allen Mitspielern wünschen wir ein gelungenes Turnier!

Aktuell (Sa-Abend): Was für eine Spannung vor dem Schlusstag. Zwei Runden, bevor die Finalisten gekürt werden, steht eine Dreiergruppe sieggleich (8:2) an der Spitze, die noch keine Turniersiegererfahrung hat: Jutta Wittmann, Lea Gettys und Manuel Müller. In Lauerstellung (7:3) die „siegerfahreren“ und zum Favoritenkreis gehörenden Claudia Aumüller und Sebastian Herzog, aber auch Michael Weiand und Lizzy Banse, die schon vor 14 Tagen in Forsbach positiv überraschen konnte.
Aktuell (So-Mittag): Im Finale treffen Jutta Wittmann und Lea Gettys aufeinander. Für beide bedeutet das die Qualifikation zur Liga der Champions; und für die Gewinnerin ist es in jedem Fall der erste Turniersieg überhaupt. Um 12 Uhr soll das Finale starten.
Aktuell (nach dem Turnier): Wir gratulieren Jutta Wittmann sehr herzlich zum Turniersieg!

Damals …

24. Januar 2017

Anlässlich der Diskussion und Faktensuche im Zusammenhang mit zwei Austragungen einer „Deutschen Scrabblemeisterschaft“ in den 1970er-Jahren hat Sebastian Herzog eine Artikel der Neuen Hannoverschen Presse (NHP) aus dieser Zeit des Scrabbelns „ausgegraben“:

Beim Scrabble-Club Rhein-Neckar wird fleißig
gedreht!

23. Januar 2017

von Thomas Bartsch

„Nun haben wir bei unseren Treffs endlich genügend hochwertige Drehbretter“, stellt Thomas Bartsch vom Scrabble-Club Rhein-Neckar fest. Er organisiert seit dem Jahr 2001 regelmäßige Scrabble-Spieleabende in Mannheim und Heidelberg. Schon seit etlichen Jahren kommen bei den Treffen die aus den USA bzw. Großbritannien importierten runden „Sam-Boards“ zum Einsatz. Auch einige Mitspieler hatten sich in der Vergangenheit schon solch ein Brett zugelegt. Dennoch waren bei den Spieleabenden oft zu wenige dieser extraflachen, in Holz gefassten Spielbretter vorhanden. Kurz vor Weihnachten hatten einige Mitspieler den Wunsch geäußert, nochmals eine Sammelbestellung bei Amy Byrne von tilefish.co.uk loszutreten. Leider sind die Preise für die Bretter aufgrund des starken Euros und einer kräftigen Preiserhöhung bei weitem nicht mehr so günstig wie noch vor einigen Jahren. 114 britische Pfund sind für ein solches Brett auf den Tisch zu legen, was umgerechnet fast 140 Euro sind – aber das Pfund fällt weiter. 2009 waren gerade mal etwas über 80 Euro hinzublättern. „Andere Hobbys kosten deutlich mehr“, sagten sich vier Interessierte und so wurden drei weitere Sam-Boards sowie ein Compactboard bestellt. Die zerlegbaren und damit auch für Flugreisen geeigneten Compact-Boards sind erst kürzlich auf dem Markt gekommen (compactboard.com). Die Versandkosten für die zwei riesigen UPS-Pakete, die innerhalb von drei Tagen nach Versand beim Empfänger waren, betrugen lediglich 25 Pfund. Bei der Bestellung eines einzigen Brettes wird es jedoch nicht viel günstiger, daher kann eine größere Sammelbestellung zumindest den Versandkostenanteil für jeden Besteller verringern. Außerdem konnte so ein kleiner Rabatt ausgehandelt werden. Für die Lagerung und den Transport der Sam-Boards empfiehlt sich eine Beckentasche in der Größe von 22“, die es in den unterschiedlichsten Qualitätsstufen ab 15 Euro im Internet-Musikfachhandel zu beziehen gibt. Auch Amy bietet eine mit Innenpolster versehene Tasche zu einem fairen Preis an, wenn man gleichzeitig ein Brett ordert.

Mit insgesamt acht Sam-Boards, die natürlich nicht immer alle am Start sind, kann nun fleißig gedreht werden, ohne dass dabei ein Bierglas oder Buchstabensäckchen den Dreh-Weg behindern kann. Als Backup bringt Thomas noch fünf Drehbretter aus einer älteren deutschen Scrabble-Deluxe-Edition zu den Treffen mit, die jedoch mit ihrer quadratischen Form für die knapp bemessenen Kneipentische bei weitem nicht so ideal sind.

Die Treffen finden am 1. Sonntag eines Monats in Mannheim und am 3. Sonntag in Heidelberg statt. Über 40 Personen lassen sich regelmäßig über die Treffen informieren. Bei den letzten drei Treffen waren jeweils 10 – 12 Mitspieler dabei, darunter auch etliche Anfänger, die erst kürzlich dazu gestoßen sind. Bei Interesse bitte Mail an: thomas.bartsch@sap.com.

Forsbach: Die Suche nach dem Waldwort

22. Januar 2017

Das erste Turnier des Jahres fand in Form eines Ein-Tages-Turnieres an einem neuen Turnierort statt, der sich als sehr geeignet erwies, auch wenn die niedrigen Temperaturen von längeren Aufenthalten „draußen“ größtenteils abhielten. Im idyllischen Forsbach nahe Köln fanden sich 32 Scrabblerinnen und Scrabbler ein, um 2017 scrabblemäßig zu eröffnen. Die hohe Teilnehmerzahl („ausverkauft“) zeigt, wie gut dieses „Kurzformat“ angenommen wird. Natürlich ist es inbesondere für diejenigen mit kürzerer Anreise attraktiv, denn auch Übernachtungskosten fallen dann vielfach weg. Aber nicht nur die nähere Umgebung war gut vertreten, auch weitere Anreisen wurden angetreten – und Gelegenheiten genutzt, Verwandtschaft oder Freunde in der Nähe zu besuchen.

Sehr erfreulich auch, dass vier Turnierneulinge mit dabei waren; und wir dürfen berechtigt hoffen, sie alle wiederzusehen. Martin Bär startete gleich mit zwei Siegen über erfahrene Turnierspieler, holte in fünf von sechs Spielen über 400 Punkte; wer kann schon zum Debüt einen Schnitt von über 430 Punkten aufweisen? Auch das Ehepaar Cornely meldete bereits zurück, dass es sich gut aufgenommen fühlte und weitere Teilnahmen zu erwarten sind; Alexander Gast schließlich steht bereits in der Teilnehmerliste für St. Gallen. Weiterlesen …

Tschüss, BDK!

12. Januar 2017

Als das Jahrtausend noch jung war, schlug Bernt-Dieter Köhlers große Stunde. Am 7. Oktober 2000 trug sich der Hamburger als Erster in die Siegerliste des ZEIT-Scrabbleturniers ein. Im Foyer des Klagenfurter Robert Musil-Museums bezwang er bei der als inoffizielle deutsche Meisterschaft firmierenden Veranstaltung die Oldenburgerin Ulrike Aka. Augenzeugen von damals berichten heute noch amüsiert von – wie er in der Scrabble-Scene genannt wurde – BDKs Entrüstung, dass das von ihm gelegte Wort „Sielbau“ nicht im Duden aufgeführt sei. „Das steht bei uns an jeder zweiten Straßenecke!“, echauffierte sich der ehemalige Chef der Hamburger Börse noch während des Spiels, nachdem dem Protest seiner Gegnerin stattgegeben worden war.

Wer heute den Duden aufschlägt, der findet den Sielbau dort tatsächlich verzeichnet. Der Eintrag stellt somit BDKs Vermächtnis an alle Scrabbler dar. Denn die Aufnahme dieses Fachbegriffes ist allein seiner Intervention bei Werner Scholze-Stubenrecht, dem ehemaligen Redaktionsleiter des Dudens, zu verdanken. Doch ist dieses Stichwort bei weitem nicht alles, was BDK an Spuren in Scrabbler-Kreisen hinterlässt. 2001 erreichte er erneut das Endspiel des ZEIT-Turniers, in dem er sich nur knapp seiner Vorjahres-Finalgegnerin geschlagen geben musste. Während der folgenden Dekade gehörte BDK bei jedem Turnier zu den Favoriten, wobei er viel von seiner Erfahrung („Ich spiele Scrabble schon seit 1960!“) zehrte. Denn zum Üben kam der Bergedorfer kaum mehr. Stattdessen initiierte BDK als bundesweit Erster einen festen Scrabble-Treff, bei dem er mehr als 10 Jahre lang allmonatlich als Organisator und Schiedsrichter auftrat. Und als Entertainer.

Manchmal musste man sich schon auf die Lippen beißen, wenn BDK bspw. im Rahmen einer Siegerehrung mit (und über) „seinen Schäfchen“ scherzte und spöttelte. Hier und da setzte er sich gern über jedwede Form von Political Correctness hinweg, und wenn in einem ansonsten mucksmäuschenstillen Spielsaal plötzlich Gebell zu vernehmen war, zeigten sich nicht alle Anwesenden begeistert von BDKs Fähigkeit, Hundelaute zu imitieren. Aber so war er halt: immer ein bisschen anders als die anderen. Es gibt eben nicht viele Menschen in diesem Land, die, wie BDK, Scrabble und Stepptanz zu ihren Lieblingshobbys zählen.

Seit dem Turnier in Klagenfurt kreuzten sich BDKs und meine Wege mindestens ein Mal im Jahr. Ich habe – nach anfänglichen Schwierigkeiten, das gebe ich zu – nahezu alle Treffen genossen, zumal ich BDKs warmherzige, unterhaltsame, sensible und nachdenkliche Seite kennen lernen durfte.

Genau so werde ich ihn in Erinnerung behalten.

Bernt-Dieter Köhler verstarb in den Morgenstunden des 11. Januar 2017. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten seiner Frau und seinen Kindern.

 

Für den Vorstand von Scrabble Deutschland e. V.

 

Sebastian Herzog

Forsbach: Turniersaison wird eröffnet

12. Januar 2017

Am Samstag startet das erste Turnier des Jahres – und endet am gleichen Tag, denn es handelt sich um ein Ein-Tages-Turnier. Sechs Runden stehen in Forsbach bei Rösrath bei Köln auf dem Programm – 32 Teilnehmer dürften Rekord für ein eintägiges Turnier sein.

Neu ist nicht nur der Austragungsort, neu sind auch fünf der Teilnehmer/-innen, denen wir natürlich einen gelungenen Auftakt wünschen.

Wir hoffen, dass alle von Krankheit verschont bleiben und nicht vom angedrohten Wetterchaos an der Anreise gehindert werden; dann stehen schönen, spannenden Stunden wohl nichts mehr im Weg.

Wir informieren hier wie gewohnt über die Ergebnisse.

Aktuell: Wir gratulieren herzlich Stefan Merx zum wohlverdienten Sieg! Er gewann als Einziger alle 6 Spiele!