Forsbach: Ben siegt „zu Hause“ und baut Elo-Vorsprung aus

7. Januar 2018

Ben Berger ist wieder in der Siegerspur. Nach dem Taunus-Turnier und dem Wolpertinger-Cup belegte er bei seinem „eigenen“ Turnier in Forsbach bei Köln zum dritten Mal in Folge den Spitzenplatz.
Eine Niederlage hatte er nur gegen Ulrike Brodkorb hinnehmen müssen, die damit nach Runde 4 allein ungeschlagen an der Spitze stand. Doch später musste sie den Jüngsten im Feld, Alexander Dings und Timon Boerner, Siege überlassen – die beiden landeten schließlich auf den Rängen 2 und 3.

In der Elo-Rangliste konnte sich Ben durch das Turnier etwas von Timon absetzen.

Eine Fortsetzung des Mühlencups im kommenden Jahr – eventuell in ausgebauter Form – wurde bereits angekündigt.

Forsbach: Freie Plätze und Duell um die Elo-Spitze

4. Januar 2018

Am Samstag wird der 2. Forsbacher Mühlen-Cup als „Dreikönigsturnier“ ausgetragen.

Leider sind beim eigentlich längst ausgebuchten Turnier wegen krankheitsbedingter Ausfälle kurzfristig mehrere Plätze frei geworden – aktueller Stand sind drei freie Plätze.
Kurzentschlossene können sich bei Ben melden – die Mailadresse findet ihr in der Ausschreibung Forsbach 2018.

Das Turnier selbst verspricht besonders daher Spannung, da mit Ben Berger und Timon Boerner das nur um wenige Punkte getrennte Spitzenduo der Elo-Rangliste nicht nur um den Turniersieg, sondern um den Spitzenplatz unter den deutschsprachigen Scrabblern kämpft.

Scrabble-Material für Schulen

4. Januar 2018

Lehrer und Lehrerinnen aufgehorcht: Wie heute in der Scrabble-Kolumne der ZEIT angekündigt, stellt Scrabble Deutschland e.V. ein kostenloses Kontingent an Spielbrettern, Duden 27 und Anleitungen zum Einsatz der Materialien an Schulen zur Verfügung. Weitere Infos unter ZEIT ONLINE/scrabble

Geros Superdic aktualisiert

2. Januar 2018

Für alle Freunde des gepflegten Wortspiels erscheint – noch vor der offiziellen Aktualisierung der Turnierwortliste – Geros SuperDic mit nun etwas mehr als 739.000 Einträgen.
Die Neuzugänge des RD 27 sind eingebaut und die Wörter mit bis zu neun Buchstaben, bei denen „ist ENTHALTEN in Kategorie Rechtschreibduden (RD 27)“ erscheint, sind identisch zur Turnierwortliste, deren Umfang um 1604 auf mittlerweile stolze 181602 Wörter angewachsen ist.
Wer also bereits nach der neuen Liste, die in einigen Wochen Gültigkeit erlangen wird, spielen möchte, kann dies dank des SuperDic bereits tun.
Interessante neue Wörter wie HASHTAG, FOODIE oder HYGGE warten darauf, von euch entdeckt und auch gelegt zu werden. In einem Testspiel war TRACING (solitäres C!) der erste vom Computer gelegte Bingo, der auf dem RD 27 basierte. Welches Wort wird es bei euch sein?
Gero wünscht allen Scrabblern viel Spaß.

Der Wortschatz entscheidet

28. Dezember 2017

Bis auf eine Kleinigkeit ist dieser Artikel von der Denksportseite des Weser-Kuriers ganz gut recherchiert und macht vielleicht dem einen oder der anderen Lust auf Turnierscrabble.

Denksportseite Weser-Kurier

Eh ihr den Fehler sucht: Der amtierende deutsche Meister heißt in dieser Saison nicht Ben Berger, sondern ganz klar Stefan Merx!

13. Westerwald Open

19. Dezember 2017

Noch vor dem Fest erreichte uns die frohe Kunde, dass in 2018 auch das älteste noch existierende Turnier im Westerwald vom 10.8. bis 12.8. stattfinden wird. Somit wird die Augustlücke geschlossen, und sollten sich noch Ausrichter für z.B. ein Tagesturnier im Februar finden, wird im kommenden Jahr voraussichtlich kein Monat ohne Turnier vergehen – schöne Aussichten!

Ausschreibung Westerwald Open

Elo-Rangliste: Ben wieder vorne

7. Dezember 2017

Nach dem Wolpertinger Cup wurde die Elo-Rangliste neu berechnet:

Durch den Turniersieg holte sich Ben Berger die im Laufe des Jahres verloren gegangene Spitzenposition zurück – er liegt nun knappe fünf Punkte vor Timon Boerner. Damit hat der Forsbacher Mühlen-Cup im Januar, wo beide am Start sind, ganz besondere Bedeutung.

Nicht unerwähnt bleiben sollte auch der 522:505-Sieg von Ben gegen Ulrike Brodkorb. Zum vierten Mal in der Turniergeschichte packten beide Spieler die 500er-Grenze. 505 ist die dritthöchste Punktzahl, die nicht zu einem Sieg genügte.
Das letzte derartige Spiel liegt allerdings nicht weit zurück: In Syke spielten Maria Feige und Martin Bär kürzlich 512:506.

4. Wolpertinger Cup: Und wieder Ben vor Stefan und Nadja

5. Dezember 2017

von Hans Trachsel

Es ist schon erstaunlich: Auf den medaillenberechtigten Plätzen des 4. Wolpertinger-Cups in München finden sich dieses Jahr die gleichen drei Leute wie vor einem Jahr! Ben Berger gewann zum dritten Mal nacheinander – echter Hattrick, Chapeau! Am nächsten kamen ihm wie schon 2016 Stefan Merx und Nadja Dobesch.

Zunächst sah es nicht nach einem Triumph für Ben aus, der dieses Jahr zuvor noch kein grosses Turnier gewonnen hat. Er strauchelte überraschend gegen Gerlind Hermassi, die ihren Geniestreich fast nicht fassen konnte. Entscheidend war, dass Gerlind drei vom Maestro gelegte Wörter erfolgreich anzweifelte: LEGUMINE (geht nur mit S am Schluss), dann DRAFT (ist erst im neuen Duden verzeichnet, da war Ben, bezeichnend für ihn, zu schnell) und einen Flüchtigkeitsfehler, den Gerlind nutzen konnte. Daraus resultierte eine knappe Niederlage.

Für Gerlind ging es nicht gar so gut weiter, für Ben aber schon. Bis Runde 9 gewann er alle Spiele, auch gegen seinen schärfsten Rivalen Stefan Merx mit 468:441. Doch Nadja Dobesch stoppte den Berger-Express mit 537:418 und hielt damit die Spannung aufrecht. Weil aber Ben danach im Gegensatz zu den andern Spitzenleuten alles gewann, kam er zu einem klaren Sieg mit 12 gewonnenen Partien. Der amtierende Deutsche Meister Stefan Merx zeigte sich mit Rang zwei in bester Form, ebenso wie Nadja, die das Turnier zusammen mit Ulrike Brodkorb und einem bewährten Team ausrichtet. Das direkte Duell von Stefan und Nadja qualifizierte sich hierbei für die Geschichtsbücher – 691:374 (zweithöchste Einzel- und vierthöchste Gesamtpunktzahl in der Turniergeschichte). Auf zehn Siege kam einzig noch Ingrid Nöth; im letzten Spiel gewann die frischgebackene ZEIT-Turniersiegerin in einem wahren Krimi mit 396:392 gegen Blanca Gröbli. Die Schweizerin blieb dennoch verdient unter den besten Zehn.

Noch besser platzierte sich Regula Schilling, die zweite Spitzenfrau aus der Schweiz. Ihr kam dabei das in Runde 2 gegen Günter Krämer erzielte einzige Unentschieden des Turniers zugute (442:442!). Das direkte Duell der beiden Schweizerinnen ging deutlich an Regula. Hinter Schilling mit je neun Siegen ein Trio angeführt von Ulla Trappe, vor Ulrike Brodkorb und Johann Georg Dengel. Dahinter mit 8,5 Siegpunkten allein auf Platz 9 Günter Krämer.

Das erste Turnier um das bayerische Fabelwesen im 2014 hatte Claudia Aumüller gewonnen. Weil sie das letzte Spiel gegen Johann Georg Dengel verlor, schaute diesmal nur Platz 18 heraus, trotz der zweithöchsten Punktedifferenz von +906. Mehr schaffte einzig Ben mit fabelhaften 1337 und einem Schnitt von 480 Punkten aus den 14 Partien. Ben nähert sich der Marke von 20 Siegen an grossen Turnieren und ist damit einsame Spitze. Ob er Platz 1 in der Elo-Liste, den ihm Timon Boerner entrissen hat, zurückerobert, wird sich zeigen.

Noch eine Kuriosität dieses Turniers, an dem 43 Scrabblebegeisterte mitmachten: In Runde 2 gab es – neben dem erwähnten Remis – gleich drei glückliche Gewinner mit einem Pünktchen Differenz: Martin Bär schaffte das knappe Ding gegen Ulrike Brodkorb, Johann Georg gegen Dietmar Schönhoff und die Wienerin Liesbeth Schön gegen die auch sonst nicht vom Glück begünstigte Claudia.

Die Jugendherberge im Stadtteil Thalkirchen bewährt sich als Austragungsort. Zwischendurch herrscht dort ein Kommen und Gehen von kleinen und grossen Kindern ohne Altersbegrenzung. Für Action, Ablenkung und Erholung ist also gesorgt. In einem Jahr kommt es dort erneut zum Halali auf das durchtriebene Fabelwesen.