Kategorie Archive: Westerwald Open

Nach dem Westerwaldturnier

28. August 2019

Bei der Siegerehrung leider untergegangen ist der spontane Zusatzwettbewerb ab Samstagabend, das Simultanspiel im Stile des ZEIT-Scrabble-Sommers. Die Atmosphäre ernsthaft, aber nicht überstreng – zudem relative Zeitmessung. Nicht alle Topwörter wurden gefunden, in einer Runde patzte sogar Quackle, das zum Buchstabenlosen und Auswerten genutzt wurde. Da mangels Erfahrung weder die zeitliche Dauer noch das Durchhaltevermögen der Teilnehmer vorhergeast werden konnte, war das Spiel zunächst auf 10 Runden ausgelegt – schließlich wurde aber quasi eine gesamte Partie (21 Runden) bestritten.

Und so können auch zwei Sieger gefeiert werden: Ben Berger, der nach 10 Runden vorne lag, sowie Alex Dings, der Ben über die lange Distanz überholte.

Die gesamte Auswertung findet ihr hier.

Weitere Aktualisierungen:

Westerwald-News

23. August 2019

Sonntag, 12:50 Uhr
Gewohntes Bild: Ben Berger holt den Turniersieg! Nach seiner Auftaktniederlage gab er nichts mehr ab. Auf Rang 2 landet Alexander Dings, der Patricia Mang in der Schlussrunde noch abfing. Ben ist nun alleiniger Rekordsieger im Westerwald und kehrt zurück an die Spitze der Elo-Rangliste. Wir gratulieren allen drei auf dem Treppchen sehr herzlich!
Für die Liga der Champions war das Top-Duo schon vor dem Turnier qualifiziert.

Samstag, 23:30 Uhr
Spontanprogramm für den Samstagabend! Am Simultanturnier nahmen etwa 20 Spieler/-innen teil. Auch die Besten kamen nicht ungeschoren davon, leisteten sich sogar ungültige Züge. Für Alexander Dings reichte es dennoch zum Sieg!

1000er-Spiel

Samstag, 19:00 Uhr
Ein Duo setzt sich ab: Ben Berger und – das war so nicht zu erwarten – Patricia Mang haben mit einer 10:1-Bilanz einen 2-Spiele-Vorsprung auf den besten Verfolger, Alexander Dings! Da es weder ein Finalspiel noch Wiederholungen gibt, werden die beiden nicht mehr direkt aufeinandertreffen. Für alle anderen ist auch Platz 2 schon fast außer Reichweite.
Für die spektakulärsten Ergebnisse ist bislang Günter Krämer zuständig. Im einzigen 1000er-Spiel gegen Jörg Diersen erspielte er 668 Punkte. Weniger glücklich für ihn endete das Spiel gegen Michael Weiand: 460:461.

Freitag, nach 4 Runden
Erstmals startete das Turnier mit einem Vier-Spiele-Tag. Der frühere Beginn sorgte allerdings für eine Kampflos-Wertung, denn die Kombination von weiter Anreise und Deutscher Bahn birgt Gefahren.
Gefahren lauern aber auch in Scrabblepartien, bei denen man es nicht direkt erwartet. Bezeichnend ist, dass die Top 3 der Setzliste auch die ersten drei Opfer-Plätze in der Überraschungssiegliste belegt.
Alexander Dings hat das für ihn nicht optimale Turnier in Limburg offenbar gut verkraftet – und Michael Weiand hat dort ganz offenbar richtig Spaß am Gewinnen gefunden. Besonders gut lief es auch für Patricia Mang. Alle drei überstanden den Tag ohne Niederlage.
Leider nicht dabei sein kann Mitorganisator Kasimir Lissek wegen Reha; seine Grußworte kamen an; und die Teilnehmer hoffen, dass Kasimir sich durch die Informationen hier zumindest etwas „dabei“ fühlen kann. Alles Gute!

14-mal Spitzenscrabble im Westerwald

21. August 2019

Bereist zum 14. Mal werden am Wochenende die „Westerwald Open“ ausgetragen. Das Turnier ist damit einsamer Rekordhalter unter den SDeV-Turnieren. Der Austragungsort „Hotel Glockenspitze“ in Altenkirchen kann diese Rekordzahl zwar noch nicht aufweisen, ist aber nun schon seit einigen Jahren die beliebte Heimstätte des Westerwaldturniers.

Titelverteidiger Jörg Diersen ist ebenso am Start wie die gesamte Top 5 des Vorjahrsturniers. Gemeinsam mit Ben Berger ist Jörg auch Rekordsieger der WW-Open; je drei Siege konnten beide verbuchen. Auch die Siegerinnen von 2017 (Uschi Müller) und 2016 (Manuela Hilgenkamp) finden wieder den Weg zur Glockenspitze.

Beim 14. Turnier werden erstmals 14 Runden ausgetragen – wir halten euch hier auf dem Laufenden.

WW-Open: Liveticker

10. August 2018

Sonntag 12.08.
Nachtrag
Unbemerkt vom Ticker-Redakteur gab es schon in der 1. Runde ein Spiel, das der hier erwähnten Partie zwischen Jörg und Stefan vom Ergebnis ziemlich ähnlich und in einer „Wertung“ noch überlegen war: Patrice Nardin erzielte gar 499 Punkte, ohne damit zu gewinnen – sein gegenüber Werner Ellenberger trug 511 Punkte zu diesem 1000er-Spiel bei.

12:55 Uhr
Ulrike verliert knapp; so bleibt Uschi auf dem Treppchen und setzt ihre Platz-3-Serie in 2018 fort. Als „Wort des Turniers“ wurde Günter Krämers HRYWNI ausgezeichnet – da ist es schon schwierig genug, diese Pluralform der ehemaligen ukrainischen Währung im Duden zu finden. Von „Hrywnja“ wird man zu „Griwna“ verwiesen – und wenn man dort genau liest, findet man die gelegte Form. Siegerin der Scrabble-Expertenquiz vom Samstag wurde in einer die Elozahl berücksichtigenden Wertung Dagmar Jung.

12:37 Uhr
Jörgs Hoffnung erfüllte sich. Ein deulicher Sieg gegen Dietlind, während Ben viel knapper gegen Friedrich siegte. Herzlichen Glückwunsch zum Turniersieg an Jörg Diersen – und zu Platz 2 an Ben Berger. Das Rennen um Platz 3 ist noch nicht entschieden. Kann Ulrike Aka gegen Martin Bär gewinnen (aktueller Spielstand: 312:311) und Uschi Müller noch überflügeln?

11:30 Uhr
Die Hoffnung stirbt zuletzt … aber sie stirbt (bzw. wird in der Schlussrunde sterben)! Zumindest für einen der beiden Spieler an der Spitze. Ben und Jörg siegen, in der Differenzwertung zieht Jörg an seinem Konkurrenten aber wieder vorbei. Zwiscvhen den beiden wird es sich entscheiden – Uschi lauert zwar mit einem Sieg Rückstand, hat aber deutlich schlechtere Differenzpunkte.

10:00 Uhr
130 Punkte Vorsprung, dann 124 Punkte Rückstand, Gleichstand vor dem letzten Zug – in einer dramatischen Partie mit 7 Bingos und über 1000 Punkten holt Spitzenreiter Jörg gegen Stefan seinen 9. Sieg, wird aber dennoch von Ben überholt, der gegen Rosmarie zeitgleich 602 Punkte holte. Uschi lässt derweil Federn gegen Friedrich.

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Der Westerwald und die „wilde 13“

9. August 2018

Das älteste noch bestehende Wochenendturnier öffnet am Wochenende seine Pforten. Zum 13. Mal werden die Westerwald Open ausgetragen – 2006 startete das Turnier in Hachenburg und fand seitdem in jedem Jahr statt.

Die „13“ ist in diesem Fall also sicher als Glückszahl zu sehen. Das Teilnehmerfeld kann sich erneut sehen lassen. Von den ersten 22 Spielerinnen und Spielern der Elo-Rangliste sind 12 vor Ort, hierunter die Champions der vergangenen Jahre: Uschi Müller (2017), Manuela Hilgenkamp (2016), Ben Berger (2015, 2014, 2010) – auch die „historischen“ Sieger Friedrich Engelke (2009) und Jörg Diersen (2008, 2006) gehören zu dieser 12er-Gruppe. Auf Platz 4 der Setzliste steht mit Günter Krämer der am höchsten eingestufte Teilnehmer, der den begehrten Westerwald-Teller noch nicht in Empfang nehmen konnte.

Erfreulicherweise sind auch alle anderen Regionen der Elo-Rangliste ebenso gut vertreten. Mit Anna Wendel gibt es zudem eine Turnierdebütantin.

Wie gewohnt berichten wir an dieser Stelle über den aktuellen Verlauf des Turniers, das am Freitag-Nachmittag startet. Die Siegerehrung findet am Sonntag nach 13 Runden statt.

WW-Open: Im Zeichen der Ringe

21. August 2016

Passend zum aktuellen sportlichen Weltgeschehen fanden die Spiele bei den Westerwald Open im Olympia-Raum des Altenkirchener Sporthotels statt, der mit den fünf Ringen dekoriert ist. Und die kulinarische Verpflegung fand im „Maracana“ statt, wo auch die Fußballfinals des olympischen Turniers beobachtet werden konnten, die im gleichnamigen Stadion in Rio ausgetragen wurden.

Genau wie dort war der Erfolg der Frauen größer als der der Männer, denn beginnen wir mal mit der „Schlussfeier“ alias Siegerehrung: Der traditionelle Siegerteller, auf dem noch der Name des ursprünglichen Austragungsorts „Hachenburg“ zu lesen ist, ging diesmal an Manuela Hilgenkamp. Die Unterkunft im kommenden Jahr ist schon gesichert; das Hotel ließ sich nicht lumpen.

Manuela, die nach dem Sieg beim ZEIT-Turnier 2011 zum zweiten Mal ganz oben auf dem Treppchen stand, stellte auch einen „olympischen“ Rekord auf: Gleich in zwei Partien des Turniers knackte sie die 600er-Marke – nie zuvor war jemandem ein solches Doppel innerhalb eines Turniers gelungen. Zwischenzeitlich schien auch Ben Bergers Fabelrekord mit einem Schnitt von 503 Punkten zu wackeln; schließlich landete Manuela bei 485 in dieser Wertung, außer Ben (3x) schaffte das noch niemand.
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Westerwald Open: 10 Jahre ist es her …

18. August 2016

… dass im Westerwald erstmal ein dreitägiges Scrabbleturnier stattfand. Demzufolge ist es nun zum 11. Mal so weit. Von den derzeit noch stattfindenden Wochenendturnieren ist es somit das älteste. Zunächst wurde in Hachenburg gespielt, seit ein paar Jahren ist Altenkirchen die Heimstätte.
42 Scrabblerinnen und Scrabbler werden erwartet, unter ihnen Topfavorit Ben Berger, der hier schon dreimal triumphieren konnte. Weitere Titelträger vergangener Jahre im Teilnehmerfeld sind Jörg Diersen, Friedrich Engelke und Theo Kardel. Vielleicht aber wird die Siegerliste auch um einen weiblichen Namen ergänzt – hier ist bislang lediglich Ulla Trappe (2x) eingetragen, die aber nicht am Start ist.

Aktuell: Wir gratulieren Manuela Hilgenkamp herzlich zum Turniersieg!
Bereits aktualisiert ist die Elo-Rangliste.
Die Statistikaktualisierung folgen in Kürze, ebenso wie die Veröffentlichung einiger protokollierter Partien, die derzeit aufbereitet werden – vielen Dank hier nochmal an unsere beiden fleißigen Helferinnen.

WW 15: SUPER-BEN überzeugt erneut

25. August 2015

Zum 10. Mal trafen sich zahlreiche Scrabblerinnen und Scrabbler im Westerwald, um einen Turniersieger auszuspielen. Damit sind die WW-Open das erste Turnier, das dieses Jubiläum erreicht hat. 18 Spieler waren 2006 bei der Premiere in Hachenburg dabei; mit Anna Elisabeth Grabbe, Maria Feige, Jörg Diersen und Friedrich Engelke waren vier von ihnen auch 2015 in Altenkirchen am Start – und alle vier landeten in den Top 10.
Doch an viele andere starke Spieler der heutigen Zeit dachte damals noch niemand; allen voran Ben Berger und Ulla Trappe, die ebenso wie Jörg Diersen bereits zweimal in der Siegerliste standen.
Ulla legte mit 4:0 Siegen auch gut los; da konnte zur Verblüffung einiger nur noch Günter Krämer mithalten. Im direkten Duell behielt Günter dann auch gegen Ulla die Oberhand und übernahm die alleinige Führung. Als nächster Gegner für den Spitzenreiter folgte Ben, der eine frühe Niederlage hatte hinnehmen müssen. Ben nutzte die Gelegenheit gleichzuziehen – zudem war nun auch Friedrich wieder ganz vorn dabei (ebenfalls 5:1).
Überraschend war sicherlich, dass Ulla nach 4:0 auf 4:4 abrutschte. Zu diesem Zeitpunkt hatten Ben und Friedrich nach je zwei weiteren Siegen die Nase vorn. Das mit Spannung erwartete direkte Aufeinandertreffen von Ben und Ulla ergab sich somit nicht.
Am Ende des Samstags sah man ein gewohntes Bild: Ben jetzt alleine vorne, gejagt von einer fünfköpfigen Meute. Da seine Differenz diesmal aber nicht so extrem herausragte, konnte der Seriensieger noch nicht ruhig schlafen, denn eine einzige Niederlage hätte ihn zurückwerfen können. Continue reading