Kategorie Archive: Westerwald Open

WW 15: SUPER-BEN überzeugt erneut

25. August 2015

Zum 10. Mal trafen sich zahlreiche Scrabblerinnen und Scrabbler im Westerwald, um einen Turniersieger auszuspielen. Damit sind die WW-Open das erste Turnier, das dieses Jubiläum erreicht hat. 18 Spieler waren 2006 bei der Premiere in Hachenburg dabei; mit Anna Elisabeth Grabbe, Maria Feige, Jörg Diersen und Friedrich Engelke waren vier von ihnen auch 2015 in Altenkirchen am Start – und alle vier landeten in den Top 10.
Doch an viele andere starke Spieler der heutigen Zeit dachte damals noch niemand; allen voran Ben Berger und Ulla Trappe, die ebenso wie Jörg Diersen bereits zweimal in der Siegerliste standen.
Ulla legte mit 4:0 Siegen auch gut los; da konnte zur Verblüffung einiger nur noch Günter Krämer mithalten. Im direkten Duell behielt Günter dann auch gegen Ulla die Oberhand und übernahm die alleinige Führung. Als nächster Gegner für den Spitzenreiter folgte Ben, der eine frühe Niederlage hatte hinnehmen müssen. Ben nutzte die Gelegenheit gleichzuziehen – zudem war nun auch Friedrich wieder ganz vorn dabei (ebenfalls 5:1).
Überraschend war sicherlich, dass Ulla nach 4:0 auf 4:4 abrutschte. Zu diesem Zeitpunkt hatten Ben und Friedrich nach je zwei weiteren Siegen die Nase vorn. Das mit Spannung erwartete direkte Aufeinandertreffen von Ben und Ulla ergab sich somit nicht.
Am Ende des Samstags sah man ein gewohntes Bild: Ben jetzt alleine vorne, gejagt von einer fünfköpfigen Meute. Da seine Differenz diesmal aber nicht so extrem herausragte, konnte der Seriensieger noch nicht ruhig schlafen, denn eine einzige Niederlage hätte ihn zurückwerfen können. Continue reading

WW: Ulla verteidigt ihren Titel – doch die Jugend rückt vor

28. August 2012

von Friedrich Engelke

Die WW-Open blicken auf die längste Tradition der deutschsprachigen Wochenendturniere zurück. Ellen Regenbogen-Horak lädt bereits seit 2006 am letzten Augustwochenende zu diesem Treffen ein. 22 Teilnehmende erleben erneut den eher familiären Charakter dieses kleinen, aber feinen Vorzeigeturniers: 12 Spiele zwischen Freitagnachmittag und Sonntagmittag mit je 30 Minuten Bedenkzeit; selbst Turnierneulinge kommen gut damit zurecht.

So leicht der Verlauf, so hart die Vorbereitung. Müssen die Organisatoren doch in der letzten Woche vor dem Ereignis den Veranstaltungsort wechseln. Doch die vermeintliche Notlösung erweist sich als Glücksfall. Keine Klagen, voll des Lobes für den reibungslosen Zubringerdienst zwischen Hachenburg und Alpenrod, dem Veranstaltungsort. Continue reading