Liga der Champions: Alex Dings holt den Titel

Von | 12. Juli 2026

Schon 2023 gelang es Alexander Dings, gleichzeitig Deutscher Meister und amtierender Titelträger der Liga der Champions zu sein. Damals holte er den Meistertitel, nachdem er im Jahr zuvor die „Liga“ gewinnen konnte. Diesmal machte er es umgekehrt: Erst gewann er die DM 2026 – und legte nun mit der Liga der Champions nach; also ein echtes Double!

Im Finale saß er Uschi Müller gegenüber, ließ ihr aber beim 547:265 keine Chance. Buchstabenglück und auch ein nicht angezweifeltes ungültiges Wort trugen mit zu diesem Ergebnis bei. Aber das ändert natürlich nichts daran, dass Alex sich den Titel mit starkem Scrabble absolut verdient hat.
Beide Finalisten konnten in ihrer Vorrundengruppe nur den zweiten Platz erringen, konnten aber im Über-Kreuz-Halbfinale (über je 2 Partien) dann jeweils den Gruppensieger der anderen Gruppe ausschalten: Uschi Müller gelang nach einer knappen Niederlage im 1. Spiel ein klarer Sieg in der 2. Partie gegen Nikolaus Ruzicska; Alexander ließ Martina Wedel schon in der 1. Partie quasi keine Hoffnung mehr, das Blatt in der 2. Partie wenden zu können. Nikolaus und Martina konnten somit die Prämie für den 3. Platz einstreichen.

Im parallel ausgetragenen Open-Turnier lagen am Ende Michael Weiand und Claudia Mansfeldt mit 10,5 Siegpunkten vorne, die in Runde 9 im direkten Duell ein Unentschieden erspielten (Für Claudia war dies der einzige (halbe) Punktverlust nach zwei Niederlagen zum Auftakt!). Die bessere Punktedifferenz entschied schließlich, dass Michael Weiand den Open-Sieg feiern durfte. Für beide ist damit auch eine Qualifikationsplatzierung für die nächste Liga der Champions erreicht.
Begleitet wurde Michael auf dem Siegertreppchen von seiner Frau Inge, die mit 10 Siegen zwei Siege Vorsprung auf den 4. Platz hatte.