Christoph Farkas gewinnt Bächle in Freiburg – Chris Vicary die Englische Division

Von | 27. Juli 2025

Der 3. Bächle-Turnier ist zu Ende. Die deutsche Division gewann souverän Christoph Farkas mit einer Bilanz von 12 Siegen in 14 Spielen und einer überragenden Punktedifferenz von +1457. Am Ende unterlag er nur Patricia Mang und Nadja Dobesch und sicherte sich so seinen dritten Turniertitel nach dem Externsteine-Cup 2023 und dem Lankwitz-Cup 2024. Das Rennen um Platz 2 war etwas spannender. Vor der letzten Runde konnten sich noch Friedrich Engelke, Jörg Diersen und Nikolaus Ruzicska berechtigte Hoffnungen auf den Silberrang machen. Da alle drei ihre Partien verloren, blieb Friedrich auf Rang 2 mit 10:4 Siegen und einer Differenz von 198 Punkten. Dahinter folgten sechs Spieler mit 9:5 Siegen, zunächst auf dem 3. Platz Jörg Diersen (+682) und dahinter Nadja Dobesch (+566), Nikolaus Ruzicska (+479), Manuela Hilgenkamp (+388), Valentin Promies (+340) und Josef Esser (+181). Insbesondere die gute Leistung von Valentin Promies ist erwähnenswert, spielte er doch gerade mal sein zweites Turnier. Folgerichtig bekam er den Preis für die beste Elo-Verbesserung.

Doch diese Veranstaltung, wartete ja nicht nur mit einer deutschen, sondern auch mit einer englischen Division auf, dem „Black Forest Cup“. Wenig überraschend gewann der als Nummer 1 gesetzte Engländer Chris Vicary im zwölfköpfigen Feld, doch er bekam mehr Widerstand als erwartet, verlor er doch in den 18 Partien immerhin fünfmal. Dennoch stand sein Sieg schon vor der letzten Runde fest. Spannender war es auch hier im Kampf um Rang 2. Hier spielten Rory Kemp aus Schottland und Alexander Dings ein Quasi-Finale aus. Anders als in der Partie unmittelbar zuvor gegen Rory, zog Alex hier den Kürzeren, sicherte sich aber durch den überraschenden Sieg der Deutsch-Amerikanerin Peggy Fehily gegen Erik Roškarič aus Slowenien Rang 3. Für die deutschen Beobachter alles andere als überraschend, wenn man aber bedenkt, dass es für Alex das erste englischsprachige Turnier überhaupt war, sehr bemerkenswert. Ähnlich eindrücklich war auch der Eindruck den Erik Roškarič hinterlassen hat. Er erreichte Rang 5, obwohl er – mit Ausnahme des Warmscrabbelns am Donnerstag – noch nie live ein einziges englischsprachiges Spiel absolviert hatte. Folgerichtig gewann er den Ratings Prize für die beste Verbesserung bzw. Performance eines Newcomers (neben dem Drittplatzierten Alexander Dings).

Daneben gab es einige kleinere Sachpreise, unter anderem gestiftet vom Sponsor „Freispiel Freiburg“:

Bestes Wort (Englisch): SWANSONG Mags Treanor

Bestes Wort (Deutsch): THYRSI Raimund Dillmann

Bestes Wort gültig in beiden Sprachen: YTTRIUM Marten Bjorkman

Bestes Wort aus dem Englischen im Deutschen: GHOSTEND Andrea Hubertz

Höchste Punktzahl (Deutsch): je 158 Punkte für Claudia Aumüller und Beate Gregor

Höchste Punktzahl (Englisch): 144 Rory Kemp

Insgesamt wurden die 52 Teilnehmer umfassend betreut vom Team des Freiburger Scrabble-Treffs sowie insbesondere kulinarisch von Fabian Pötz sowie administrativ von Alexander Gast, der neben der Betreuung zweier Gruppen mit unterschiedlichen Spielplänen und Besonderheiten auch noch Zeit fand, den Kameratisch zu installieren.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, bei der man nicht ganz traurig war, dass die südbadische Sommerhitze sich sehr vornehm zurückhielt. Inwieweit eine Wiederholung für 2026 möglich ist, steht allerdings in den Sternen. Fest steht bereits, dass sie nicht wieder im Juli stattfindet. Insoweit versprachen die Veranstalter aber eine rasche Klärung.

Der Turniertross legt jetzt eine vierwöchige Pause ein, bevor die Westerwald Open vom 22. bis zum 24. August mit ihrer 19. (!) Ausgabe nach Altenkirchen in den Norden von Rheinland-Pfalz einladen.