Hinweis: Die Platzierungsspiele (Runden 12 und 13) der Liga der Champions werden NICHT über tsh dargestellt. Ihr findet die Spiele der Runde 12 hier. Die genannte Reihenfolge bestimmt NICHT den Startspieler; dier wird über Buchstabenziehen bestimmt! In Runde 13 spielen bis auf die Spiele um Platz 1 bis 4 (hier gibt es Rückspiele) in den jeweiligen Blöcken Sieger-Sieger und Verlierer-Verlierer. Zu gegebener Zeit sind die Partien von Runde 13 hier zu sehen. Beim Open-Turnier bleibt es bis Runde 13 bei der gewohnten tsh-Darstellung.
Zuvor: Am Wochenende wird Minden wieder zum Scrabble-Mekka. Für alle, die bereits am Donnerstagabend anreisen: Das Warmscrabbeln findet im Hotel Lindgart, Lindenstraße 52, 32423 Minden ab 17 Uhr statt.
Am Freitag startet dann die 7. Auflage der Liga der Champions. Bislang hat es nur Timon Boerner geschafft, dieses natürlich immer hochklassig besetzte Event zweimal zu gewinnen. In seiner Abwesenheit haben Alexander Dings und Ben Berger die Möglichkeit, mit dem Rekordsieger gleichzuziehen. Beide gehen auch als Elo-Favorit in ihre 12er-Gruppe. Doch wird ihnen der Einzug in Halbfinale gelingen? Im parallel stattfindenden Open-Turnier wird nicht in Gruppen unterteilt. Hier könnte Martin Bär zum zweiten Mal triumphieren: Johannes Naumann und Monika Weber, die auch bereits einmal das LdC-Open gewannen, sind dieses Mal für das „Main-Event“ qualifiziert.
Die Übertragung eines Spiels pro Runde ist geplant und kann hier aufgerufen werden:
Aufgrund einer privaten Terminkollision mussten die Ausrichter des Freiburger Bächle-Turniers ihr für den 16.-18.10.2026 geplantes Turnier um eine Woche verschieben. Da nun der bisherige Spielort am neuen Termin nicht zur Verfügung stand, musste auch ein neuer Spielort gefunden werden. Dies ist nunmehr gelungen und so wird im Melanchthon-Saal in Freiburg-Haslach gespielt und zwar vom 23. bis zum 25.10.2026.
Weitere Informationen zum Turnier sowie die Ausschreibung folgen in Kürze.
Die Ausrichter bitten etwaige Unannehmlichkeiten aufgrund der Verschiebung zu entschuldigen.
Robert Naumann hat die diesjährige Ausgabe des Lankwitz-Cups in Berlin gewonnen und damit als erster Thüringer überhaupt einen Turniersieg errungen.
In dem gut besetzten 16-köpfigen Feld, in dem jeder einmal gegen jeden anderen Spieler antrat, hatte er nur drei Mal das Nachsehen und landete aufgrund der besseren Differenzpunktzahl vor der punktgleichen Tatjana Beckmann. Rang 3 sicherte sich der Sieger von 2023, Nikolaus Ruzicska.
Für Robert Naumann, der erst Anfang 2025 sein erstes Turnier bestritt, war dies das erste Mal, dass er sich ganz oben platzieren konnte.
Das Turnier war der letzte Leistungstest vor den Deutschen Meisterschaften in drei Wochen im fränkischen Bayreuth (14.-17.05.). Derzeit sind 77 Personen angemeldet. Kurzfristige Anmeldungen werden noch entgegengenommen.
Am 13. April 1899, also vor 127 Jahren, wurde der Amerikaner Alfred Mosher Butts geboren – der Erfinder des Spiels Scrabble, das er in den 1930er Jahren entwickelte. Aus diesem besonderen Anlass hat der SWR den Scrabble-Club Rhein-Neckar kontaktiert, um einen Fernsehbeitrag für die regionale Nachrichtensendung SWR Aktuell zu produzieren.
Ein paar Einblicke in das Making-of: Die SWR-Redaktion meldete sich relativ kurzfristig, nur vier Tage vor der geplanten Ausstrahlung, bei uns und fragte, ob unser Club am Sonntag ein Treffen hätte. Da das reguläre Treffen im April schon am Karfreitag in Mannheim stattgefunden hatte, organisierten wir kurzfristig einen Sondertermin – diesmal in privaten Räumen, da unser übliches Spiellokal wegen Familienfeiern belegt war. So fanden sich acht Spielerinnen und Spieler zusammen, darunter unsere älteste Teilnehmerin Liane Siebeck (81 Jahre) sowie unser jüngstes Mitglied Fabian Kester (29 Jahre).
Redakteur Benjamin Böhm erschien zusammen mit seinem Kameramann und besprach mit uns kurz die geplanten Szenen für den etwa zweiminütigen Fernsehbeitrag. Da beim Scrabble naturgemäß nicht allzu viel Action herrscht, wurden zunächst ein paar Alltagsszenen nachgestellt: das Auspacken des Spielbretts, das Entnehmen der Uhr, das Auslosen der Spielpartner sowie das Ziehen der Steine aus dem Beutel.
Anschließend starteten wir an vier Brettern parallel mit dem Spiel. Ein normales Spiel war dabei jedoch kaum möglich – immer wieder mussten Spielzüge wiederholt, die Uhr erneut gedrückt oder das Brett noch einmal in Position gebracht werden. Einzelne Züge, die jedoch nicht gestellt waren, wurden später besonders gefilmt. So wurde der Anfangszug „HUHNS“ dreimal aufgenommen, einschließlich der Erklärung, dass es sich hierbei um den Genitiv handelt. Und ob der Bingo „PENNERS“ es in den Beitrag geschafft hat, wissen wir am Montagmorgen noch nicht.
Um verschiedene Perspektiven einzufangen, brachte das Team eine kleine GoPro-Kamera auf dem Spielfeld an. Und nicht selten stand die Kamera genau an der Stelle, auf die man seinen nächsten Zug platzieren wollte. Während des Spiels wurden den Teilnehmenden zudem verschiedene Fragen gestellt – etwa danach, was die Faszination des Spiels ausmacht. So sammelte das Team mindestens 20 Minuten Interviewmaterial.
Südlich von Hannover wird ab kommendem Samstag (07.03.2026) die Trefflandschaft ergänzt.
Annika Loebel lädt dann zum ersten Mal und danach jeden 1. Samstag im Monat ab 15 Uhr ins „b-west“ (Ecke Alfelder Straße/Hachmeister Straße) in die kleinste Großstadt Niedersachsens ein.
Kontakt unter annika_loebel(a)gmx.de Bitte das (a) durch das @-Zeichen ergänzen.
Ben Berger hat nach einem spannendem Endspurt die Erstausgabe des „Scrabble am Kaiserstuhl“ gewonnen und damit seinen 45. Turniersieg eingefahren.
Lange sah es allerdings nach einem Sieg für Blanca Gröbli-Canonica aus. Die Schweizerin gewann ihre ersten sechs Spiele, während Ben in Runde 3, wie bereits vor wenigen Wochen in München, Blancas Landsfrau Regula Schilling unterlegen war. Da der Freiburger aber die weiteren Partien alle für sich entscheiden konnte, kam es in Runde 7 zum „Showdown“ der beiden, die sich bereits 2009 in Hamburg bei den damaligen Fairmasters in einem Finale gegenübergestanden hatten, seinerzeit mit dem besseren Ende für Blanca. Auch diesmal sprachen die Vorzeichen eher für Blanca, da sie bis dahin 156 Differenzpunkte mehr als Ben hatte erzielen können. Ben musste daher mit einer Differenz von 78 Punkten gewinnen, um Blanca noch den Turniersieg streitig machen zu können. Und zunächst sah es nicht danach aus: Blanca konnte die Partie gleich mit dem Bingo LAUHEIT beginnen. Dann war das Glück allerdings auf Bens Seite, sodass er mit den 4 Bingos ERJAGTEN (4x), EINSENDE, UMBRECHE und RESEDEN zum turnierentscheidenden 607:320 davonziehen konnte. Für Blanca war es dennoch die beste Platzierung seit ihrem Turniersieg in Berlin 2019.
Hinter Ben und Blanca (6:1) konnte sich Raimund Dillmann noch auf Rang 3 platzieren (5:2 Siege, + 420), vor Thomas Bartsch (5:2, + 358) und Martin Bär (5:2, + 331).
Insgesamt war das Turnier, das auf eine Idee von Julian Rombach zurückging, ein voller Erfolg, gerade auch für den Freiburger Treff, der immerhin 9 der 18 Spieler stellte, davon allein drei Turniernovizen, darunter Julian. Dass jemand sein erstes offizielles Turnier gleich (mit-)ausrichtet, dürfte es seit Beginn des Turnierscrabbles im deutschsprachigen Raum nicht mehr gegeben haben. Ein großer Dank gilt auch Julians Mutter, die mit 6 (!) selbstgebackenen Hefezöpfen maßgeblich zur kulinarischen Versorgung beitrug, sowie den weiteren fleißigen Helfern des Freiburger Treffs.
Am Sonntag wurde dann noch die anvisierte Wanderung angegangen, der sich noch fünf Wackere anschlossen. Bei schönem, aber eisig kaltem Spätherbstwetter war der Blick bis zu den Vogesen und dem Feldberg möglich.
Mit dem (Vor-)Adventsscrabble kommendes Wochenende in Berlin nimmt der Reigen der novemberlichen Eintagesturniere sein Ende, bevor am Nikolauswochenende das Scrabbleturnier in Münster den Jahresschlusspunkt setzt. Die Ausrichter in Münster würden sich sehr freuen, wenn die beiden freien Plätze noch belegt werden könnten.
Theo Kardel hat zum zweiten Mal nach 2019 Sehers Scrabble-Woche gewonnen. Bereits das Vorägngerturnier, die ZEIT-Scrabble-Woche, konnte er einmal (2018) gewinnen.
Nachdem er im letzten Jahr nach überragender Vorrunde im Halbfinale den Kürzeren ziehen musste, setzte er sich dieses Mal als Zweiter der Hauptrunde zunächst im Halbfinale denkbar knapp gegen Claudia Aumüller mit 841:835 (416:370; 425:465) durch und gewann dann das Finale im Spiel mit Finaldebütantin Uta Ehlers mit 866:718 (476:305; 390:413). Uta hatte sich gegen den Vorrundenführenden Friedrich Engelke durch zwei hohe Siege 860:589 (474:290; 386:299) ins Finale gespielt.
Ihr 1000. Turnierspiel bestritt im Laufe des Turniers Inge Weiand. Ihr 1. Turnierspiel hat 2010 in Düsseldorf stattgefunden.
Heinz-Jürgen Michel hat nach 2012 und 2019 zum dritten Mal den Externsteine-Cup in Horn-Bad Meinberg im Kreis Lippe gewonnen. Bei der 13. Ausgabe gewann er nach einem Start mit drei Siegen und zwei Niederlagen sieben Spiele hintereinander, sodass er trotz einer Niederlage im abschließenden Spiel mit einer Bilanz von 10:3 Siegen und 784 Differenzpunkten ganz vorn landete. Zweiter wurde Christoph Farkas, der dem Sieg beim Bächle-Turnier im Juli einen weiteren Treppchenplatz hinzufügen konnte. Er lag am Ende bei gleicher Anzahl von Siegen 216 Punkte hinter Heinz-Jürgen. Die Schützenhilfe von Benjamin Wolff im letzten Spiel gegen Heinz-Jürgen fiel für Christoph bei Weitem nicht hoch genug aus. Benjamin konnte sich mit seinem 388:381-Sieg aber den dritten Platz sichern. Für Ihn war es nach seinem 2. Platz beim Berliner Speed-Turnier 2021 die zweite Platzierung auf dem Podium.
Heinz-Jürgens Triumph ist umso beachtlicher, da er zwischen den Spielen bei der Eingabe der Ergebnisse half. Insgesamt wurde der Externsteine-Cup seinem Ruf ein weiteres Mal gerecht: Die Organisation durch Britta Sander, Lea Gettys und Theo Kardel stellte erneut die perfekte Mischung aus Professionalität und liebevoller Hingabe dar. Das gilt auch für die Crew des Hotels Bärenstein, die die Gäste wie üblich mit freundlichem und aufmerksamem Service beglückte.
Bereits am nächsten Wochenende geht es mit der Scrabble-Radtour auf dem Rurradweg bei Düren „scrabblerisch“ weiter. Das nächste Ranglistenturnier ist dann am 11. und 12. Oktober das Berliner Speed-Turnier. Für beide Veranstaltungen gilt, dass kurzfristige Anmeldungen noch möglich sind.
Der Scrabble-Treff Freiburg und hier insbesondere Turnierneuling Julian Rombach und Veteran Ben Berger laden zum Ein-Tages-Turnier „Scrabble am Kaiserstuhl“ am 22.11.2025 nach Endingen am Kaiserstuhl ein. Endingen liegt ca. 20 km nordwestlich von Freiburg direkt an der A 5 Basel-Karlsruhe und kann mit einer sehr schönen Altstadt inmitten von Weinbergen aufwarten.
Es werden 7 Spiele am Samstag gespielt. Das Turnier geht in die Elo-Wertung ein.
Für Wanderfreunde wird für Sonntag noch eine Wanderung im Kaiserstuhl angeboten (je nach Wetter und Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ca. 3-5 Stunden).
Der 3. Bächle-Turnier ist zu Ende. Die deutsche Division gewann souverän Christoph Farkas mit einer Bilanz von 12 Siegen in 14 Spielen und einer überragenden Punktedifferenz von +1457. Am Ende unterlag er nur Patricia Mang und Nadja Dobesch und sicherte sich so seinen dritten Turniertitel nach dem Externsteine-Cup 2023 und dem Lankwitz-Cup 2024. Das Rennen um Platz 2 war etwas spannender. Vor der letzten Runde konnten sich noch Friedrich Engelke, Jörg Diersen und Nikolaus Ruzicska berechtigte Hoffnungen auf den Silberrang machen. Da alle drei ihre Partien verloren, blieb Friedrich auf Rang 2 mit 10:4 Siegen und einer Differenz von 198 Punkten. Dahinter folgten sechs Spieler mit 9:5 Siegen, zunächst auf dem 3. Platz Jörg Diersen (+682) und dahinter Nadja Dobesch (+566), Nikolaus Ruzicska (+479), Manuela Hilgenkamp (+388), Valentin Promies (+340) und Josef Esser (+181). Insbesondere die gute Leistung von Valentin Promies ist erwähnenswert, spielte er doch gerade mal sein zweites Turnier. Folgerichtig bekam er den Preis für die beste Elo-Verbesserung.
Doch diese Veranstaltung, wartete ja nicht nur mit einer deutschen, sondern auch mit einer englischen Division auf, dem „Black Forest Cup“. Wenig überraschend gewann der als Nummer 1 gesetzte Engländer Chris Vicary im zwölfköpfigen Feld, doch er bekam mehr Widerstand als erwartet, verlor er doch in den 18 Partien immerhin fünfmal. Dennoch stand sein Sieg schon vor der letzten Runde fest. Spannender war es auch hier im Kampf um Rang 2. Hier spielten Rory Kemp aus Schottland und Alexander Dings ein Quasi-Finale aus. Anders als in der Partie unmittelbar zuvor gegen Rory, zog Alex hier den Kürzeren, sicherte sich aber durch den überraschenden Sieg der Deutsch-Amerikanerin Peggy Fehily gegen Erik Roškarič aus Slowenien Rang 3. Für die deutschen Beobachter alles andere als überraschend, wenn man aber bedenkt, dass es für Alex das erste englischsprachige Turnier überhaupt war, sehr bemerkenswert. Ähnlich eindrücklich war auch der Eindruck den Erik Roškarič hinterlassen hat. Er erreichte Rang 5, obwohl er – mit Ausnahme des Warmscrabbelns am Donnerstag – noch nie live ein einziges englischsprachiges Spiel absolviert hatte. Folgerichtig gewann er den Ratings Prize für die beste Verbesserung bzw. Performance eines Newcomers (neben dem Drittplatzierten Alexander Dings).
Daneben gab es einige kleinere Sachpreise, unter anderem gestiftet vom Sponsor „Freispiel Freiburg“:
Bestes Wort (Englisch): SWANSONG Mags Treanor
Bestes Wort (Deutsch): THYRSI Raimund Dillmann
Bestes Wort gültig in beiden Sprachen: YTTRIUM Marten Bjorkman
Bestes Wort aus dem Englischen im Deutschen: GHOSTEND Andrea Hubertz
Höchste Punktzahl (Deutsch): je 158 Punkte für Claudia Aumüller und Beate Gregor
Höchste Punktzahl (Englisch): 144 Rory Kemp
Insgesamt wurden die 52 Teilnehmer umfassend betreut vom Team des Freiburger Scrabble-Treffs sowie insbesondere kulinarisch von Fabian Pötz sowie administrativ von Alexander Gast, der neben der Betreuung zweier Gruppen mit unterschiedlichen Spielplänen und Besonderheiten auch noch Zeit fand, den Kameratisch zu installieren.
Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, bei der man nicht ganz traurig war, dass die südbadische Sommerhitze sich sehr vornehm zurückhielt. Inwieweit eine Wiederholung für 2026 möglich ist, steht allerdings in den Sternen. Fest steht bereits, dass sie nicht wieder im Juli stattfindet. Insoweit versprachen die Veranstalter aber eine rasche Klärung.
Der Turniertross legt jetzt eine vierwöchige Pause ein, bevor die Westerwald Open vom 22. bis zum 24. August mit ihrer 19. (!) Ausgabe nach Altenkirchen in den Norden von Rheinland-Pfalz einladen.