Kategorie Archive: Turniere

Scrabble-Highlight in 2018:
Deutsches Rahmenturnier bei der Scrabble-WM

5. Juni 2018

Eine gute wie seltene Gelegenheit, die weltumfassende Gemeinschaft der Scrabble-Spieler kennenzulernen, bietet die diesjährige Scrabble-WM in Torquay / GB. Sie läuft vom 20. bis zum 28.10.18, wir organisieren dort an zwei Tagen (26./27.10.) wieder ein deutsches Rahmenturnier. Die deutschsprachige Ausschreibung und die Voranmeldeliste findet ihr hier.

Die Mindestteilnehmerzahl bei den Voranmeldungen ist erreicht. Turnierleitung und Schiedsrichter sind bereits namentlich benannt.

Durch die günstigen Preise für den Zug / Fernbus und preiswerte Zimmer in der Nachsaison ist das „Abenteuer Weltmeisterschaft“ an einem sehr malerischen Flecken der englischen Kanalküste auch für schmale Geldbeutel finanzierbar. Entsprechende Links in der Ausschreibung.

Sei ein Teil dieses Scrabble-Abenteuers und melde Dich an!

Stefan Merx steht per E-Mail für weitere Auskünfte und die Voranmeldung zur Verfügung. Die verbindliche Anmeldung über die Website des Veranstalters muss spätestens im September erfolgen.

Ein Brett auf Norwegisch – 2016 in Lille

Scrabble-Radltour startet am 31.05.18

30. Mai 2018

Mal was Neues: Bevor man sich abends an zwei Turnierpartien setzt, wird vorher fleißig gestrampelt: Bei der Scrabble-Radltour im Zeitraum 31.05. bis 03.06.18 stehen bei den drei Etappen jeweils 40 bis 70 Kilometer auf dem Programm.

Start ist in Treuchtlingen, Zwischenstationen sind Kipfenberg und Kelheim. Am Sonntag geht es von Regensburg zurück. Dazwischen ein auf drei Abende verteiltes Turnier (6 Runden Schweizer System), gutes Essen und viel Spaß an unserem Spiel.

Das Turnier wird nicht für die Elo-Rangliste ausgewertet, verdient aber trotzdem Aufmerksamkeit. Immerhin spielt und radelt Ben Berger als Deutscher Meister ebenso mit wie Top-10-Spieler Theo Kardel. Ein Spieler – Adolf Bär – absolviert sein erstes Turnier.

Ihr könnt das Geschehen wie üblich verfolgen:

DM in Stuttgart: Spannend, bewegt und mit logischem Sieger

15. Mai 2018

von Hans Trachsel

Dank der ausgezeichneten aktuellen Berichterstattung von Wolfram Inngauer und dem trotz kleiner Irrtümer höchst lesenswerten Bericht in den Stuttgarter Nachrichten kann es hier nur noch darum gehen, ein paar Anmerkungen zu dieser „Deutschen Meisterschaft des Aufbruchs“ zu machen. Der Sieger ist zwar der grosse Favorit, die Finalpaarung zwischen der Nummer 1 und 2 der Elo-Liste ist ebenfalls nur logisch, dennoch gab es viele erfreuliche Novitäten.

Zuallererst überraschte die grosse Zahl an jungen Mitspielenden. Das ist bemerkenswerterweise ebenfalls zu einem guten Teil ein Verdienst der beiden Finalisten. Ben nahm vor ein paar Jahren den verheissungsvollen Timon unter seine Fittiche. Der erfüllte und übertraf die Erwartungen, wurde gar Champion und die Nummer eins und somit eine „Gefahr“ für Ben. Doch Fairness und Sportsgeist  leiden darunter nicht, im Gegenteil. Und somit dürfen wir feststellen: Rund ein Dutzend junge Leute haben in Stuttgart mitgespielt, bravourös gekämpft, das Bild auch optisch aufgehellt und sich sympathisch und ohne Allüren eingefügt. Um die Zukunft des Turnierscrabbelns muss uns nicht bange sein, die Jungen fordern schon jetzt alle und werden es noch mehr tun.

Die Art wie das Finale inszeniert wurde, hat mir sehr gefallen und fand zurecht viel Anerkennung. Im Moment scheint es utopisch, doch so könnte sich die Scrabbleszene auch einem grossen Publikum präsentieren. Im Schach klappt das ja auch. Die Kommentare waren erhellend und gaben Einblicke in die von raffinierter Taktik geprägte Gedankenwelt von Spitzenspieler(inne)n.

Ein Vorschlag

Eigentlich ist es verrückt: Es gibt nun nach 9 DM’s bereits zwei Leute, die diesen Anlass dreimal gewonnen haben: Ulla und Ben. Erstaunlich, weil doch das Buchstabenglück eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Aber mit überdurchschnittlichem Können bahnt man sich eben doch immer wieder den Weg nach oben.

Wäre es angesichts solcher Überlegenheit nicht diskussionswürdig, zwei Kategorien zu schaffen? Nicht um das grosse Mittelfeld an ausgezeichneten Spielern herabzusetzen, im Gegenteil. Es böte einen Ansporn, alles zu versuchen, um in die oberste Liga aufzusteigen. Die Champions League ist da zwar bereits ein gelungener Anfang. Doch Turniere, bei denen man um den Aufstieg in die oberste Klasse kämpfen könnte, wären sicher eine spannende Sache und ein zusätzlicher Motivator.

Dabei möchte ich realistisch bleiben und allen, die schon jetzt in der Organisation unter Opferung von viel Zeit und Kraft mitwirken, mehr als ein Kränzchen winden. Dank ihnen profitieren alle von einem Regelwerk, das nicht von abgehobenen Funktionären manipuliert wird, sondern von aktiven Mitstreitern, die den Turnieralltag bestens kennen. Eine Neuordnung im skizzierten Sinn würde natürlich viel zusätzliche Arbeit bescheren.

Wer mehr wissen will über die eben gespielte DM findet im Netz alles, was das Scrabbleherz begehrt. Und ganz viele erstaunliche Ergebnisse. Auch diese ausgezeichnete Dokumentation ist ein Verdienst ehrenamtlichen Helferwillens. Unser Spiel lebt und gedeiht – dank allen, die sich trauen, es auch wettkampfmässig zu betreiben.

 

DM 2018: Nachbearbeitung

14. Mai 2018

Wer die Finalspiele nicht mitverfolgt hat oder sie gerne noch einmal Schritt für Schritt erleben möchte, hat in der Durchklick-Variante nun auch diese Möglichkeit, bei der die Quackle-Analyse gleich mit angezeigt wird (sofern der Mauszeiger an der entsprechenden Stelle ist).

Auch die Presse berichtet:

Ben Berger holte sich nicht nur den Meistertitel zurück, sondern auch die Spitze der Elo-Rangliste.
Auch die „Hall of Fame – Rekorde“ hat einige neue Einträge: Gleich viermal wurde die 600er-Marke übertroffen, dreimal wurde die Punktesumme 1000 übertoffen. Der Punkteschnitt war trotz einiger Neulinge und Spielern mit noch wenig Turniererfahrung noch etwas höher als bei der letzten DM, außer den Liga-der-Champions-Turnier kann nur der Wolpertinger Cup 2017 einen höheren Punkteschnitt bieten.

Hinweis: Noch sind nicht alle Aktualisierungen erfolgt – insbesondere die Spieler-Historie muss noch gefüllt werden.

Deutsche Meisterschaft – aktuelle Meldungen

13. Mai 2018

Abschlusstabelle 

Sonntag, 13. Mai – Finaltag

13:45 h

Siegerehrung: Präsident Sebastian Herzog bedankt sich zuerst bei den drei Organisatorinnen vor Ort für die mustergültige Ausrichtung der Meisterschaft.

Dank an die Stuttgarter Organisatorinnen: (v.l.) Präsident Sebastian Herzog, Betti Disselkamp, Susanne Rabente, Sabine Becker

Dann erhalten die 10 erstplatzierten Spielerinnen und Spieler Urkunden, die ersten drei ihren zusätzlichen Preis.

So sehen Sieger aus: (v.l.) Timon Boerner, Ben Berger, Uschi Müller.

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9. Deutsche Meisterschaft

7. Mai 2018

In wenigen Tagen ist es wieder so weit: Zahlreiche deutschsprachige Scrabbler kommen zusammen, um auszuspielen, wer sich für ein Jahr Deutsche Meisterin oder Deutscher Meister nennen darf. Traditionell geht es in einem Jahr mit gerader Jahreszahl an einen neuen Spielort, das Werkhaus Feuerbach in Stuttgart wird Nachfolger der bisherigen Austragungsstätten in Bad Kissingen, Nienburg, Detmold und Düsseldorf.

Unter den aktuell gemeldeten 66 Teilnehmern befinden sich fast alle bisherigen Titelträger: Rekordmeisterin Ulla Trappe (2010, 2012, 2015), der zuletzt in geraden Jahren dominierende Ben Berger (2014, 2016), Uschi Müller (2013) sowie Stefan Merx (2017); lediglich Maria Feige, Meisterin 2011, muss diesmal passen.
Hinzu kommen der Elo-Ranglisten-Führende Timon Boerner, der „ewige DM-Finalist“ Theo Kardel (2012, 2015, 2017), Präsident und Externsteine-Sieger Sebastian Herzog – allesamt zur „Top 5“ der Rangliste gehörend.

Und damit sind noch lange nicht alle Titelkandidatinnen und -kandidaten genannt, auch Österreich und die Schweiz schicken natürlich wieder die besten Kräfte.
Besonderes Augenmerk ziehen auch vier Turnierdebütanten auf sich. Können sie auf Anhieb in vordere Regionen vordringen?
Eine Premiere ist das Turnier auch für die Vor-Ort-Organisatorinnen Susanne Rabente, Betti Disselkamp und Sabine Becker. Ihnen und allen Starterinnen und Startern wünschen wir ein rundum gelungenes Turnier, wenn auch naturgemäß nicht jeder mit positiver Bilanz abschneiden kann.

Die Finalspiele am Sonntag werden an dieser Stelle natürlich wieder in der gewohnten Form übertragen.

Noch ein Mini: Premiere in Oberfranken

19. April 2018

Nur eine Woche nach dem MV-Mini steht erneut ein 6-Runden-Turnier im Terminkalender. Der „Scrabble-Grand-Prix Oberfranken“ wird erstmals ausgetragen. Bei 12 Anmeldungen gilt das Motto „klein, aber fein“!

Aktuell:

Wir gratulieren Wolfram Inngauer zu Platz 1!

Das von Johannes Naumann organisierte erste Oberfranken-Grandprix Schwarzenbach war ein gelungener Auftakt für ein sich hoffentlich etablierendes Turnier. Ein sehr nettes Spiellokal mit guter Küche vor dem Hintergrund des Fichtelgebirges war ein schöner Rahmen. Das durch kurzfristige Absagen dezimierte Teilnehmerfeld reiste quer durch die Republik, scrabbelte sich Freitag warm und genoss auch den Frühsommerabend am Samstag.

Das Spielergebnis – 6 Runden Schweizer System bei 9 Teilnehmer/-innen – brachte einen eindeutigen Sieger: Wolfram Inngauer gewann alle 6 Partien, zog dabei aber auch 9 Blankos. Martina Wedel aus dem Fläming wurde Zweite vor Gastgeber Johannes Naumann. Den Preis für das wertvollste Wort – QUESEST für 108 Punkte – gewann Daniel Mutter aus Freiburg. Den ebenfalls ausgelobten Preis für den niedrigsten Sieg gewann Ulla Biederer mit 367 Zählern.

Die Teilnehmer des Oberfranken-Grand-Prix: (v.l.) Martina Wedel, Claudia Mansfeldt, Daniel Mutter, Inessa Hellwig-Fabian, Hannes Dworak, Gabriele Seifert, Ulrike Biederer, Wolfram Inngauer, Johannes Naumann.

MV-Mini: Erfolg für den Kassenwart

17. April 2018

Bei der Mitgliederversammlung konnte Kassenwart Eckhard Brekenkamp einen gesunden Kassenstand vermelden und eine erfolgreiche Wiederwahl verbuchen, beim anschließenden Mini-Turnier gelang ihm dann zum ersten mal ein Turniersieg! Bislang war der Halbfinaleinzug bei seinem Turnierdebüt 2007 in Düsseldorf noch immer sein bestes Ergebnis.

Vor der letzten Runde hatte mit Milo Classen ein anderer Überraschungskandidat als einzig Ungeschlagener noch vorne gelegen – er hatte zuvor zwei Turnierteilnahmen (jeweils in Hamburg) mit Ergebnissen im mittleren Bereich. Nun musste er sich in der entscheidenden Partie dem Turniersieger mit mageren 7 Punkten geschlagen geben.

Und so wurde er noch von Ben Berger überholt, der das Turnier spektakulär begonnen hatte – im Duell zweier neuer „Vizes“ unterlag er Jutta Wittmann mit mehr als 200 Punkten Differenz. War auf der Versammlung zuvor noch ein diskutiertes Thema, dass Freilose bei der derzeitigen Regelung die starken Spieler doch fast immer verschonen, so zeigte sich hier, dass es auch den Top-Gesetzten einmal „erwischen“ kann – die Startniederlage hatte Ben auf den letzten Platz gespült. Eine weitere Niederlage erlaubte er sich nicht mehr – und schaffte auch einen Sieg, der fast punktgenau seine Startniederlage ausmerzte; so reichte es noch für Platz 2.

Die Idee, die Anreise zur Mitgliederversammlung durch ein kleines Turnier attraktiver zu machen, hat sich vollends bewährt – nicht unbedingt für die Vereinskasse, aber in jedem Fall für den Kassenwart!

SDeV-Mitgliederversammlung mit Mini-Turnier

12. April 2018

Erstmals wird in diesem Jahr die Mitgliederversammlung von „Scrabble Deutschland e. V.“ mit einem kleinen Turnier garniert: Drei Runden werden im Anschluss an die Sitzung, drei weitere am Sonntag gespielt. Derzeit stehen 23 Namen auf der Teilnehmerliste; auch für die Versammlung ist also eine gesteigerte Teilnehmerzahl zu erwarten.

Aktuell: Wir gratulieren unserem Vereinsschatzmeister Eckhard Brekenkamp (Bildmitte) ganz herzlich zu seinem ersten Turniersieg! In der 6. und letzten Runde ging es für ihn und Milo Classen (rechts im Bild) um Platz 1, und Eckhard konnte sich mit nur 7 Punkten Differenz durchsetzen. Milo, auch ein Erstling auf dem Siegertreppchen, wurde letztlich von Ben Berger (links im Bild) auf Platz 3 verwiesen, weil dieser die besseren Differenzpunkte erspielt hatte. Unsere Glückwünsche auch an Ben und Milo!

German Open am Wochenende

5. April 2018

Berlin erwartet am Wochenende Scrabblerinnen und Scrabbler aus aller Welt. Sie spielen bei den German Open in englischer Sprache um den Turniersieg. Der Zeitplan sowie weitere Informationen sind dem Flyer zum Turnier zu entnehmen.
Schon am Freitag (ab 16 Uhr) wird ein kleines „Early-Bird“-Turnier für diejenigen angeboten, die bereits vor Ort sind.

Nach Tag 1 (9 von 15 Runden sind gespielt) führt Favorit David Webb (England) vor seinem sieggleichen Landsmann Neil Rowley. Aus dem deutschsprachigen Sprachraum erzielte Pam Morris (Österreich) mit 5:4 bislang die beste Bilanz; ein Deutschland-Quartett aus Liz Coles, Peggy Fehily, Mags Treanor und Darryl Hentley folgt mit jeweils 4:5.

Endstand: David Webb bringt seine Führung ins Ziel und bestätigt damit seine „Setzposition“ 1. Pam Morris endet auf Platz 18 (8:7); auch unter den deutschen Teilnehmer(inne)n passen die Ergebnisse zu den Erwartungen: Genau die beiden der B-Klasse zugeordneten Spielerinnen Peggy Fehily und Brigitte Brath erreichen als beste Vertreterinnen des Gastgeberlands eine Bilanz von 7:8 (Plätze 24 und 25).