Kategorie Archive: Turniere

Syke: Alles Müller, oder was?

5. November 2017

Das Motto des Turniers (siehe Überschrift) stand schon vor der letzten Runde fest. Müller gegen Müller um Platz 1. Im direkten Aufeinandertreffen setze sich Manuel gegen Uschi durch (wie schon in Runde 2) und darf somit zum ersten Mal einen Turniersieg feiern!
Wir gratulieren sehr herzlich, natürlich auch der Zweiten Uschi und Maria Feige auf Platz 3!

Die Syker Kreiszeitung war diesmal blitzschnell, der Bericht zum Turnier ist bereits online:

Syke: Wer macht’s diesmal?

31. Oktober 2017

Es geht Schlag auf Schlag. Kaum ist das ZEIT-Turnier vorbei, steht der nächste Klassiker vor der Tür. Nach einer schöpferischen Pause 2016 meldet sich der Traditionsaustragungsort Syke am kommenden Wochenende zurück. Wer hat diesmal die Nase vorn?

Als Titelverteidigerin geht Regula Schilling ins Rennen, die als einzige bereits zweimal ganz oben auf dem Syker Treppchen stand. Überhaupt ist dort ein gutes Pflaster für Schweizerinnen, denn dank des Sieges von Blanca Gröbli-Canonica 2012 gingen drei der vier letzten Titel ins Nachbarland.
Einzige weitere frühere Titelträgerin im diesjährigen Feld ist Claudia Aumüller.

Für Männer war in Syke schon seit 2010 nichts mehr zu holen.
Die drei in der Elo-Rangliste am besten platzierten Mitspieler haben allerdings noch keinen Syke-Sieg vorzuweisen: Uschi Müller, Liesbeth Schön und Friedrich Engelke wären demnach die Favoriten.

Spannung ist also in besonderem Maße garantiert; wir werden berichten.

ZEIT-Turnier: Nacharbeiten

31. Oktober 2017

Die Elo-Rangliste wurde inzwischen aktualisiert.

Auch die Durchklickversionen der Halbfinal- und Finalspiele werden nach und nach ergänzt. Die beiden noch fehlenden Partien kommen (hoffentlich) im Laufe des heutigen Tages hinzu.

Zu finden sind die Links auf der Turnierseite direkt unterhalb der K.-o.-Runden-Ergebnisse.

ZEIT: Finalrunde

28. Oktober 2017

Heute wurden die Finalspiele des ZEIT-Turniers ausgetragen.
Aus zwei hochspannenden Partien ging Ingrid Nöth aus Bischberg mit knappen 14 Punkten Vorsprung gegenüber Titelverteidiger Friedrich Engelke als Siegerin hervor. Herzlichen Glückwunsch!!

Für Ingrid ist es nach einigen tollen Platzierungen (u.a. Platz 3 bei der DM 2010 und beim ZEIT-Turnier 2015 sowie Platz 2 bei der diesjährigen Liga der Champions) der erste Eintrag in die Hall of Fame der Turniersieger.

Vorher (1x) und nachher (2x):

Der in der Vorrunde überragende Theo Kardel hatte das Endspiel hauchdünn mit einem einzigen Punkt Rückstand auf Friedrich nach zwei Partien verpasst.
Auch Ingrid stellte bei ihrem Erfolg gegen Nadja Dobesch die Vorrundenreihenfolge auf den Kopf; ihr großer Vorsprung aus Spiel 1 wurde durch eine Niederlage in der zweiten Partie zwar reduziert, reichte aber für den Gesamtsieg.

Wir danken Theo und allen, die mitgeholfen haben, für die gelungene Live-Übertragung der finalen Partien.

Zeit fürs ZEIT-Turnier

21. Oktober 2017

An diesem Wochenende kommen 42 Scrabblerinnen und Scrabbler zusammen, um ab Montag in 20 Runden die diesjährigen Halbfinalisten des ZEIT-Turniers zu ermitteln. Halbfinale (am Freitag-Nachmittag) und Finale (am Samstag) werden jeweils in Doppelspielen bestritten.
Kann Friedrich Engelke seinen Titel verteidigen? Oder kann seine Finalgegnerin vom letzten Jahr nach 2014 Nadja Dobesch erneut den Thron erklimmen?

Weitere ehemalige „Championessen“ (ungültig!) sind am Start: Rekordsiegerin Claudia Aumüller (3x) ebenso wie Blanca Gröbli-Canonica (2x) und Anna Elisabeth Grabbe.

Im Teilnehmerfeld befinden sich traditionell auch zahlreiche Turnierneulinge, zumeist Gewinner des ZEIT-Scrabble-Sommers. In diesem Jahr ist das ZEIT-Turnier für acht Spieler/-innen der Start in eine hoffentlich längere Turnierlaufbahn.

Wir werden hier wie üblich aktuell berichten – mit dem Höhepunkt in Form der Liveübertragung der Finalspiele am kommenden Samstag.

Aktuell:

  • Nach Tag 1 (5 Spiele) ist allein der Deutsche Vizemeister Theo Kardel noch ungeschlagen; aber das Feld ist natürlich noch eng zusammen – weitere Favoriten sind in Lauerstellung.
  • An Tag 2 verteidigt Theo trotz einer Niederlage die Spitzenposition. Zur Vorrundenhalbzeit führt er mit einem Sieg Vorsprung gegenüber Nadja Dobesch. Das Rennen um die Halbfinalplätze ist erwartungsgemäß eng.
  • Nur 2 Runden am Mittwoch, dennoch können die Theo (11:1) und Nadja (10:2) ein wenig absetzen; denn die engsten Verfolger patzen und haben nun allesamt mindestens 4 Minuspunkte auf dem Konto.
  • Nach 17 Spielen hat sich Theo (15:2) bereits für das Halbfinale qualifiziert, auch Nadja (13:4) hat allerbeste Karten. Gut sieht es zudem für die derzeit auf 3 und 4 liegenden Ingrid Nöth und Friedrich Engelke (je 12:5), da lediglich Doris Methner (11:6) in unmittelbarer Schlagdistanz lauert. Alle anderen benötigen schon deutliche Ausrutscher der vorne Platzierten.

DM 2018 in Stuttgart

18. Oktober 2017

Die nächste Scrabble-DM wird am Himmelfahrtswochenende in Stuttgart stattfinden, sodass die südlich wohnenden Spieler und Spielerinnen auch mal in den Genuss einer kurzen Anreise kommen. Auch für alle anderen ist der Spielort in der Schwabenmetropole sicher nicht schwer zu erreichen und eine Reise wert.

Herzlichen Dank an die Organisatorinnen vor Ort. Susanne Rabente hatte die Idee zur Location und wurde tatkräftig von Sabine Becker und Betti Disselkamp unterstützt.

Wir freuen uns auf ein großes Turnier im Süden.

Ausschreibung

Rosenheim: Wer macht das Rennen?

27. September 2017

Auch in diesem Jahr gibt es in Rosenheim den Doppelpack: Nach dem Wochenendturnier folgt nun zur Wiesnzeit das über sechs Runden ausgetragene „Oktoberfestturnier“. Am Samstag ist es so weit! Im 20-köpfigen Teilnehmerfeld stehen mit Rosenheim-Cup-Siegerin Nadja Dobesch, Ulla Trappe und Michael Stolberg Spielerinnen und Spieler aus dem vorderen Bereich der Rangliste ebenso wie Turnierneulinge oder Spieler/-innen mit noch wenig Turniererfahrung.
Ihnen allen wünschen wir viel Spaß!

Titelverteidiger Johannes Naumann fehlt allerdings – er hat zur Zeit wahrlich Besseres zu tun.
Wir werden wie immer aktuell berichten.

Aktuell: Nadja gewinnt nach dem Rosenheim Cup 2017 auch den Ein-Tages-Ableger „Oktoberfestturnier“. Im entscheidenden Spiel gegen Ulla setzte sie sich mit 14 Pünktchen Vorsprung durch. Gleiche Siegzahl (5:1) wie Nadja weist Agnes Ehrlich auf, die damit den „Silberrang“ belegt.

9. SCRABBINALE Berlin 2017: Uschi Müller innerhalb eines Monats zum zweiten Turniersieg

22. September 2017

von Friedrich Engelke

Haben die Räumlichkeiten des bekannten Austragungsortes Hotel Dietrich-Bonhoeffer-Haus in diesem Jahr bereits die Liga der Champions im Sommer gesehen, sind erneut die nahezu doppelte Anzahl von Wortakrobaten zusammengekommen, um sich von der „Aumüllerschen Organisation“ (so der Autor damals) verwöhnen zu lassen. Claudia beginnt die Siegerehrung daher zunächst mit ihrem Bruder Michael, der für die reibungslose Auswertung im Hintergrund sorgt, für Unterlegene ein tröstliches Wort hat und seinen trockenen Humor aufblitzen lässt. Ulrike und Migu runden dieses eingespielte Team ab. Kein Wunder, dass alle Teilnehmenden voll des Lobes sind und sicher zum Jubiläum im nächsten Jahr wiederkommen wollen. Bis auf eine möchten sicher alle dann ein oder auch mehr Plätzchen vorne landen, näher also dem Platz an der Sonne.

Eine – das ist sie strahlende Siegerin des Turniers – Uschi, die sich damit innerhalb kürzester Zeit einen weiteren Turniersieg sichert: Auf den Höhen des Westerwaldes vor vier Wochen bereits siegreich, trumpft sie im September erneut auf. Dabei sieht es zu Beginn gar nicht danach aus. Am Ende des ersten Tages mit negativer Bilanz auf dem Platz 25 „führt“ sie – allerdings den negativ stehenden Teil des Feldes – an. An der Spitze wie gewohnt Ben mit weißer Weste und einer Bilanz von +466 Differenzpunkten, scheinbar auf bestem Wege zum ersten Turniersieges dieses Jahres und auf den Spuren des letzten Jahres.

Doch der zweite Tag bringt entscheidende Wenden: Uschi siegt in allen Partien und auch der Sonntag kennt nur noch die Siegreiche: 10 Siege in Folge lässt sie dem schwachen Start folgen und +1165 Differenzpunkte geben die Dominanz auf dem Brett wieder.
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Berlin 2017, zum Dritten

10. September 2017

Zum dritten Mal in diesem Jahr steht am folgenden Wochenende Berlin im Fokus des Scrabble-Interesses. Nach den German Open (auf Englisch) und der Liga der Champions kommt zur Scrabbinale nun traditionell das große deutschsprachige Feld in die Hauptstadt. Ben Berger und Johann-Georg Dengel (im Vorjahr auf den Plätzen 1 und 2) haben die gesamte diesjährige „Berlin-Dosis“ mitgenommen und komplettieren ihren „Hattrick“. Zum Favoritenkreis gehört auch Uschi Müller als frischgebackene Siegerin der Westerwald Open. Die Schweiz ist ebenso vertreten wie die bekanntermaßen starken Berliner(/-innen).

Besonders erfreulich sind zudem fünf Turnierneulinge in der Meldeliste; hätte der Duden nach der „Gästin“ auch die „Neulingin“ schon aufgenommen, wäre es hier verwendet worden, denn alle Erstteilnehmer sind weiblich. Hinzu kommen drei Scrabbler(/-innen), die ihr zweites Turnier bestreiten.

Wir werden an dieser Stelle wie gewoht berichten. Kann Ben Berger seinen Sieg vom Vorjahr (mit 3 Spielen Vorsprung) wiederholen und damit endlich seinen ersten Turniersieg im Jahr 2017 feiern und vielleicht auch die Spitzenposition in der Rangliste zurückerobern? Spannung ist garantiert.

Aktuell: Wir gratulieren Uschi Müller zum zweiten Turniererfolg in unmittelbarer Folge! Nach ihrem Erfolg bei den Westerwald Open gewann sie nun auch bei der Scrabbinale – herzlichen Glückwunsch!

WW Open: Uschi im Glück

29. August 2017

Unter das Motto „Glück“ hatten die Veranstalter das diesjährige Turnier im Westerwald gestellt und so wurde jede Runde mit einem Spruch/Zitat zum Thema eingeläutet.

Besonders glücklich konnte nach Abschluss des Turniers Uschi Müller sein, denn nahezu stolperfrei ging sie durch das Turnier und musste in Runde 10 ihre einzige Niederlage einstecken, als auch ihre ärgsten Verfolger bereits zweimal als Verlierer vom Tisch gegangen waren.

Nur Mitveranstalter Friedrich Engelke konnte da einigermaßen mithalten, aber auch für ihn waren bei einem Siegpunkt und über 400 Differenzpunkten Rückstand bereits vor der letzten Runde die Turniersieg-Chancen auf ein theoretisches Minimum gesunken.
Für Aufsehen sorgte bei seinem Turnierdebüt der Jüngste im Feld, Alexander Dings. Gleich in seinem zweiten Spiel gelang ein Unentschieden gegen Manuela Hilgenkamp; das 492:489 in Spiel 4 gegen Stefan Merx trug einen weiteren Teil zum 420-Punkte-Schnitt und Platz 5 bei – der stärkste Einstieg seit Michael Stolberg 2014.

Auch wenn das Turnier nicht für die höchsten Durchschnittspunktzahlen herhalten kann, ist ein Eintrag in die Rekordbücher gelungen: Jörg Diersen und Karin Krämer trennten sich mit 483:483 und erzielten damit das höchstpunktige Unentschieden der SDeV-Turniergeschichte.
Gute Stimmung sorgte für Glück auch außerhalb der Turnierpartien, so etwa beim traditionellen „Geschlechterwettkampf“ am großen Brett. Diemal hatten die Herren der Schöpfung die Nase vorn, nicht zuletzt da ihr Phoney *ANHIEVTEN unentdeckt geblieben war – welch ein Glück!