Kategorie Archive: Turniere

Mai 2019: Erstmals zwei Turniere gleichzeitig

24. September 2018

Wir freuen uns, dass unser Vereinsleben durch neue Veranstalter um attraktive Spielmöglichkeiten erweitert wird.

Erstmals stehen wir vor der Situation, dass zwei Mehrtagesturniere – Hamburg und Schwarzenbach – für denselben Termin im Mai 2019 geplant und die Vorbereitungen jeweils so weit gediehen sind, dass eine Intervention des Vorstands den Ausfall eines der beiden Turniere bedeuten würde. Trotz Bedenken stimmen wir deshalb beiden Veranstaltungen zu und hoffen, dass sich für diese Turniere wie auch die Deutsche Meisterschaft knapp vier Wochen später genügend Teilnehmer finden.

Wir werden uns für die Zukunft bemühen, hier noch langfristiger zu koordinieren.

Sebastian Herzog im Namen des Vorstands

Scrabbinale in Berliner Hand

23. September 2018

Die Lokalmatadoren setzen sich in Berlin durch: Mit ihrem ersten Turniersieg seit 2011 (Wien) erklimmt Ulrike Brodkorb die Spitze des Treppchens – nach 2010 der zweite Gewinn ihres Heimturniers. Mit der gleichen Siegbilanz (10:3), aber deutlich schlechterer Differenz, sorgt Josef Esser dafür, dass auch der 2. Platz in Berliner Händen bleibt. Er führt damit das Männer-Sextett an, das Ulrike im Nacken saß und die Plätze 2 bis 7 belegt. Auf Platz 3 landete Ben Berger, der nach einem 6:0-Start mit über 450 Punkten in jeder Partie diese Marke in den weiteren 7 Spielen kein einziges Mal mehr erreichte und mit einer 9:4-Bilanz abschloss.
Historisches gelang auch Thomas Spira mit 703 Punkten in Runde 7 gegen Roberta Levai. Es war erst die dritte 700er-Partie in der Geschichte der SDeV-Turniere.

Berlin: Jubiläum mit Fortsetzung

20. September 2018

Mit der „Scrabbinale“ erreicht – nach Westerwald Open, Düsseldorf Masters (die DM in Düsseldorf hinzugerechnet) und den Hamburger Fairmasters – ein weiteres Turnier die 10er-Marke in 10 aufeinanderfolgenden Jahren. Das Besondere am Berliner Turnier ist, dass es – anders als die anderen genannten – stest an derselben Austragungsstätte stattfand. Das Hotel Dietrich Bonhoeffer ist also die Rekordaustragungsstätte für SDeV-Scrabbleturniere.

Umso erfreulicher ist die Nachricht, dass das 10. Turnier dort nicht das letzte sein wird. Der Austragungsort (und damit ggf. auch die Scrabbinale) hatte durchaus auf der Kippe gestanden, doch inzwischen steht fest, dass es 2019 an gleicher Stelle weitergeht.

Für ein starkes Teilnehmerfeld sorgt allein schon das – ebenfalls von Beginn an unveränderte – Gastgebertrio Claudia Aumüller, Ulrike Brodkorb und Jürgen Miguletz.
Die Top 5 der Favoriten laut Elo-Rangliste ist – in Abwesenheit von Titelverteidigerin Uschi Müller – ausnahmsweise rein männlich besetzt: Ben Berger, Sebastian Herzog, Joser Esser, Manuel Müller und Friedrich Engelke. Doch direkt dahinter folgt ein internationales Damen-Trio: Roberta Levai (Österreich), Regula Schilling und Blanca Gröbli-Canonica (Schweiz). Auch die relativen Newcomer (noch unter 100 Turnierspiele) Thomas Spira und Martina Wedel haben schon Stockerl-Plätze erreicht, sich also unter der ersten Drei eines Turniers platzieren können.

An Spannung wird es also nicht mangeln – wir werden berichten.

Deutscher Erfolg bei den Niagara-Fällen

12. August 2018

Nicht nur im Westerwald wurde in den vergangenen Tagen gescrabbelt, sondern auch an einem anderen schönen Ort, bei den Niagara-Fällen (kanadische Seite). Wir gratulieren Brigitte Brath, die dort den Sieg in der E-Kategorie nur um 25 Differenzpunkte verpasste – und somit (ebenso wie Nigel Richards in der A-Kategorie) den 2. Platz belegte. Herzlichen Glückwunsch! Die Tabelle findet ihr hier.

WW-Open: Liveticker

10. August 2018

Sonntag 12.08.
Nachtrag
Unbemerkt vom Ticker-Redakteur gab es schon in der 1. Runde ein Spiel, das der hier erwähnten Partie zwischen Jörg und Stefan vom Ergebnis ziemlich ähnlich und in einer „Wertung“ noch überlegen war: Patrice Nardin erzielte gar 499 Punkte, ohne damit zu gewinnen – sein gegenüber Werner Ellenberger trug 511 Punkte zu diesem 1000er-Spiel bei.

12:55 Uhr
Ulrike verliert knapp; so bleibt Uschi auf dem Treppchen und setzt ihre Platz-3-Serie in 2018 fort. Als „Wort des Turniers“ wurde Günter Krämers HRYWNI ausgezeichnet – da ist es schon schwierig genug, diese Pluralform der ehemaligen ukrainischen Währung im Duden zu finden. Von „Hrywnja“ wird man zu „Griwna“ verwiesen – und wenn man dort genau liest, findet man die gelegte Form. Siegerin der Scrabble-Expertenquiz vom Samstag wurde in einer die Elozahl berücksichtigenden Wertung Dagmar Jung.

12:37 Uhr
Jörgs Hoffnung erfüllte sich. Ein deulicher Sieg gegen Dietlind, während Ben viel knapper gegen Friedrich siegte. Herzlichen Glückwunsch zum Turniersieg an Jörg Diersen – und zu Platz 2 an Ben Berger. Das Rennen um Platz 3 ist noch nicht entschieden. Kann Ulrike Aka gegen Martin Bär gewinnen (aktueller Spielstand: 312:311) und Uschi Müller noch überflügeln?

11:30 Uhr
Die Hoffnung stirbt zuletzt … aber sie stirbt (bzw. wird in der Schlussrunde sterben)! Zumindest für einen der beiden Spieler an der Spitze. Ben und Jörg siegen, in der Differenzwertung zieht Jörg an seinem Konkurrenten aber wieder vorbei. Zwiscvhen den beiden wird es sich entscheiden – Uschi lauert zwar mit einem Sieg Rückstand, hat aber deutlich schlechtere Differenzpunkte.

10:00 Uhr
130 Punkte Vorsprung, dann 124 Punkte Rückstand, Gleichstand vor dem letzten Zug – in einer dramatischen Partie mit 7 Bingos und über 1000 Punkten holt Spitzenreiter Jörg gegen Stefan seinen 9. Sieg, wird aber dennoch von Ben überholt, der gegen Rosmarie zeitgleich 602 Punkte holte. Uschi lässt derweil Federn gegen Friedrich.

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Der Westerwald und die „wilde 13“

9. August 2018

Das älteste noch bestehende Wochenendturnier öffnet am Wochenende seine Pforten. Zum 13. Mal werden die Westerwald Open ausgetragen – 2006 startete das Turnier in Hachenburg und fand seitdem in jedem Jahr statt.

Die „13“ ist in diesem Fall also sicher als Glückszahl zu sehen. Das Teilnehmerfeld kann sich erneut sehen lassen. Von den ersten 22 Spielerinnen und Spielern der Elo-Rangliste sind 12 vor Ort, hierunter die Champions der vergangenen Jahre: Uschi Müller (2017), Manuela Hilgenkamp (2016), Ben Berger (2015, 2014, 2010) – auch die „historischen“ Sieger Friedrich Engelke (2009) und Jörg Diersen (2008, 2006) gehören zu dieser 12er-Gruppe. Auf Platz 4 der Setzliste steht mit Günter Krämer der am höchsten eingestufte Teilnehmer, der den begehrten Westerwald-Teller noch nicht in Empfang nehmen konnte.

Erfreulicherweise sind auch alle anderen Regionen der Elo-Rangliste ebenso gut vertreten. Mit Anna Wendel gibt es zudem eine Turnierdebütantin.

Wie gewohnt berichten wir an dieser Stelle über den aktuellen Verlauf des Turniers, das am Freitag-Nachmittag startet. Die Siegerehrung findet am Sonntag nach 13 Runden statt.

Rosenheim-Cup 2018 – Newsticker

29. Juni 2018

Sonntag, 01.07.18

Zusammenfassung des Turniers (von Hans Trachsel):

3. Rosenheim-Cup: Ben kam, sah und siegte

Erstmals kam Ben Berger nach Rosenheim und hat das Turnier gleich in eindrücklicher Manier dominiert. 13 von 14 Spielen hat er gewonnen und dabei eine Riesenpunktedifferenz von 1318 eingefahren, mehr als doppelt soviel wie die zweiplacierte Nadja Dobesch. Die Siegerin vom Vorjahr duldete nur den Maestro vor sich – chapeau! Ben wird in wenigen Tagen 33, ist Jurist und arbeitet als Regierungsrat in der Verwaltung des Landes Baden-Württemberg.

Unter den Scrabblefans ist er, wo immer er auftaucht, der Mann, den es zu schlagen gilt. Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass man ihm von seinen Bingos erzählen kann und er anagrammiert in Sekundenschnelle, was auch noch gegangen wäre. Das ist ein Beispiel für seine überragenden Fähigkeiten, die ihm den Sonderrang sichern. Rund 20 Turniersiege hat er bereits auf dem Konto, da ist noch soviel möglich.

Hinter Nadja klassierte sich die 47-jährige Martina Wedel in ihrem erst fünften Turnier auf Platz drei. Eine erfreuliche Überraschung. Die freundliche und jugendlich wirkende Powerfrau liess nix anbrennen und siegte in der letzten Partie gegen die grosse Claudia Aumüller. Auf dem nächsten Platz findet sich mit Friedrich Engelke der einzige, der Ben besiegen konnte. Der Professor emeritus hat sich von seinem Taucher in Hamburg glänzend erholt. Auch der Deutsche Meister von 2017, Stefan Merx, klassierte sich standesgemäss auf Platz fünf, einen halben Punkt vor Michael Stolberg.

Auf launige Weise bedankte sich Ben Berger stellvertretend für alle 38 Teilnehmer für „drei wunderschöne Tage“. In der Tat: Wo man hinhört nur Lob für das Organisationsteam um Wolfram Inngauer, die den Spielerinnen und Spielern jede nur mögliche Annehmlichkeit bieten. Das Turnier soll auch nächstes Jahr stattfinden, wie man mit Freude zur Kenntnis nehmen durfte. Weiter so.


13.00 Uhr

Siegerehrung:

v.l.: Turnierorganisator Wolfram Inngauer mit Martina Wedel (3.), Nadja Dobesch (2.) und Ben Berger (1.)


11.38 Uhr

Gruppenbild mit Damen und Herren (hinter der Kamera: Rita)

Die Teilnehmer des Rosenheim-Cups 2018

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