Author Archives: Stefan Merx

Online-Liga: Blick zurück und nach vorne

21. März 2017

Der Rückblick auf die vergangene Saison der Online-Liga ist längst überfällig. Schon seit einiger Zeit sind alle Paarungen absolviert. Der Titel ging diesmal wieder in die Schweiz: Raymond Kontic platzierte sich zum dritten Mal ganz vorne. Mit gebührendem Abstand folgten Elise und Gerlind.

Die Abschlussplatzierungen bedeuten für den Auf-/Abstieg zunächst Folgendes:

  • Abstieg Liga 1 -> Liga 2: Britta, Milo, Lizzy, Claudia
  • Aufstieg Liga 2A -> Liga 1: Dietlind, Barbara
  • Aufstieg Liga 2B -> Liga 1: Elisabeth, Usch
  • Aufstieg Liga 2A -> Liga 3: Petra, Tatjana, Philipp, Thomas
  • Aufstieg Liga 2B -> Liga 3: Ute, Ugu, Doris M, Birgit
  • Aufstieg Liga 3A -> Liga 2: FunnyHanni, Gabi
  • Aufstieg Liga 3B -> Liga 2: Dietmar, BirgitB
  • Aufstieg Liga 3C -> Liga 2: Yogibear, Gabriele
  • Aufstieg Liga 3D -> Liga 2: Therese, Manuel

Die Planungen für die Folgesaison laufen – aber sie dauern leider mal wieder etwas länger, als wir das selbst erhoffen.

Tradition in St. Gallen

9. März 2017

Seit 2011 treffen sich alljährlich zahlreiche Scrabblerinnen und Scrabbler in St. Gallen zum derzeit einzigen regelmäßig außerhalb Deutschlands stattfindenen SDeV-Turnier, das inzwischen sicherlich als „Traditionsturnier“ bezeichnet werden kann.
Das Teilnehmerfeld ist wieder einmal exquisit, angefangen bei Titelverteidigerin Claudia Aumüller über Ranglisten-Spitzenreiter Ben Berger (dem „St. Gallen“ noch in der Sammlung fehlt), seine Vorgängerin Ulla Trappe bis zu allen weiteren bisherigen St.-Gallen-Siegern (Regula Schilling (3x), Jürgen Miguletz und Friedrich Engelke).

Oder bleibt das Jahr 2017 das der „neuen Turniersieger“? Bei den ersten beiden Turnieren des Jahres ging der Sieg jeweils an Spieler, die noch nie ganz vorne lagen.
Wir werden sehen, was die „Gallen-Steine“ in diesem Jahr hergeben.

Wenn Scrabbler mit dem Duden …

4. März 2017

Nicht ungewöhnlich ist, dass im Duden-Verlag Bücher zur deutschen Sprache erscheinen. Seltener ist, dass ein aktiver Scrabble-Spieler dahintersteckt.

So aber ist es beim jüngst erschienenen Werk

Mit Feuereifer und Herzenslust – Wie Luther die deutsche Sprache prägte,

dessen Autor Hartmut Günther alias „Palmström“ uns bestens bekannt ist.

Wer unter den zahlreichen Kauf- und Bestellmöglichkeiten eine mit Scrabbler-Bezug bevorzugt, kann das Werk mit der ISBN 9783411754274 bei Raimund Dillmann (Buchhandlung „Buch & Ton“, info@buch-ton.de) beziehen, der kostenfreien Versand anbietet.

Bericht zu den Israeli Open

27. Februar 2017

von Ben Berger

Deutschland und Österreich gut vertreten bei den Israeli Open
Brigitte Brath aus Heilbronn gewinnt Ratings-Preis in Division „C“

Die 9. Israeli Open sind vorbei und haben wieder einmal eine weite Bandbreite von Spielerinnen und Spielern aus vielen Ländern angezogen. Deutschland war mit Brigitte Brath und Ben Berger vertreten. Für Österreich war die gebürtige Australierin Pam Morris aus Wien am Start.
Nach 22 Spielen in Akkon, ganz im Norden von Israel, konnte sich der Engländer David Webb (17:5) knapp vor seinem Landsmann Elie Dangoor und dem Israeli Raz Naot durchsetzen und das Preisgeld von 5000 Schekel (ca. 1300 Euro) sichern. Für die deutschen Spieler gab es Licht und Schatten. Brigitte Brath berappelte sich nach einem durchwachsenen Start noch und konnte von Platz 32 nach 14 Runden auf einen starken 10. Platz (13:9 Siege, +246 Differenzpunkte) vorkämpfen. Dies bedeutete auch gleichzeitig den „Ratings-Prize“ für das beste Abschneiden einer Spielerin in der Wertungsgruppe „C“ und 500 Schekel Preisgeld (ca. 130 Euro) für die Heilbronner Englischlehrerin (im Bild rechts bei der Preisübergabe durch Maureen Hoch). Ben Berger startete dagegen sehr stark und war nach 11 Spielen sogar auf Platz 7. So gut er angefangen hatte, so gut hat er nachgelassen, und musste sich nach einem sehr durchwachsenen Schlusstag mit Platz 29 (11:11 Siege, -665 Differenz) begnügen. Immerhin gewann er einen Sonderpreis für das beste Wort in seiner Wertungsgruppe: INT(ER)PRET. Im englischen Scrabble sind 9-Buchstaben-Wörter etwas Aufsehen erregender als im deutschen Scrabble. Pam Morris komplettierte die Delegation der Spieler aus dem deutschsprachigen Raum und wurde 16. (12:10 Siege, +156 Differenz).
Bereits in 6 Wochen werden sich eine Menge der Spielerinnen und Spieler wiedersehen, wenn die German Open in Berlin-Mitte im Tagungshaus „Alte Feuerwache“ vom 8. bis 9. April stattfinden werden. 36 Spielerinnen und Spieler aus 12 Ländern sind bereits angemeldet.

Neues von Ben

24. Februar 2017

Passenderweise auf wortathleten.de ist der erste von zwei Teilen über den „ultimativen Wortathleten“ Ben Berger erschienen.

Derzeit spielt Ben bei den Israeli Open in Akkon. Nach fünf Runden kann er eine ordentliche 3:2-Bilanz vorweisen. Weitere Vertreter aus dem deutschsprachigen Raum sind Brigitte Brath (D, 2:3) und Pam Morris (A, 3:2).

Update nach 14 von 22 Runden: Ben (9:5, Platz 8); Pam (8:6, Platz 11), Brigitte (7:7, Platz 26). Spitzenreiter ist David Webb (England; 11:3).

TV-Hinweis: Sebastian Herzog beim NDR-Quiz

12. Februar 2017

Am heutigen Sonntagabend gehört Sebastian Herzog zu den Kandidaten beim NDR-Quiz (ab 22:05 Uhr im NDR-Fernsehen).

Als Vertreter Niedersachsens spielt er gegen Mitpieler aus vier anderen Nord-Bundesländern. Sicher wird er auch Gelegenheit haben, etwas Werbung für unser Lieblingsspiel zu machen.

Wer den Auftritt der neuen „Leuchte des Nordens“ verpasst hat, kann ihn unter diesem youtube-Link finden.

Externsteine: Zum siebten Mal Scrabblesteine

25. Januar 2017

Weiter geht es im Turnierjahr 2017. Zum siebten Mal wird ab Freitag der Externsteine Cup ausgetragen, das erste Wochenendturnier des Jahres.
Kann Theo Kardel die Serie halten, das Turnier in jedem ungeraden Jahr zu gewinnen? Oder verteidigt Uschi Müller ihren Titel? Einige weitere sehr stark einzuschätzende Spielerinnen und Spieler sind am Start. Wir werden hier wie gewohnt berichten.
Für Sonntag ist dann auch die Live-Übertragung des Finalspiels geplant. Voraussetzung ist wie immer, dass die technischen Gegebenheiten dies erlauben – wir sind zuversichtlich.
Den Organisatoren und allen Mitspielern wünschen wir ein gelungenes Turnier!

Aktuell (Sa-Abend): Was für eine Spannung vor dem Schlusstag. Zwei Runden, bevor die Finalisten gekürt werden, steht eine Dreiergruppe sieggleich (8:2) an der Spitze, die noch keine Turniersiegererfahrung hat: Jutta Wittmann, Lea Gettys und Manuel Müller. In Lauerstellung (7:3) die „siegerfahreren“ und zum Favoritenkreis gehörenden Claudia Aumüller und Sebastian Herzog, aber auch Michael Weiand und Lizzy Banse, die schon vor 14 Tagen in Forsbach positiv überraschen konnte.
Aktuell (So-Mittag): Im Finale treffen Jutta Wittmann und Lea Gettys aufeinander. Für beide bedeutet das die Qualifikation zur Liga der Champions; und für die Gewinnerin ist es in jedem Fall der erste Turniersieg überhaupt. Um 12 Uhr soll das Finale starten.
Aktuell (nach dem Turnier): Wir gratulieren Jutta Wittmann sehr herzlich zum Turniersieg!

Damals …

24. Januar 2017

Anlässlich der Diskussion und Faktensuche im Zusammenhang mit zwei Austragungen einer „Deutschen Scrabblemeisterschaft“ in den 1970er-Jahren hat Sebastian Herzog eine Artikel der Neuen Hannoverschen Presse (NHP) aus dieser Zeit des Scrabbelns „ausgegraben“:

Forsbach: Die Suche nach dem Waldwort

22. Januar 2017

Das erste Turnier des Jahres fand in Form eines Ein-Tages-Turnieres an einem neuen Turnierort statt, der sich als sehr geeignet erwies, auch wenn die niedrigen Temperaturen von längeren Aufenthalten „draußen“ größtenteils abhielten. Im idyllischen Forsbach nahe Köln fanden sich 32 Scrabblerinnen und Scrabbler ein, um 2017 scrabblemäßig zu eröffnen. Die hohe Teilnehmerzahl („ausverkauft“) zeigt, wie gut dieses „Kurzformat“ angenommen wird. Natürlich ist es inbesondere für diejenigen mit kürzerer Anreise attraktiv, denn auch Übernachtungskosten fallen dann vielfach weg. Aber nicht nur die nähere Umgebung war gut vertreten, auch weitere Anreisen wurden angetreten – und Gelegenheiten genutzt, Verwandtschaft oder Freunde in der Nähe zu besuchen.

Sehr erfreulich auch, dass vier Turnierneulinge mit dabei waren; und wir dürfen berechtigt hoffen, sie alle wiederzusehen. Martin Bär startete gleich mit zwei Siegen über erfahrene Turnierspieler, holte in fünf von sechs Spielen über 400 Punkte; wer kann schon zum Debüt einen Schnitt von über 430 Punkten aufweisen? Auch das Ehepaar Cornely meldete bereits zurück, dass es sich gut aufgenommen fühlte und weitere Teilnahmen zu erwarten sind; Alexander Gast schließlich steht bereits in der Teilnehmerliste für St. Gallen. Weiterlesen …