Author Archives: Stefan Merx

Scrabbinale in Berliner Hand

23. September 2018

Die Lokalmatadoren setzen sich in Berlin durch: Mit ihrem ersten Turniersieg seit 2011 (Wien) erklimmt Ulrike Brodkorb die Spitze des Treppchens – nach 2010 der zweite Gewinn ihres Heimturniers. Mit der gleichen Siegbilanz (10:3), aber deutlich schlechterer Differenz, sorgt Josef Esser dafür, dass auch der 2. Platz in Berliner Händen bleibt. Er führt damit das Männer-Sextett an, das Ulrike im Nacken saß und die Plätze 2 bis 7 belegt. Auf Platz 3 landete Ben Berger, der nach einem 6:0-Start mit über 450 Punkten in jeder Partie diese Marke in den weiteren 7 Spielen kein einziges Mal mehr erreichte und mit einer 9:4-Bilanz abschloss.
Historisches gelang auch Thomas Spira mit 703 Punkten in Runde 7 gegen Roberta Levai. Es war erst die dritte 700er-Partie in der Geschichte der SDeV-Turniere.

Erweiterung des 1000er-Clubs

21. September 2018

Beim Jubiläum der Scrabbinale gab es gleich in Runde 1 ein weiteres Jubiläum zu feiern. Auch wenn das Spiel gegen Ben Berger die Hoffnung nicht besonders groß macht, im 1000. Spiel einen Sieg zu feiern, ist diese Zahl eine mehr als positive Erwähnung wert. Später als jedes andere Mitglied im „Club der 1000er“ stieg Gerlind Hermassi bei den Düsseldorf Masters 2008 ins Turiergeschehen ein; dies zeigt, wie fleißig sie seitdem dabei ist. Und gegen Ben gewann sie auch bereits zweimal, leider nicht in der Jubiläumspartie. Wenn das Turnier für Gerlind einigermaßen normal verläuft, wird sie im Turnierverlauf auch noch ihren 500. Sieg feiern können – vor Turnierstart waren es 495 (plus 4 Remis).
Wir gratulieren dem 4. Mitglied des exklusiven Clubs (siehe SDeV-Ehrungen) sehr herzlich.

Berlin: Jubiläum mit Fortsetzung

20. September 2018

Mit der „Scrabbinale“ erreicht – nach Westerwald Open, Düsseldorf Masters (die DM in Düsseldorf hinzugerechnet) und den Hamburger Fairmasters – ein weiteres Turnier die 10er-Marke in 10 aufeinanderfolgenden Jahren. Das Besondere am Berliner Turnier ist, dass es – anders als die anderen genannten – stest an derselben Austragungsstätte stattfand. Das Hotel Dietrich Bonhoeffer ist also die Rekordaustragungsstätte für SDeV-Scrabbleturniere.

Umso erfreulicher ist die Nachricht, dass das 10. Turnier dort nicht das letzte sein wird. Der Austragungsort (und damit ggf. auch die Scrabbinale) hatte durchaus auf der Kippe gestanden, doch inzwischen steht fest, dass es 2019 an gleicher Stelle weitergeht.

Für ein starkes Teilnehmerfeld sorgt allein schon das – ebenfalls von Beginn an unveränderte – Gastgebertrio Claudia Aumüller, Ulrike Brodkorb und Jürgen Miguletz.
Die Top 5 der Favoriten laut Elo-Rangliste ist – in Abwesenheit von Titelverteidigerin Uschi Müller – ausnahmsweise rein männlich besetzt: Ben Berger, Sebastian Herzog, Joser Esser, Manuel Müller und Friedrich Engelke. Doch direkt dahinter folgt ein internationales Damen-Trio: Roberta Levai (Österreich), Regula Schilling und Blanca Gröbli-Canonica (Schweiz). Auch die relativen Newcomer (noch unter 100 Turnierspiele) Thomas Spira und Martina Wedel haben schon Stockerl-Plätze erreicht, sich also unter der ersten Drei eines Turniers platzieren können.

An Spannung wird es also nicht mangeln – wir werden berichten.

Scrabble in Schulen

11. September 2018

Während zum Beispiel in Frankreich das Scrabblespiel in Schulen eine regelmäßige Rolle spielt, hängt der deutsche Sprachraum in dieser Beziehung deutlich hinterher.

Es gibt sie aber doch, die erfreulichen Ausnahmen.

  • Eine Schule im Westerwald beschäftigte sich im letzten Jahr gleich zweimal mit dem Thema „Scrabble“:
  • Für die Schulfeier am Samstag kündigt eine andere Schule ein besonderes Experiment an:

    wobei die Schule zumindest auf dem Flyer verschweigt, dass es nicht der aktuelle Meister ist, der er mit bis zu 10 Mitspielern in 10 simultanen Partien gleichzeitig aufnehmen will – falls sich genügend Freiwillige finden. Über den Verlauf werden wir berichten.

Deutscher Erfolg bei den Niagara-Fällen

12. August 2018

Nicht nur im Westerwald wurde in den vergangenen Tagen gescrabbelt, sondern auch an einem anderen schönen Ort, bei den Niagara-Fällen (kanadische Seite). Wir gratulieren Brigitte Brath, die dort den Sieg in der E-Kategorie nur um 25 Differenzpunkte verpasste – und somit (ebenso wie Nigel Richards in der A-Kategorie) den 2. Platz belegte. Herzlichen Glückwunsch! Die Tabelle findet ihr hier.

WW-Open: Liveticker

10. August 2018

Sonntag 12.08.
Nachtrag
Unbemerkt vom Ticker-Redakteur gab es schon in der 1. Runde ein Spiel, das der hier erwähnten Partie zwischen Jörg und Stefan vom Ergebnis ziemlich ähnlich und in einer „Wertung“ noch überlegen war: Patrice Nardin erzielte gar 499 Punkte, ohne damit zu gewinnen – sein gegenüber Werner Ellenberger trug 511 Punkte zu diesem 1000er-Spiel bei.

12:55 Uhr
Ulrike verliert knapp; so bleibt Uschi auf dem Treppchen und setzt ihre Platz-3-Serie in 2018 fort. Als „Wort des Turniers“ wurde Günter Krämers HRYWNI ausgezeichnet – da ist es schon schwierig genug, diese Pluralform der ehemaligen ukrainischen Währung im Duden zu finden. Von „Hrywnja“ wird man zu „Griwna“ verwiesen – und wenn man dort genau liest, findet man die gelegte Form. Siegerin der Scrabble-Expertenquiz vom Samstag wurde in einer die Elozahl berücksichtigenden Wertung Dagmar Jung.

12:37 Uhr
Jörgs Hoffnung erfüllte sich. Ein deulicher Sieg gegen Dietlind, während Ben viel knapper gegen Friedrich siegte. Herzlichen Glückwunsch zum Turniersieg an Jörg Diersen – und zu Platz 2 an Ben Berger. Das Rennen um Platz 3 ist noch nicht entschieden. Kann Ulrike Aka gegen Martin Bär gewinnen (aktueller Spielstand: 312:311) und Uschi Müller noch überflügeln?

11:30 Uhr
Die Hoffnung stirbt zuletzt … aber sie stirbt (bzw. wird in der Schlussrunde sterben)! Zumindest für einen der beiden Spieler an der Spitze. Ben und Jörg siegen, in der Differenzwertung zieht Jörg an seinem Konkurrenten aber wieder vorbei. Zwiscvhen den beiden wird es sich entscheiden – Uschi lauert zwar mit einem Sieg Rückstand, hat aber deutlich schlechtere Differenzpunkte.

10:00 Uhr
130 Punkte Vorsprung, dann 124 Punkte Rückstand, Gleichstand vor dem letzten Zug – in einer dramatischen Partie mit 7 Bingos und über 1000 Punkten holt Spitzenreiter Jörg gegen Stefan seinen 9. Sieg, wird aber dennoch von Ben überholt, der gegen Rosmarie zeitgleich 602 Punkte holte. Uschi lässt derweil Federn gegen Friedrich.

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Der Westerwald und die „wilde 13“

9. August 2018

Das älteste noch bestehende Wochenendturnier öffnet am Wochenende seine Pforten. Zum 13. Mal werden die Westerwald Open ausgetragen – 2006 startete das Turnier in Hachenburg und fand seitdem in jedem Jahr statt.

Die „13“ ist in diesem Fall also sicher als Glückszahl zu sehen. Das Teilnehmerfeld kann sich erneut sehen lassen. Von den ersten 22 Spielerinnen und Spielern der Elo-Rangliste sind 12 vor Ort, hierunter die Champions der vergangenen Jahre: Uschi Müller (2017), Manuela Hilgenkamp (2016), Ben Berger (2015, 2014, 2010) – auch die „historischen“ Sieger Friedrich Engelke (2009) und Jörg Diersen (2008, 2006) gehören zu dieser 12er-Gruppe. Auf Platz 4 der Setzliste steht mit Günter Krämer der am höchsten eingestufte Teilnehmer, der den begehrten Westerwald-Teller noch nicht in Empfang nehmen konnte.

Erfreulicherweise sind auch alle anderen Regionen der Elo-Rangliste ebenso gut vertreten. Mit Anna Wendel gibt es zudem eine Turnierdebütantin.

Wie gewohnt berichten wir an dieser Stelle über den aktuellen Verlauf des Turniers, das am Freitag-Nachmittag startet. Die Siegerehrung findet am Sonntag nach 13 Runden statt.