Author Archives: Stefan Merx

Elo-Rangliste: Ben wieder vorne

7. Dezember 2017

Nach dem Wolpertinger Cup wurde die Elo-Rangliste neu berechnet:

Durch den Turniersieg holte sich Ben Berger die im Laufe des Jahres verloren gegangene Spitzenposition zurück – er liegt nun knappe fünf Punkte vor Timon Boerner. Damit hat der Forsbacher Mühlen-Cup im Januar, wo beide am Start sind, ganz besondere Bedeutung.

Nicht unerwähnt bleiben sollte auch der 522:505-Sieg von Ben gegen Ulrike Brodkorb. Zum vierten Mal in der Turniergeschichte packten beide Spieler die 500er-Grenze. 505 ist die dritthöchste Punktzahl, die nicht zu einem Sieg genügte.
Das letzte derartige Spiel liegt allerdings nicht weit zurück: In Syke spielten Maria Feige und Martin Bär kürzlich 512:506.

4. Wolpertinger Cup: Und wieder Ben vor Stefan und Nadja

5. Dezember 2017

von Hans Trachsel

Es ist schon erstaunlich: Auf den medaillenberechtigten Plätzen des 4. Wolpertinger-Cups in München finden sich dieses Jahr die gleichen drei Leute wie vor einem Jahr! Ben Berger gewann zum dritten Mal nacheinander – echter Hattrick, Chapeau! Am nächsten kamen ihm wie schon 2016 Stefan Merx und Nadja Dobesch.

Zunächst sah es nicht nach einem Triumph für Ben aus, der dieses Jahr zuvor noch kein grosses Turnier gewonnen hat. Er strauchelte überraschend gegen Gerlind Hermassi, die ihren Geniestreich fast nicht fassen konnte. Entscheidend war, dass Gerlind drei vom Maestro gelegte Wörter erfolgreich anzweifelte: LEGUMINE (geht nur mit S am Schluss), dann DRAFT (ist erst im neuen Duden verzeichnet, da war Ben, bezeichnend für ihn, zu schnell) und einen Flüchtigkeitsfehler, den Gerlind nutzen konnte. Daraus resultierte eine knappe Niederlage.

Für Gerlind ging es nicht gar so gut weiter, für Ben aber schon. Bis Runde 9 gewann er alle Spiele, auch gegen seinen schärfsten Rivalen Stefan Merx mit 468:441. Doch Nadja Dobesch stoppte den Berger-Express mit 537:418 und hielt damit die Spannung aufrecht. Weil aber Ben danach im Gegensatz zu den andern Spitzenleuten alles gewann, kam er zu einem klaren Sieg mit 12 gewonnenen Partien. Der amtierende Deutsche Meister Stefan Merx zeigte sich mit Rang zwei in bester Form, ebenso wie Nadja, die das Turnier zusammen mit Ulrike Brodkorb und einem bewährten Team ausrichtet. Das direkte Duell von Stefan und Nadja qualifizierte sich hierbei für die Geschichtsbücher – 691:374 (zweithöchste Einzel- und vierthöchste Gesamtpunktzahl in der Turniergeschichte). Auf zehn Siege kam einzig noch Ingrid Nöth; im letzten Spiel gewann die frischgebackene ZEIT-Turniersiegerin in einem wahren Krimi mit 396:392 gegen Blanca Gröbli. Die Schweizerin blieb dennoch verdient unter den besten Zehn.

Noch besser platzierte sich Regula Schilling, die zweite Spitzenfrau aus der Schweiz. Ihr kam dabei das in Runde 2 gegen Günter Krämer erzielte einzige Unentschieden des Turniers zugute (442:442!). Das direkte Duell der beiden Schweizerinnen ging deutlich an Regula. Hinter Schilling mit je neun Siegen ein Trio angeführt von Ulla Trappe, vor Ulrike Brodkorb und Johann Georg Dengel. Dahinter mit 8,5 Siegpunkten allein auf Platz 9 Günter Krämer.

Das erste Turnier um das bayerische Fabelwesen im 2014 hatte Claudia Aumüller gewonnen. Weil sie das letzte Spiel gegen Johann Georg Dengel verlor, schaute diesmal nur Platz 18 heraus, trotz der zweithöchsten Punktedifferenz von +906. Mehr schaffte einzig Ben mit fabelhaften 1337 und einem Schnitt von 480 Punkten aus den 14 Partien. Ben nähert sich der Marke von 20 Siegen an grossen Turnieren und ist damit einsame Spitze. Ob er Platz 1 in der Elo-Liste, den ihm Timon Boerner entrissen hat, zurückerobert, wird sich zeigen.

Noch eine Kuriosität dieses Turniers, an dem 43 Scrabblebegeisterte mitmachten: In Runde 2 gab es – neben dem erwähnten Remis – gleich drei glückliche Gewinner mit einem Pünktchen Differenz: Martin Bär schaffte das knappe Ding gegen Ulrike Brodkorb, Johann Georg gegen Dietmar Schönhoff und die Wienerin Liesbeth Schön gegen die auch sonst nicht vom Glück begünstigte Claudia.

Die Jugendherberge im Stadtteil Thalkirchen bewährt sich als Austragungsort. Zwischendurch herrscht dort ein Kommen und Gehen von kleinen und grossen Kindern ohne Altersbegrenzung. Für Action, Ablenkung und Erholung ist also gesorgt. In einem Jahr kommt es dort erneut zum Halali auf das durchtriebene Fabelwesen.

Der Wolpertinger lockt

29. November 2017

Zum vierten Mal begeben sich am Wochenende diesmal 43 Scrabblerinnen und Scrabbler in München auf die Spuren des sagenumwobenen Wolpertingers. Im Mittelpunkt stehen dann aber doch ganz reale Scrabblepartien, bei denen in 14 Runden die Siegertrophäe ausgespielt wird.

Mit dabei sind die Sieger der bisherigen Ausgaben des Turniers, Claudia Aumüller (2014) und Ben Berger (2015 und 2016). Ben könnte also den Hattrick vollenden.

Weitere Mitfavoritinnen sind vor allem im Kreis der Teilnehmerinnen zu suchen: Gastgeberin Nadja Dobesch, die Deutsche Rekordmeisterin Ulla Trappe und Ingrid Nöth, die jüngst das ZEIT-Turnier gewinnen konnte.
Schön ist, dass auch bei diesem Turnier zwei Neulinge ihr Glück versuchen. Wir wünschen ihnen und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Vergnügen und gute Buchstaben!

Aktuell: Wir gratulieren Ben Berger zum Hattrick!

Scrabble-Tag im Taunus

17. November 2017

Am morgigen Samstag wird in Kriftel wieder kräftig gescrabbelt. 21 Spielerinnen und Spieler treten beim Ein-Tages-Turnier an, dass zum zweiten Mal als offizielles SDeV-Turnier durchgeführt wird. Kann der Überraschungssieger des Vorjahres, Günter Krämer, erneut triumphieren? Oder überwindet Ben Berger seine letztjährige „Günt(h)erphobie“ und holt seinen ersten Turniersieg im Jahr 2017? Aber vielleicht gibt es ja auch einen ganz anderen Überraschungssieger.

Aktuell: Wir gratulieren Ben Berger zu seinem ersten Turniersieg im Jahre 2017. Nachdem sein erster Gegner nicht erschien, hielt er sich in sechs weiteren Partien schadlos. Für die größte Überraschung sorgte Susanna Cefariello auf Platz 2, sieggleich mit Alexander Dings, Dieter Kästner und Günter Krämer. Auch hierzu herzliche Glückwünsche!

WESPA: Überraschung in Kenia

11. November 2017

Am letzten Tag der Vorrunde sah lange Zeit alles danach aus, als würde Nigel Richards in Finale einziehen. Doch er verlor seine drei letzten Spiele – und zwar gegen die beiden eher Unbekannten, die nun überraschend im Finale des WESPA-Weltturniers stehen: Akshay Bhandarkar (Bahrain; 2x) und Peter Moses (Nigeria).

Die beiden spielen am morgigen Sonntag im „Best-of-7“-Modus den neuen WESPA-Champion aus.

Der neue WESPA-Champion heißt Akshay Bhandarkar. Herzlichen Glückwunsch!

WESPA: Weltturnier in Kenia

8. November 2017

In Nairobi begann heute das Weltturnier der WESPA, in der die englischsprachigen Scrabbler organisiert sind. Das Turnier steht in der Tradition früherer Weltmeisterschaften. So darf sich inzwischen nur noch das MSI-Turnier betiteln, das früher im Jahr in Großbritannien stattfand.

In 32 Runden werden die beiden Finalisten ermittelt. Nach 8 Runden liegt der Titelverteidiger Wellington Jighere (Nigeria) schon wieder an der Spitze. Auf die gleiche Bilanz (7:1) kommen drei weitere Spieler aus Pakistan, Indien und Australien. Legende Nigel Richards musste am 1. Tag drei Niederlagen hinnehmen und steht einstweilen auf Platz 22.

Auch wenn er zwischenzeitlich zurückfiel, liegt Jighere nach Tag 2 wieder auf Platz 1. Überraschend gleichauf ist der Inder Ranganathan. Richards hat sich auf Platz 3 vorgearbeitet.

An Tag 3 (inzwischen sind 24 von 32 Runden absolviert) musste sich Ranganathan von ganz vorne verabschieden. Eine andere Überraschung kam nach vorne: Der Thailänder Jakkrit hat mit 18:6 die Spitzenposition inne. Einen Sieg dahinter liegen Nigel Richards (der in Runde 25 gegen Jakkrit spielen wird) und der Nigerianer Eta Karo. Sieben Spieler mit 16:8 folgen – darunter Jighere und zwei weitere Nigerianer.

Spielerinnen und Spieler aus dem deutschsprachigen Raum sind leider nicht am Start.

Dies wird anders sein bei den German Open 2018, die erneut in Berlin stattfinden werden. Termin ist der 7./8. April, weitere Informationen findet ihr in diesem PDF.

Und hier findet ihr den aktuellen Stand der Teilnehmerliste

Syke: Alles Müller, oder was?

5. November 2017

Das Motto des Turniers (siehe Überschrift) stand schon vor der letzten Runde fest. Müller gegen Müller um Platz 1. Im direkten Aufeinandertreffen setze sich Manuel gegen Uschi durch (wie schon in Runde 2) und darf somit zum ersten Mal einen Turniersieg feiern!
Wir gratulieren sehr herzlich, natürlich auch der Zweiten Uschi und Maria Feige auf Platz 3!

Die Syker Kreiszeitung war diesmal blitzschnell, der Bericht zum Turnier ist bereits online:

Syke: Wer macht’s diesmal?

31. Oktober 2017

Es geht Schlag auf Schlag. Kaum ist das ZEIT-Turnier vorbei, steht der nächste Klassiker vor der Tür. Nach einer schöpferischen Pause 2016 meldet sich der Traditionsaustragungsort Syke am kommenden Wochenende zurück. Wer hat diesmal die Nase vorn?

Als Titelverteidigerin geht Regula Schilling ins Rennen, die als einzige bereits zweimal ganz oben auf dem Syker Treppchen stand. Überhaupt ist dort ein gutes Pflaster für Schweizerinnen, denn dank des Sieges von Blanca Gröbli-Canonica 2012 gingen drei der vier letzten Titel ins Nachbarland.
Einzige weitere frühere Titelträgerin im diesjährigen Feld ist Claudia Aumüller.

Für Männer war in Syke schon seit 2010 nichts mehr zu holen.
Die drei in der Elo-Rangliste am besten platzierten Mitspieler haben allerdings noch keinen Syke-Sieg vorzuweisen: Uschi Müller, Liesbeth Schön und Friedrich Engelke wären demnach die Favoriten.

Spannung ist also in besonderem Maße garantiert; wir werden berichten.

ZEIT-Turnier: Nacharbeiten

31. Oktober 2017

Die Elo-Rangliste wurde inzwischen aktualisiert.

Auch die Durchklickversionen der Halbfinal- und Finalspiele werden nach und nach ergänzt. Die beiden noch fehlenden Partien kommen (hoffentlich) im Laufe des heutigen Tages hinzu.

Zu finden sind die Links auf der Turnierseite direkt unterhalb der K.-o.-Runden-Ergebnisse.

ZEIT: Finalrunde

28. Oktober 2017

Heute wurden die Finalspiele des ZEIT-Turniers ausgetragen.
Aus zwei hochspannenden Partien ging Ingrid Nöth aus Bischberg mit knappen 14 Punkten Vorsprung gegenüber Titelverteidiger Friedrich Engelke als Siegerin hervor. Herzlichen Glückwunsch!!

Für Ingrid ist es nach einigen tollen Platzierungen (u.a. Platz 3 bei der DM 2010 und beim ZEIT-Turnier 2015 sowie Platz 2 bei der diesjährigen Liga der Champions) der erste Eintrag in die Hall of Fame der Turniersieger.

Vorher (1x) und nachher (2x):

Der in der Vorrunde überragende Theo Kardel hatte das Endspiel hauchdünn mit einem einzigen Punkt Rückstand auf Friedrich nach zwei Partien verpasst.
Auch Ingrid stellte bei ihrem Erfolg gegen Nadja Dobesch die Vorrundenreihenfolge auf den Kopf; ihr großer Vorsprung aus Spiel 1 wurde durch eine Niederlage in der zweiten Partie zwar reduziert, reichte aber für den Gesamtsieg.

Wir danken Theo und allen, die mitgeholfen haben, für die gelungene Live-Übertragung der finalen Partien.