Author Archives: Stefan Merx

Fairmasters-Jubiläum

25. April 2017

Willkommen im Klub der „Zweistelligen“! Nach dem Westerwald und Düsseldorf (inkl. DM 2016) ist Hamburg der dritte Austragungsort, der sich über die 10. Austragung eines SDeV-Turniers freuen kann.
Schloss Reinbek
Fast schon Tradition beim Fairmasters ist die wechselnde Austragungsstätte; diesmal geht es sogar über die Bundeslandgrenzen Hamburgs hinaus ins benachbarte schleswig-holsteinische Reinbek. Das dortige Schloss dürfte dem Jubiläum einen würdigen Rahmen geben.

Besonders interessant ist das Turnier, das wegen des Maifeiertags über vier Tage bzw. 20 Runden plus Finale ausgetragen wird, auch dadurch, dass die DM-Finalisten von 2016, Ben Berger und Timon Boerner, erstmals wieder aufeinandertreffen. Timon ist damit auch gleich ein Kandidat, der die erstaunliche 2017er-Serie fortsetzen könnte, dass bislang alle Turniere des Jahres von Spieler(inne)n gewonnen wurden, die zuvor noch nicht mit einem Turniersieg hatten glänzen können.
Aber nicht nur Ben und Timon, Nummer 1 und 2 der Elo-Ragliste, sind am Start, sondern auch die Nummer 3, Manuela Hilgenkamp. Die Top 10 und Top 20 sind jeweils genau zur Hälfte dabei. Spiele auf hohem Niveau und große Spannung sind also garantiert. Keine leichte Aufgabe für Titelverteidigerin Nadja Dobesch, die im vorigen Jahr die Nachfolge des abwesenden Seriensiegers (2012 bis 2015) hatte übernehmen können. Im nach derzeitigem Stand 37-köpfigen Teilnehmerfeld befinden sich neben Neuling Jürgen Lindemann auch drei Spieler, die bislang weniger Turnierspiele bestritten haben als die 20, die es diesmal zu bestreiten gilt.

Wir werden an dieser Stelle natürlich wieder wie gewohnt aktuell informieren und am Montag (1. Mai) das Endspiel übertragen.

Update: Stand nach Tag 1 (Runde 4)
Schadlos überstanden haben den 1. Tag Martin Gahlow, Claudia Mansfeldt und Blanca Gröbli-Canonica. Die Top 3 der Elo-Rangliste gehört einheitlich zum 11-köpfigen Verfolgerfeld mit einer Bilanz von 3:1.

Neue Online-Saison startet

18. April 2017

Es hat mal wieder etwas länger gedauert als geplant, aber was könnte passender sein als das Osterfest für die „Auferstehung“ der Online-Liga nach – zugegeben – etwas mehr als drei Tagen. Weiterhin sind über 80 Spielerinnen und Spieler in den Ligen von 1 bis 3 aktiv und versuchen, Titelveteidiger Raymond abzulösen oder erstmal in die höhere Liga aufzusteigen.
Zur Liga-Seite gelangt ihr über den Link rechts auf dieser Seite.

German Open in Berlin

6. April 2017

Am 8. und 9. April 2017 wird in Berlin das englischsprachige German-Open-Turnier ausgetragen.

Wie wir es von den deutschsprachigen Turnieren gewöhnt sind, werden die Ergebnisse aktuell durch tsh zur Verfügung gestellt:


Favorit David Webb holt den Turniersieg mit einer Bilanz von 14:1. Anand Buddhdev hatte ihm das Leben lange schwer gemacht, fiel am Ende auf Rang 3 hinter Rafal Dominiczak zurück.
Die ersten 8 Plätze wurden von Spielern der A-Kategorie (9 waren gestartet) belegt.

Pam Morris als einzige B-Spielerin aus dem deutschsprachigen Raum belegte Rang 12 mit einer Bilanz von 8:7. Sie darf Österreich beim WESPA-Weltturnier 2017 in Kenia im November vertreten.

Es folgen Ben Berger (C) und Peggy Fehily (somit beste D-Spieler des Turniers), jeweils mit 7:8, die sich damit die beiden WESPA-Startplätze für Deutschland sicherten.

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WESPA-Profil „Germany“

3. April 2017

Die Weltorgansiation der englischsprachigen Scrabbler/-innen WESPA hat sich im Vorfeld der „German Open“ in einem Profilbericht der Situation in Deutschland und – mit Blick über den Tellerrand – Kontinentaleuropa gewidmet.

Online-Liga: Blick zurück und nach vorne

21. März 2017

Der Rückblick auf die vergangene Saison der Online-Liga ist längst überfällig. Schon seit einiger Zeit sind alle Paarungen absolviert. Der Titel ging diesmal wieder in die Schweiz: Raymond Kontic platzierte sich zum dritten Mal ganz vorne. Mit gebührendem Abstand folgten Elise und Gerlind.

Die Abschlussplatzierungen bedeuten für den Auf-/Abstieg zunächst Folgendes:

  • Abstieg Liga 1 -> Liga 2: Britta, Milo, Lizzy, Claudia
  • Aufstieg Liga 2A -> Liga 1: Dietlind, Barbara
  • Aufstieg Liga 2B -> Liga 1: Elisabeth, Usch
  • Aufstieg Liga 2A -> Liga 3: Petra, Tatjana, Philipp, Thomas
  • Aufstieg Liga 2B -> Liga 3: Ute, Ugu, Doris M, Birgit
  • Aufstieg Liga 3A -> Liga 2: FunnyHanni, Gabi
  • Aufstieg Liga 3B -> Liga 2: Dietmar, BirgitB
  • Aufstieg Liga 3C -> Liga 2: Yogibear, Gabriele
  • Aufstieg Liga 3D -> Liga 2: Therese, Manuel

Die Planungen für die Folgesaison laufen – aber sie dauern leider mal wieder etwas länger, als wir das selbst erhoffen.

Tradition in St. Gallen

9. März 2017

Seit 2011 treffen sich alljährlich zahlreiche Scrabblerinnen und Scrabbler in St. Gallen zum derzeit einzigen regelmäßig außerhalb Deutschlands stattfindenen SDeV-Turnier, das inzwischen sicherlich als „Traditionsturnier“ bezeichnet werden kann.
Das Teilnehmerfeld ist wieder einmal exquisit, angefangen bei Titelverteidigerin Claudia Aumüller über Ranglisten-Spitzenreiter Ben Berger (dem „St. Gallen“ noch in der Sammlung fehlt), seine Vorgängerin Ulla Trappe bis zu allen weiteren bisherigen St.-Gallen-Siegern (Regula Schilling (3x), Jürgen Miguletz und Friedrich Engelke).

Oder bleibt das Jahr 2017 das der „neuen Turniersieger“? Bei den ersten beiden Turnieren des Jahres ging der Sieg jeweils an Spieler, die noch nie ganz vorne lagen.
Wir werden sehen, was die „Gallen-Steine“ in diesem Jahr hergeben.

Wenn Scrabbler mit dem Duden …

4. März 2017

Nicht ungewöhnlich ist, dass im Duden-Verlag Bücher zur deutschen Sprache erscheinen. Seltener ist, dass ein aktiver Scrabble-Spieler dahintersteckt.

So aber ist es beim jüngst erschienenen Werk

Mit Feuereifer und Herzenslust – Wie Luther die deutsche Sprache prägte,

dessen Autor Hartmut Günther alias „Palmström“ uns bestens bekannt ist.

Wer unter den zahlreichen Kauf- und Bestellmöglichkeiten eine mit Scrabbler-Bezug bevorzugt, kann das Werk mit der ISBN 9783411754274 bei Raimund Dillmann (Buchhandlung „Buch & Ton“, info@buch-ton.de) beziehen, der kostenfreien Versand anbietet.

Bericht zu den Israeli Open

27. Februar 2017

von Ben Berger

Deutschland und Österreich gut vertreten bei den Israeli Open
Brigitte Brath aus Heilbronn gewinnt Ratings-Preis in Division „C“

Die 9. Israeli Open sind vorbei und haben wieder einmal eine weite Bandbreite von Spielerinnen und Spielern aus vielen Ländern angezogen. Deutschland war mit Brigitte Brath und Ben Berger vertreten. Für Österreich war die gebürtige Australierin Pam Morris aus Wien am Start.
Nach 22 Spielen in Akkon, ganz im Norden von Israel, konnte sich der Engländer David Webb (17:5) knapp vor seinem Landsmann Elie Dangoor und dem Israeli Raz Naot durchsetzen und das Preisgeld von 5000 Schekel (ca. 1300 Euro) sichern. Für die deutschen Spieler gab es Licht und Schatten. Brigitte Brath berappelte sich nach einem durchwachsenen Start noch und konnte von Platz 32 nach 14 Runden auf einen starken 10. Platz (13:9 Siege, +246 Differenzpunkte) vorkämpfen. Dies bedeutete auch gleichzeitig den „Ratings-Prize“ für das beste Abschneiden einer Spielerin in der Wertungsgruppe „C“ und 500 Schekel Preisgeld (ca. 130 Euro) für die Heilbronner Englischlehrerin (im Bild rechts bei der Preisübergabe durch Maureen Hoch). Ben Berger startete dagegen sehr stark und war nach 11 Spielen sogar auf Platz 7. So gut er angefangen hatte, so gut hat er nachgelassen, und musste sich nach einem sehr durchwachsenen Schlusstag mit Platz 29 (11:11 Siege, -665 Differenz) begnügen. Immerhin gewann er einen Sonderpreis für das beste Wort in seiner Wertungsgruppe: INT(ER)PRET. Im englischen Scrabble sind 9-Buchstaben-Wörter etwas Aufsehen erregender als im deutschen Scrabble. Pam Morris komplettierte die Delegation der Spieler aus dem deutschsprachigen Raum und wurde 16. (12:10 Siege, +156 Differenz).
Bereits in 6 Wochen werden sich eine Menge der Spielerinnen und Spieler wiedersehen, wenn die German Open in Berlin-Mitte im Tagungshaus „Alte Feuerwache“ vom 8. bis 9. April stattfinden werden. 36 Spielerinnen und Spieler aus 12 Ländern sind bereits angemeldet.

Neues von Ben

24. Februar 2017

Passenderweise auf wortathleten.de ist der erste von zwei Teilen über den „ultimativen Wortathleten“ Ben Berger erschienen.

Derzeit spielt Ben bei den Israeli Open in Akkon. Nach fünf Runden kann er eine ordentliche 3:2-Bilanz vorweisen. Weitere Vertreter aus dem deutschsprachigen Raum sind Brigitte Brath (D, 2:3) und Pam Morris (A, 3:2).

Update nach 14 von 22 Runden: Ben (9:5, Platz 8); Pam (8:6, Platz 11), Brigitte (7:7, Platz 26). Spitzenreiter ist David Webb (England; 11:3).