Author Archives: Regula Schilling

S(CH)RABBLE-Turnier St. Gallen 2018

26. Juli 2017

Das S(CH)RABBLE-Turnier St. Gallen, das im Jahr 2011 zum ersten Mal stattfand, wird mit der 8. Durchführung im Jahr 2018 in seiner bekannten Form zum letzten Mal durchgeführt werden.

Danach übergeben Regula, Blanca und Christof den Stab in andere Hände und sind glücklich, mit Lorenz Knöpfli und seinem neuen Team begeisterte und kompetente Nachfolger gefunden zu haben! Das Turnier bleibt in St. Gallen, findet aber an einem anderen (und ebenfalls sehr schönen) Ort statt. Auch das Datum steht bereits fest: 15.03.2019 – 17.03.2019. So viel sei vorerst erwähnt.

Zuerst einmal aber erfolgt hier mit der Ausschreibung 2018 die Einladung, zum letzten Mal mit der „alten“ Crew, am bewährten Ort, nämlich in der Sprachheilschule und mit den gewohnt charmanten und aufgestellten Helfer/-innen teilzunehmen. Anmeldungen können ab sofort erfolgen; so bleibt sicher genügend Zeit für die Suche nach einer Unterkunft in der diesbezüglich schwierigen Stadt St. Gallen.

Deutsche Meisterschaft in Düsseldorf

7. Juni 2017

Hochspannung – Stefan trotzt Theos Sturmlauf

Von Hans Trachsel

Als hätte Hitchcock Regie geführt: Das Finale an der Deutschen Scrabblemeisterschaft (DM) in Düsseldorf war an Spannung nicht zu überbieten. Zuletzt gaben 12 Punkte den Ausschlag zugunsten von Stefan Merx; mit seinem Sturmlauf im Finalrückspiel hätte Theo Kardel die Wende beinahe noch geschafft.

  Gespannte Erwartung im Spielsaal

Die beiden Finalisten boten Scrabble vom Feinsten. Da war alles drin: Raritäten aus der Wörterkiste, taktische Raffinesse, Sorgfalt trotz grosser Nervenanspannung. Stefan ist ein verdienter Deutscher Meister; dasselbe hätte für Theo nach dieser fantastischen Aufholjagd gegolten.

Doch es wäre fast tragisch gewesen, wenn Theo seinem Gegenspieler den Titel entrissen hätte: Stefan hat zwar dieses Jahr seinen ersten Turniersieg eingefahren, doch ihm haftete hartnäckig das Image des ewigen Spitzenspielers an, der es einfach nie schafft. Nun ist es damit zum Glück vorbei; wertvoll ist auch, dass er sich über Ben Berger fürs Finale qualifizieren musste.

Theo stand zum dritten Mal im Finale einer DM: Da ist es gewiss nicht schön, erneut zu verlieren. Doch der 61-jährige Topspieler hat bereits fünf Turniersiege, darunter der Gewinn der prestigeträchtigen und für Scrabbleverhältnisse einträglichen Champions Liga. Theo nahm es gelassen, da blieb kein bitterer Nachgeschmack.

Der frischgebackene Deutsche Meister ist 44 Jahre alt und Versicherungsmathematiker. Seine analytischen Fähigkeiten sind bekannt, und er hatte reichlich Gelegenheit, sie im Rückspiel unter Beweis zu stellen. Ein Fehlerchen hätte genügt, und die Partie wäre gekippt. Der schlagfertige und fast immer gut gelaunte Stefan jagt nicht nur Turniersiege, er dient der Scrabbleszene auch im Ausschuss für die Wortliste und hatte die Elo-Wertung mit ihren vielen Ausschlägen im Nu à jour.

Die beiden Finalpartien verliefen sehr unterschiedlich. Im Hinspiel kam Theo schneller in Fahrt mit dem Bingo SENILERE. Doch nach mühsamem Start schlug Stefan mehrfach zu mit STUDIEN, ERMUNTRE und EINSÄTEN, welches 104 Punkte brachte. Hübsch garniert wurden die Bingos mit Besonderheiten wie JUHU, TWEET, TRENZ (eifriges Blättern im Publikum, es kommt von trenzen und bedeutet Nachahmen des Röhrens vom Hirsch oder sabbern). Stefan holte ein Polster von 102 Punkten heraus.

Der Krimi

Für das Rückspiel ist kein Superlativ zu stark. Mit den Bingos ZERRUNG, ERBETNER (ERERBTEN wäre wegen Verdoppelung des B noch besser gewesen) und dem ASIATEN kam Theo gross auf. Der Vorsprung von Stefan löste sich in Luft auf, alles war plötzlich möglich. Der billigste Zug des Spiels erwies sich als Glücksgriff: Theo legte ein EI für zwei Punkte, Stefan konnte es für sein eher lästiges J nutzen, doch Theo brachte dann den beinahe matchentscheidenden ASIATEN ins Spiel. Im eigentlichen Endspiel glänzten beide; Stefan behielt die Nerven und rettete einen kleinen Vorsprung über die Runden.

Gute Stimmung während des ganzen Turniers

Die Favoriten Ben Berger und Timon Boerner spielten stark, doch nicht so unbezwinglich, dass es fürs Finale gereicht hätte. Ben belegte schliesslich Rang 4, Timon wurde Siebter. Sie sind die Nummern 1 und 2 der Elo-Rangliste und werden an jedem Turnier die Hauptknacknüsse für alle andern sein. Dritte wurde Nadja Dobesch; sie legt eine beeindruckende Konstanz an den Tag. Nicht zufrieden war sie, weil sie wegen des besonderen Modus der Chance beraubt war, im letzten Spiel noch das Finale zu erreichen. Dieser Umstand führte zu intensiven Diskussionen unter den 67 Mitspielenden.

Viel Lob gab es für die Turnierorganisation unter dem souveränen Dietmar Schönhoff. Auch Präsident Sebastian Herzog glänzte nicht nur spielerisch. Das Hotel Hilton erwies sich als idealer Austragungsort. Einziger Wermutstropfen: Gewinner Stefan Merx ist ein hervorragender Tischtennisspieler, doch ihm fehlte die Zeit, um die gleichzeitig in Düsseldorf stattfindende Weltmeisterschaft der Virtuosen dieses Sports zu besuchen. Als Austragungsort der DM 2018 ist Stuttgart vorgesehen.

Ben wieder im Finale – doch Esser gewinnt

13. März 2017

Von Hans Trachsel                                                                                                    die Fotos vom Turnier von Hans Zahn

Im zweiten Anlauf sollte es nun wirklich klappen, doch es kam anders. „Überflieger“ Ben Berger wurde seiner Favoritenrolle gerecht und erreichte wie schon 2016 souverän das Finale am hervorragend dotierten 7. Scrabbleturnier in St. Gallen. Und wieder gelang es nicht: Josef Esser aus Berlin, sein einziger Bezwinger in den vorangegangenen zwölf Spielen, schaffte das Kunststück im Finalspiel erneut.
Beide warteten mit feinster Wortkunst auf: Esser eröffnete den Bingo-Reigen mit KIESENS und übersah dabei, dass er mit KLEINES ein zweites hellrotes Feld und damit eine Vervierfachung hätte herausholen können. Ben konterte umgehend mit VERKENNT; dem Gewinner der Partie gelangen dann noch EIGNEST und die matchentscheidenden SATIREN, während Ben mit TRIAGEN und UMNAHMST – welches erfolglos angezweifelt wurde – nicht mehr ganz herankam.

Beim 50-jährigen Berliner Physiker und Dozenten kamen auf dem Weg zu seinem ersten Turniersieg Erinnerungen auf an einen verpassten Triumph, der schon vor zwölf Jahren in Griffnähe lag. Es war im Finale des ZEIT-Turniers und Esser führte deutlich gegen die Schweizerin Blanca Gröbli-Canonica, da riskierte er DRIFTES, ein Bingo, das er gar nicht mehr nötig hatte. Blanca zweifelte erfolgreich an, da die Genitivform falsch war und zog an ihm vorbei.

Dieselbe Blanca hätte auch am Wochenende in St. Gallen zum Stolperstein werden können, denn sie brachte ihm im letzten Spiel die dritte Niederlage bei. Esser glaubte schon, das Finale verpasst zu haben, doch es zeigte sich, dass er in den Punkten immer noch einen genügenden Vorsprung auf den zweiten Spieler mit 9 Siegen hatte. Der sympathische Sieger, der nun lange Jahre stets etwas im Schatten der ganz Grossen stand, erhielt nach dem Finale einen Riesenapplaus von allen Mitspielenden. Er ist der dritte erstmalige Turniersieger nach ebenso vielen Turnieren in diesem Jahr. Ob das so weitergeht? Weiterlesen …

Beim Scrabble-Club Rhein-Neckar wird fleißig
gedreht!

23. Januar 2017

von Thomas Bartsch

„Nun haben wir bei unseren Treffs endlich genügend hochwertige Drehbretter“, stellt Thomas Bartsch vom Scrabble-Club Rhein-Neckar fest. Er organisiert seit dem Jahr 2001 regelmäßige Scrabble-Spieleabende in Mannheim und Heidelberg. Schon seit etlichen Jahren kommen bei den Treffen die aus den USA bzw. Großbritannien importierten runden „Sam-Boards“ zum Einsatz. Auch einige Mitspieler hatten sich in der Vergangenheit schon solch ein Brett zugelegt. Dennoch waren bei den Spieleabenden oft zu wenige dieser extraflachen, in Holz gefassten Spielbretter vorhanden. Kurz vor Weihnachten hatten einige Mitspieler den Wunsch geäußert, nochmals eine Sammelbestellung bei Amy Byrne von tilefish.co.uk loszutreten. Leider sind die Preise für die Bretter aufgrund des starken Euros und einer kräftigen Preiserhöhung bei weitem nicht mehr so günstig wie noch vor einigen Jahren. 114 britische Pfund sind für ein solches Brett auf den Tisch zu legen, was umgerechnet fast 140 Euro sind – aber das Pfund fällt weiter. 2009 waren gerade mal etwas über 80 Euro hinzublättern. „Andere Hobbys kosten deutlich mehr“, sagten sich vier Interessierte und so wurden drei weitere Sam-Boards sowie ein Compactboard bestellt. Die zerlegbaren und damit auch für Flugreisen geeigneten Compact-Boards sind erst kürzlich auf dem Markt gekommen (compactboard.com). Die Versandkosten für die zwei riesigen UPS-Pakete, die innerhalb von drei Tagen nach Versand beim Empfänger waren, betrugen lediglich 25 Pfund. Bei der Bestellung eines einzigen Brettes wird es jedoch nicht viel günstiger, daher kann eine größere Sammelbestellung zumindest den Versandkostenanteil für jeden Besteller verringern. Außerdem konnte so ein kleiner Rabatt ausgehandelt werden. Für die Lagerung und den Transport der Sam-Boards empfiehlt sich eine Beckentasche in der Größe von 22“, die es in den unterschiedlichsten Qualitätsstufen ab 15 Euro im Internet-Musikfachhandel zu beziehen gibt. Auch Amy bietet eine mit Innenpolster versehene Tasche zu einem fairen Preis an, wenn man gleichzeitig ein Brett ordert.

Mit insgesamt acht Sam-Boards, die natürlich nicht immer alle am Start sind, kann nun fleißig gedreht werden, ohne dass dabei ein Bierglas oder Buchstabensäckchen den Dreh-Weg behindern kann. Als Backup bringt Thomas noch fünf Drehbretter aus einer älteren deutschen Scrabble-Deluxe-Edition zu den Treffen mit, die jedoch mit ihrer quadratischen Form für die knapp bemessenen Kneipentische bei weitem nicht so ideal sind.

Die Treffen finden am 1. Sonntag eines Monats in Mannheim und am 3. Sonntag in Heidelberg statt. Über 40 Personen lassen sich regelmäßig über die Treffen informieren. Bei den letzten drei Treffen waren jeweils 10 – 12 Mitspieler dabei, darunter auch etliche Anfänger, die erst kürzlich dazu gestoßen sind. Bei Interesse bitte Mail an: thomas.bartsch@sap.com.

Ankündigung: 4. Wolpertinger Cup in München

3. Januar 2017

Zum vierten Mal lädt das sympathische Fabeltierchen nach München ein! Der 4. Wolpertinger Cup findet statt vom 1. Dezember bis 3. Dezember 2017.

Ausschreibung

Mit der Ankündigung des Münchner-Turniers begrüssen wir das Jahr 2017 und können mit Freude feststellen, dass es turniermässig bereits bis Dezember abgedeckt ist!

Der Vorstand wünscht allen viele schöne Scrabble-Erlebnisse und alles Gute im neuen Jahr!

3. Wolpertinger – hart bedrängter Ben hielt stand

29. November 2016

Von Hans Trachsel

wolpertinger-siegerBen Berger hat seinen Titel vom Vorjahr am 3. Wolpertinger-Turnier in München bestätigt. Doch er wurde hart bedrängt, so dass die Spannung bis zuletzt gewahrt blieb.

Herausragender Wortschatz, stupendes Anagrammieren und gelegentlich eigenwillige Taktik: Das sind Markenzeichen des 31-jährigen Juristen Ben Berger aus Freiburg. Dennoch könnte man nicht behaupten, dass er die deutschsprachige Scrabblewelt nach Belieben dominiert. Er gewann zwar im Jugendgästehaus des Stadtteils Thalkirchen 11 von 14 Spielen und erreichte eine hohe Punktedifferenz. Ulla Trappe, seine Vorgängerin als Nummer 1 der Elo-Liste, besiegte ihn jedoch im vorletzten Spiel und sorgte dafür, dass die Entscheidung erst in der letzten Partie fiel.

Ben gewann diese gegen Michael Stolberg mit 454:373 und war damit der einzige mit 11 Siegen. Hätte er verloren, wäre Stefan Merx, der seit Jahren ganz vorne mitmischt, zum überfälligen ersten Sieg an einem grossen Turnier gekommen. Bezüglich Differenz lag Stefan mit Ben fast gleichauf und hätte ihn aufgrund der Ausgangslage vor dem letzten Spiel bei Gleichstand von 10:10 Siegen überflügelt. Nur diese beiden kamen auf eine Differenz von über tausend Punkten.

platz-2Ganz vorne mischten auch Nadja Dobesch, die Wienerin Lisbeth Schön und Manuel Müller mit. Manuel unterbrach die Siegesserie von Ben als erster in der siebten Partie mit 425:414. Nadja machte es gleich danach noch besser gegen den Dominator: Sie fertigte ihn mit 422:314 ab. Mit neun Siegen noch unter die besten Zehn kamen Ingrid Nöth, Uschi Müller, Raimund Dillmann und die Schweizerin Regula Schilling. Gleich hinter ihr klassierte sich auf dem 10. Platz ihre Landsfrau Blanca Gröbli-Canonica.

Als Beste nach den Top Ten folgt die Berlinerin Ulrike Brodkorb, die als Mitorganisatorin des Turniers um das Münchner Fabelwesen regelmässig den berüchtigten Weisswurstäquator überwindet. Gleich hinter Ulrike mit nur vier Differenzpunkten weniger findet sich Hans Trachsel mit ebenfalls acht Siegen auf dem für ihn schon lange nicht mehr erreichten Platz zwölf. Platz 13 belegt eine ganz Grosse: Ulla Trappe. Sie konnte zwar Ben wie erwähnt ein Schnippchen schlagen, fing aber einige überraschende Niederlagen ein und weiss nach eigenen Angaben nicht so recht, wie es mit ihrer Scrabblekarriere weitergehen soll. Wie Ben versucht sie sich nächstes Jahr an der englischsprachigen Meisterschaft in Berlin. Auf acht Siege kamen noch Dorothea Delpino, Michael Stolberg und Tine Höfler. Im Feld der 42 Mitspielenden befand sich mit Andrew Solomon auch ein Amerikaner. Er fing zwar gegen Blanca Gröbli mit 670:326 eine saftige Niederlage ein und war damit an der punktemässigen Rekordpartie des Turniers beteiligt. Nur vier Punkte fehlten zum Tausenderspiel.

Der Wolpertinger hat sich in kurzer Zeit im Turnierkalender etabliert. Auch nächstes Jahr wird sich aller Voraussicht nach wieder ein starkes Feld in der bayerischen Landeshauptstadt einfinden.

Hilfreiche Materialien für Scrabbler/-innen und Turnierleiter/-innen

17. November 2016

Wer seine Notationsblätter (A4 und A5) für den privaten Gebrauch gerne selber ausdrucken möchte, findet sie hier zum Herunterladen als PDF, resp. unter „Turniere“.

Wer sich einmal selber an die Organisation eines Turniers (Wochenend-Turnier oder Ein-Tages-Turnier) wagen möchte, findet eine Hilfestellung für Turnierleiter/-innen unter „Turniere“/“Turnierantragsformular“. Hier wird vorgestellt, was es alles zu tun gibt und wie der Verein euch unterstützen kann. Ebenfalls unter „Turniere“/“Notationsblätter“ gibt es auch eine Vorlage für die Protokollierung von Halbfinal- und Finalspielen sowie eine neue Vorlage für die Resultatmeldekarten (Scorecards), welche auch Platz vorsehen für die Notierung der Blankosteine.

Damit sind viele Erleichterungen geschaffen worden, die ihr hoffentlich auch gut nützen könnt; nur spielen müsst ihr immer noch selber!

17. ZEIT-Turnier: FRIEDRICH FÜHLTE SICH WOHL BEIM ALTEN FRITZ

7. November 2016

Von Hans Trachsel

Für Monika Weber war klar, weshalb in Rheinsberg nördlich von Berlin nur ein Friedrich gewinnen konnte: „Der alte Fritz begegnet einem hier auf Schritt und Tritt, sei es im Schlosspark oder im Städtchen, da auch mal als Restaurant zum Jungen Fritz“. Mit funkelndem Witz führte Monika auch dieses Jahr durch den Abschlussabend des von 48 Scrabblerinnen und Scrabblern bestrittenen ZEIT-Turniers.

Ganz so einfach war es natürlich nicht für den 73-jährigen Friedrich Engelke aus dem Schwarzwald. Freilich hatte er zum Favoritenkreis gehört, doch 2011 war er in den Halbfinals gescheitert. Dieses Jahr konnte er gegen die Schweizerin Regula Schilling gewinnen, vor allem dank eines von Glück begünstigten Hinspiels, in welchem er eine grosse Differenz schaffte.

Bereits zum 2. Mal in Finale des ZEIT-Turniers stand Nadja Dobesch, die Siegerin von 2014. Sie hatte im Halbfinal die überraschend stark aufspielende Agnes Ehrlich aus Augsburg bezwungen. Doch weil nun offenbar Friedrich der Grosse vom Sockel stieg und seinen Namensvetter unterstützte, wurde nichts aus dem zweiten Triumph an diesem Turnier mit seiner eigenen Aura.

Im ersten, von Vorsicht geprägten Finalspiel ging es ausgeglichen zu und her. Nadja konterte den Bingo LEDIGEN spektakulär mit MESCALIN, und auch der ausgefuchste Professor mit Hauptrichtung Physik wusste nicht, dass es nur mit K gültig wäre. Kurz danach legte Nadja mit MOSERTEN nach, und es dauerte eine Weile, ehe Friedrich mit ZUDREHEN wieder herankam. Das Spiel ging mit 410:392 zugunsten Friedrichs aus, die Spannung blieb gewahrt.

Im Rückspiel eröffnete Friedrich den Bingoreigen mit NEUSTES, Nadja verblüffte mit TERMINI, doch ihr Gegner konnte gleich wieder vorpreschen mit dem STEIGER. Die Wende schaffte der Hochschullehrer dann mit ERRANGEN und TUNKEND, während sich Nadja mit schwierigen Buchstaben abmühte. Friedrich hatte alle vier Joker in diesen zwei Spielen, was zeigt, wie bravourös, aber letztlich aussichtslos, Nadja kämpfte. Weiterlesen